Während Roche sich auf Messgeräte spezialisiert hat, punktet Boehringer Ingelheim mit Medikamenten. (Foto: Flicrk/ Alden Chadwick/CC by 2.0)

Während Roche sich auf Messgeräte spezialisiert hat, punktet Boehringer Ingelheim mit Medikamenten. (Foto: Flicrk/ Alden Chadwick/CC by 2.0)

Trotz schlechter Zahlen

Pharmakonzern Roche setzt auf Diabetes-Geschäft

Trotz etlicher Umsatzeinbußen hat sich der Pharmakonzern Roche erneut für die Diabetes-Branche im Haus ausgesprochen. Die aktuellen Zahlen der Diabetesfälle würden zeigen, dass in den kommenden Jahren mit Wachstum zu rechnen ist, so der Konzern.

Gesundheits-Apps bieten viel Chancen, aber auch Risiken. (Foto: Flickr/Jason Howie/CC by 2.0)

Gesundheits-Apps bieten viel Chancen, aber auch Risiken. (Foto: Flickr/Jason Howie/CC by 2.0)

90.000 Apps

Studie: Großes Potential bei Gesundheits-Apps

Zwischen 80.000 und 90.000 Gesundheits-Apps gibt es mittlerweile. Die Nachfrage steigt, doch die Frage nach der Finanzierbarkeit bleibt für viele Unternehmen noch ungeklärt. Auch fehlen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die dem Nutzer den Weg durch den Angebotsdschungel zeigen.

Dr. Boris Nowotny an einem vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ finanzierten Chromatographie-Gerät. Die 40.000 Euro teure Maschine bereitet Proteine für die Herstellung von HemiBodies auf. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)

Dr. Boris Nowotny an einem vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ finanzierten Chromatographie-Gerät. Die 40.000 Euro teure Maschine bereitet Proteine für die Herstellung von HemiBodies auf. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)

Internationale Interessenten

Krebsforschung: Uniklinik Würzburg startet Crowdfunding

Das Würzburger Uniklinikum will die Immuntherapie gegen Krebs mit eigenen neuartigen Antikörpern voranbringen. Die HemiBodies sollen weiterentwickelt werden. Um dies zu finanzieren, versucht sich das Klinikum nun an einer Crowdfunding Kampagne.

Blick in das Zimmer einer Seniorenresidenz in Brühl. Die Fürsorge und der respektvolle Umgang mit Pflegeangehörigen lassen sich nicht messen. (Foto: Flickr/ Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

Blick in das Zimmer einer Seniorenresidenz in Brühl. Die Fürsorge und der respektvolle Umgang mit Pflegeangehörigen lassen sich nicht messen. (Foto: Flickr/ Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

+ 0,3 Prozent

Hohe Beiträge stärken Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung konnte im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 einen Überschuss in Höhe von 1,5 Milliarden Euro erreichen. Das zu Beginn des vorigen Jahres in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz I zeigte Wirkung.

aschwalbe | , 21:42 Uhr
DNA kann riesige Mengen an Informationen über Jahrtausende speichern. (Foto: Flickr/Caroline Davis2010/CC by 2.0)

DNA kann riesige Mengen an Informationen über Jahrtausende speichern. (Foto: Flickr/Caroline Davis2010/CC by 2.0)

Datenspeicher aus dem Labor

Microsoft kauft Millionen DNA-Stränge als Datenspeicher

Microsoft hat 10 Millionen Stränge künstlicher DNA von einem Biotech-Start-up gekauft. Der Konzern will die im Labor produzierten Moleküle für die Datenspeicherung erproben. Die DNA-Substanz ermöglicht Microsoft zufolge längere Lesbarkeit und höhere Datendichte als alle bisher bekannten Datenträger.

gveeser | , 14:30 Uhr
Start-ups können zunehmend auch für alte Hasen der Gesundheitsbranche zur Konkurrenz werden. (Foto: Flickr/The Next Web Photos/CC by sa 2.0)

Start-ups können zunehmend auch für alte Hasen der Gesundheitsbranche zur Konkurrenz werden. (Foto: Flickr/The Next Web Photos/CC by sa 2.0)

Investition in die Zukunft

Start-ups im Visier der Gesundheits-Riesen

Start-ups im Gesundheitsbereich ernten vermehrt Aufmerksamkeit von alten Hasen in der Branche. App-Hersteller sind dabei genauso interessant wie junge Hersteller von medizinischen Geräten oder Anbieter von speziellen IT-Systemen. Der Krankenhauskonzern Rhön-klinikum beispielsweise will einen zweistelligen Millionenbetrag in Start-ups investieren.

Insektizid im Kannenfeldpark: Marshal CS 25. (Foto: Flickr/ Patrik Tschudin/CC by 2.0)

Insektizid im Kannenfeldpark: Marshal CS 25. (Foto: Flickr/ Patrik Tschudin/CC by 2.0)

Unsachgemäße Nutzung

Gefährliches Insektizid für Kirschen in deutschen Weinen gefunden

Das Insektizid Dimethoat, das normaler Weise bei Kirschen angewendet wird, sorgt weiter für Aufregung. Nach der Warnung der Europäischen Lebensmittelbehörde vor Gesundheitsrisiken, wurden nun auch Rückstände des Mittels in sächsischen Weinen nachgewiesen. Dafür ist das Pflanzenschutzmittel abgesehen von der neu festgestellten Gesundheitsgefährdung gar nicht zugelassen.

Leuchtioden zeigen quasi sofort auf der Haut die Sauerstoffsättigung im Blut an. (Foto: Takao Someya, School of Engineering, The University of Tokyo)

Leuchtioden zeigen quasi sofort auf der Haut die Sauerstoffsättigung im Blut an. (Foto: Takao Someya, School of Engineering, The University of Tokyo)

Zweite Haut

Elektronische Haut macht Hand zum Display

Neben Kleidung wird auch der Körper immer öfter zum Experimentierfeld für digitale Ideen. Wissenschaftler der University of Tokyo haben eine künstliche Haut entwickelt, die die menschliche Hand zum Display machen kann.

Die Bundesregierung will Kassen neue Finanzanlagen ermöglichen. (Foto: Flickr/Techniker Krankenkasse/CC by nc nd 2.0)

Die Bundesregierung will Kassen neue Finanzanlagen ermöglichen. (Foto: Flickr/Techniker Krankenkasse/CC by nc nd 2.0)

Riskante Politik

Bundesregierung will Kassen Investitionen in Aktien erlauben

Die Niedrigzinsen der EZB machen den gesetzlichen Krankenkassen zu schaffen. Wie Versicherungen dürfen sie ihre angesammelten Beiträge nicht in beliebige Finanzprodukte investieren. Sicher sollen die Finanzprodukte sein, doch dafür zahlen die Kassen noch eher drauf, als das sie Gewinne machen. Die Bundesregierung plant deshalb, eine Gesetzesänderung. Diese soll den Kassen erlauben, auch in Aktien zu investieren.

Die kalifornische Umweltschutzbehörde Cal/EPA will das Pestizid Glyphosat in die Liste der krebsverursachenden Mittel aufnehmen. (Foto: Flickr/ Mike Mozart/CC by 2.0)

Die kalifornische Umweltschutzbehörde Cal/EPA will das Pestizid Glyphosat in die Liste der krebsverursachenden Mittel aufnehmen. (Foto: Flickr/ Mike Mozart/CC by 2.0)

Strenge Vorgaben

Umweltministerium warnt vor bedingungsloser Neuzulassung von Glyphosat

Das Bundesumweltministerium sieht die Artenvielfalt durch Glyphosat gefährdet. Deutschland solle das Monsanto-Pestizid nur zulassen, wenn, es klare Auflagen gibt. Ob diese Bedenken gehört werden ist unklar.

Probiotische E.coli-Bakterien eignen sich zur Krebsbehandlung. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.)

Probiotische E.coli-Bakterien eignen sich zur Krebsbehandlung. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.)

Neuer Ansatz

Bakterien sollen zur Krebsbekämpfung eingesetzt werden

Es gibt einige Bakterien, die im Kampf gegen den Krebs eine positive Wirkung haben könnten. Doch meist sind eben diese Bakterien auf eine andere Art und Weise schädlich für den Menschen. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung forschen deshalb nun mit probiotischen E.coli-Bakterien. Erste Tests an Mäusen zeigten bereits Erfolge.

Die Gabel soll neben einem salzigen auch einen sauren Geschmack auslösen können. (Foto: Flickr/ Marcus Quigmire/CC by sa 2.0)

Die Gabel soll neben einem salzigen auch einen sauren Geschmack auslösen können. (Foto: Flickr/ Marcus Quigmire/CC by sa 2.0)

Trick für den Kopf

Elektrische Gabel soll ungesunde Salzzufuhr reduzieren

In vielen Industrieländern ist der Salzkonsum noch immer zu hoch. Eine japanische Wissenschaftlerin hat nun eine Gabel entwickelt, die den Salzgeschmack mit elektrischen Impulsen nachahmt. Mittels eines Reglers kann die Intensität des Salzgeschmacks eingestellt werden.

Junge Versicherte fordern Kassenrabatt für gesundes Verhalten

Gerade fitte Versicherte unter 35 wollen, dass ihr gesunder Lebensstil von ihrer Krankenkasse auch finanziell anerkannt wird. Aus Sicht junger Bundesbürger ist daher ein einheitlicher Beitrag für alle Versicherten einer Krankenkasse nicht mehr zeitgemäß. 66 Prozent der 14- bis 34-Jährigen fordern stärkere finanzielle Vorteile für Versicherte, die ein gesundes Leben

Vor allem E-Zigaretten und E-Shishas können Kinde rund Jugendliche verstärkt zum Rauchen verleiten und ein Einstieg zu Zigaretten bieten. (Foto: Flickr/ Lindsay Fox/cc by 2.0)

Vor allem E-Zigaretten und E-Shishas können Kinde rund Jugendliche verstärkt zum Rauchen verleiten und ein Einstieg zu Zigaretten bieten. (Foto: Flickr/ Lindsay Fox/cc by 2.0)

Schärfer als EU

Bundeskabinett beschließt verschärfte Werbeverbote für Tabak und Zigaretten

Das neue Tabakerzeugnisgesetz sieht für Tabakerzeugnisse und auch E-Zigaretten ein generelles Außenwerbungs-Verbot vor. Auch nikotingfreie, elektronische Zigaretten und Nachfüllbehälter werden damit mit nikotinhaltigen Zigaretten gleichgestellt.

2013 waren 615 Millionen Menschen an Depressionen bzw. Angstzuständen erkrankt. (Foto: Flickr/Helen Harrop(CC by sa 2.0)

2013 waren 615 Millionen Menschen an Depressionen bzw. Angstzuständen erkrankt. (Foto: Flickr/Helen Harrop(CC by sa 2.0)

Steigende Fallzahlen

Wachstumsmarkt Depression

Weltweit leidet fast jeder zehnte Mensch an einer Depression beziehungsweise starken Angstzuständen. Das kostet die Weltwirtschaft jedes Jahr etwa 900 Milliarden Euro. Vor allem durch Fehlzeiten und Produktionsausfälle in Folge der Erkrankung werden diese hohen Kosten verursacht, geht aus dem aktuellen Bericht der WHO hervor.

Von den untersuchten Produkten sind knapp 90 Prozent zu süß, zu fettig oder zu salzig. (Foto: foodwatch)

Von den untersuchten Produkten sind knapp 90 Prozent zu süß, zu fettig oder zu salzig. (Foto: foodwatch)

Neue Studie

Studie: Vorsicht vor Werbung mit Vitaminen

Die Lebensmittelbranche setzt auf stetig neue Mittel, um ihre Produkte an die Konsumenten zu bringen. Besonders Lebensmittel, die scheinbar „zusätzliche Vitamine“ aufweisen, werden gern gekauft. Auch Softdrinks und Süßigkeiten wollen so den Konsumenten für sich gewinnen. Oft sind aber die Lebensmittel mit extra Vitaminen sehr süß bzw. sehr fett, also genau das Gegenteil von gesund. Foodwatch fordert deshalb einen gesetzliche Regelung für eine derart irreführende Werbung.

Bislang dürfen Unternehmen den Preis für ein Medikament im ersten Jahr frei bestimmen. (Foto: Flickr/ Renate Meijer/CC by sa 2.0)

Bislang dürfen Unternehmen den Preis für ein Medikament im ersten Jahr frei bestimmen. (Foto: Flickr/ Renate Meijer/CC by sa 2.0)

Preise sollen gedeckelt werden

Regierung will in Arzneimarkt eingreifen

Mit einem neuen Maßnahmenpaket will die Bundesregierung zukünftig die Kosten für neue Medikamente deckeln. Damit soll den von den Kassen beklagten stetig steigenden Ausgaben Einhalt geboten werden. Die Pharmaindustrie setzt dagegen.

„Ich empfehle jedem, Medikamente online nur aus nachweislich seriösen Quellen zu kaufen“, so Schäuble. (Foto: Zoll)

„Ich empfehle jedem, Medikamente online nur aus nachweislich seriösen Quellen zu kaufen“, so Schäuble. (Foto: Zoll)

Wachsender Markt

Zoll stellt Millionen illegale Arzneimittel sicher

Der Zoll fischt immer mehr online gekaufte illegale Arzneimittel ab. Der Handel damit wird immer professioneller. Vergangenes Jahr wurden 3,9 Millionen gefälschte Tabletten sichergestellt, wie aus der am Montag veröffentlichten Zoll-Jahresbilanz hervorgeht.

Martin Schulz Parlament hat sich für eine Verlängerung der Zulassung um sieben Jahre ausgesprochen. (Foto: EU-Kommission)

Martin Schulz Parlament hat sich für eine Verlängerung der Zulassung um sieben Jahre ausgesprochen. (Foto: EU-Kommission)

Schnelle Kehrtwende

Sieg für Monsanto: EU-Parlament stimmt für Glyphosat-Zulassung

Trotz des großen Widerstands der EU-Bürger gegen das Pflanzenschutzmittels Glyphosat hat das EU-Parlament nun doch einer neuerlichen Zulassung zugestimmt. In einer nicht-bindenden Resolution stimmte die Mehrheit der EU-Abgeordneten am Mittwoch dafür, das Unkrautvernichtungsmittel in der EU nur noch für sieben statt wie bisher 15 Jahre zu genehmigen.

Die Bundesärztekammer fordert eine Stärkung der Ethik-Kommission. (Foto: Flickr/United Soybean Board/Cc by 2.0)

Die Bundesärztekammer fordert eine Stärkung der Ethik-Kommission. (Foto: Flickr/United Soybean Board/Cc by 2.0)

Neuer Gesetzesentwurf

Bundesärztekammer will Schwächung der Ethik-Kommission verhindern

Der Gesetzentwurf zum Vierten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften könnte die Unabhängigkeit der Ethik-Kommission beeinträchtigen und die so wichtige Instanz schwächen. Das zumindest fürchtet die Bundesärztekammer. Diese fordert eine Änderung des Gesetzesentwurfs.

Haupthandelswege von Cannabis in Europa. (Grafik: EU-Kommission)

Haupthandelswege von Cannabis in Europa. (Grafik: EU-Kommission)

Neue Substanzen auf dem Vormarsch

Europäer stecken Milliarden in illegale Drogen

Der Drogenmarkt in Europa floriert. Jährlich geben die Europäer etwa 24 Milliarden Euro für illegale Drogen aus. Jüngste Entwicklungen auf den Internetmärkten wie das Darknet, Anonymisierungssoftware und Kryptowährungen schufen zuletzt neue Möglichkeiten für die Online-Drogenbeschaffung.

Die Zahl der an Diabetes erkrankten Kinder und Jugendlichen nimmt mysteriös zu. (Foto: Flickr/Ed Yourdon/CC BY-SA 2.0)

Die Zahl der an Diabetes erkrankten Kinder und Jugendlichen nimmt mysteriös zu. (Foto: Flickr/Ed Yourdon/CC BY-SA 2.0)

In allen Regionen

Weltweiter Anstieg der Diabetes-Fälle

Innerhalb der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Zahl der Diabetiker weltweit fast vervierfacht. Anfangs vor allem ein Problem der reichen Industrieländer kommt die Krankheit nun nach und nach auch in anderen Regionen der Welt an. Vor allem in den ärmeren Ländern führt dies zu einer steigenden Zahl der Todesfälle, weil eine adäquate Behandlung oft kaum möglich ist.

Mit Viagra hat Pfizer noch immer ein weltweit bekanntes Produkt auf dem Markt. (Foto: Flickr/ Toshiyuki IMAI/CC by sa 2.0)

Mit Viagra hat Pfizer noch immer ein weltweit bekanntes Produkt auf dem Markt. (Foto: Flickr/ Toshiyuki IMAI/CC by sa 2.0)

Entschädigung zu zahlen

Keine Steuervorteile: Mega-Pharma-Fusion geplatzt

Der US-Pharmariese Pfizer hat die milliardenschwere Übernahme des Botox-Herstellers Allergan platzen lassen. Der US-Konzern versprach sich Steuervorteile durch die Fusion. Die Verschärfung der amerikanischen Steuergesetze machen diese Pläne nun aber zunichte.

Auch im kommenden Jahr drohen die Ausgaben, weiter zu steigen. (Foto: Flickr/Phalinn Ooi/CC by 2.0)

Auch im kommenden Jahr drohen die Ausgaben, weiter zu steigen. (Foto: Flickr/Phalinn Ooi/CC by 2.0)

Zu hohe Last

Gesundheitsausgaben erneut gestiegen

Die alternde Gesellschaft, die Zunahme der Burnout- und Depressionsfälle sowie die steigende Zahl der an Diabetes Erkrankten belasten das deutsche Gesundheitssystem. Aber auch der massive Investitionsrückstand in vielen Krankenhäusern lässt die Ausgaben steigen und wird auch in den kommenden Jahren noch den Finanztopf belasten.

Trotz schwindender Ärzte auf dem Land sollen Patienten für rezeptpflichtige Medikamente nun nicht auf eine Online-Konsultation mit ihrem Arzt zurückgreifen können. (Foto: Flickr/ wr52351/Cc by nd 2.0)

Trotz schwindender Ärzte auf dem Land sollen Patienten für rezeptpflichtige Medikamente nun nicht auf eine Online-Konsultation mit ihrem Arzt zurückgreifen können. (Foto: Flickr/ wr52351/Cc by nd 2.0)

Vorteil für Apotheken

Online-Praxen dürfen künftig keine Arzneien mehr verordnen

Verschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen künftig nicht mehr über Online-Praxen verordnet werden. Das Bundeskabinett brachte eine Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) auf den Weg, nach dem diese Arzneien nur dann ausgehändigt werden dürfen, wenn ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden hat.

Auch Philips Healthcare will sich mit mehr Digitalisierung für den Einzug der IT-Riesen auf den Pharmamarkt wappnen. (flickr/ Philips Communications/ cc by 2.0)

Auch Philips Healthcare will sich mit mehr Digitalisierung für den Einzug der IT-Riesen auf den Pharmamarkt wappnen. (flickr/ Philips Communications/ cc by 2.0)

Studie zeigt Verschmelzung

Pharmaunternehmen investieren massiv in digitale Technologien

Die Digitalisierung in der Pharmabranche entwickelt sich rasant, allerdings mangelt es oft an Koordinierung, so eine aktuelle Studie. Die Verschmelzung von IT und Gesundheitsbranche zeigt sich an immer mehr Fusionen und Beteiligungen der Branchen untereinander.

gveeser | , 15:48 Uhr
Brasilien ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Soja. (Foto: Flickr/Bruno Caimi/CC by 2.0)

Brasilien ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Soja. (Foto: Flickr/Bruno Caimi/CC by 2.0)

Kampf um die Gen-Soja

Bayer und BASF drängen auf den Gentechnik-Markt Brasilien

Die beiden deutschen Gentechnikkonzerne wollen den Umstand nutzen, dass zunehmend mehr Unkraut Resistenzen gegen Monsantos Glyphosat entwickelt hat. BASF rechnet für 2017 bereits mit einem Sprung auf bis zu zehn Prozent am Soja-Saatgutmarkt in Brasilien.

Die Muskelzellen, die die Beine bewegen, stammen von Mäusen. (Foto: Ritu Raman, University of Illinois)

Die Muskelzellen, die die Beine bewegen, stammen von Mäusen. (Foto: Ritu Raman, University of Illinois)

Zur Fernsteuerung

Miniroboter aus Muskelzellen

Miniroboter werden immer häufiger eingesetzt, um beispielsweise Medizin im Körper an die entsprechende Stelle zu transportieren. Bisher handelte es sich bei diesen aber vordergründig um Roboter aus künstlichen Materialien. Ein Forscherteam aus Illinois will das nun ändern.

Jedes Jahr gibt es zwischen 10.000 und 15.000 Todesfälle infolge von Krankenhauskeimen, (Foto: Flickr/VishalKapoorMD)

Jedes Jahr gibt es zwischen 10.000 und 15.000 Todesfälle infolge von Krankenhauskeimen, (Foto: Flickr/VishalKapoorMD)

Mehr Kontrolle

Meldepflichten sollen Killer-Keime eindämmen

Im Kampf gegen hochgefährliche Krankheitskeime gelten künftig neue Meldepflichten. Der Bundesrat stimmte am Freitag einer Verordnung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu, wonach Krankenhäuser solche Erreger schon beim ersten Auftreten melden müssen.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe sieht einen neuen Handlungsbedarf. (Foto: Flickr/ Michael Panse/CC by nd 2.0)

Gesundheitsminister Hermann Gröhe sieht einen neuen Handlungsbedarf. (Foto: Flickr/ Michael Panse/CC by nd 2.0)

Missbrauch-Verdacht

Stärkere Kontrolle für Gesundheitsorganisationen gefordert

Nach den jüngsten Skandalen bei der Vereinigung der Kassenärzte will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen strenger überwachen. Aus der Regierung hieß es am Dienstag in Berlin, es liefen Arbeiten an einer Verschärfung der Rechtsaufsicht. Es sei eine größere Handhabe notwendig, um durchgreifen zu können.

Airlines müssten zudem Piloten helfen und für diese das finanzielle Risiko minimieren, wenn sie erkrankten und um ihre Fluglizenz fürchteten. (Foto: Flickr/Martin Roell/CC by sa 2.0)

Airlines müssten zudem Piloten helfen und für diese das finanzielle Risiko minimieren, wenn sie erkrankten und um ihre Fluglizenz fürchteten. (Foto: Flickr/Martin Roell/CC by sa 2.0)

Bei Gefahr

Nach Germanwings-Absturz: Ärzte sollen Schweigepflicht brechen

In ihrem Abschlussbericht empfiehlt die französische Luftfahrtbehörde, dass die Behörden bei Gefahr von Ärzten zukünftig informiert werden sollten. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland gibt es dazu keine eindeutige Gesetzeslage. Das müsse sich nun ändern.

Trifft der Nanopartikel auf einen Erreger, lösen sich die kurzen Stränge und leuchten. (Foto: Brock University)

Trifft der Nanopartikel auf einen Erreger, lösen sich die kurzen Stränge und leuchten. (Foto: Brock University)

Partikel leuchtet

Nanopartikel helfen bei Tuberkulose-Diagnose

Die Gefahr, die von einer Tuberkulose-Erkrankung ausgeht, ist erheblich. Schnell kann eine Ansteckung tödlich verlaufen. Im Zuge der Finanzkrise haben sich die Tuberkulosefälle wieder gehäuft. Eine schnelle Diagnose ist das unerlässlich. US-Wissenschaftler setzen dafür nun auf Nanopartikel.

Arzneimitteldaten sollen Ärzte als Kunden ansprechen. (Foto: Flickr/ Perspecsys Photos/CC by sa 2.0)

Arzneimitteldaten sollen Ärzte als Kunden ansprechen. (Foto: Flickr/ Perspecsys Photos/CC by sa 2.0)

Größere Datenbanken

Gesundheits-Start-up kauft Tiroler Unternehmen MedEval

Wie erfolgreich junge Unternehmen aus dem e-Business-Bereich der Gesundheitsbranche mittlerweile sein können, zeigt das Wiener eHealth-Start-up Diagnosia. Dieses hat sich auf Software für Mediziner spezialisiert. Mit dem Kauf des Arzneimitteldaten-Händlers will das Unternehmen nun wachsen.

2015 fehlten Frauen 14 Prozent häufiger im Job als ihre männlichen Kollegen, dafür aber kürzer. (Grafik: DAK)

2015 fehlten Frauen 14 Prozent häufiger im Job als ihre männlichen Kollegen, dafür aber kürzer. (Grafik: DAK)

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Krankenstand stieg 2015 auf Rekordhoch

Der allgemeine Krankenstand ist im vergangenen Jahr auf den höchsten Wert seit 16 Jahren gestiegen. Der DAK-Gesundheitsreport zeigt zudem, dass Männer und Frauen unterschiedlich krank sind: Frauen haben etwa mehr Kranktage, gehen aber auch häufiger krank zur Arbeit als Männer.

Seit Jahren leidet die Bevölkerung Venezuelas unter den Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs. (Foto: Flickr/ Julio César Mesa/CC by nd 2.0)

Seit Jahren leidet die Bevölkerung Venezuelas unter den Folgen des wirtschaftlichen Abschwungs. (Foto: Flickr/ Julio César Mesa/CC by nd 2.0)

Rezession hält an

Venezuela bezahlt Medikamente mit Öl-Anleihen

Das von der Staatspleite bedrohte Venezuela hat zur Schuldentilgung zu unkonventionellen Mitteln gegriffen. Mindestens drei internationale Pharmakonzerne erhielten zur Begleichung von Außenständen Anleihen, die sie nur mit hohen Verlusten wieder los wurden.

Sich Medikamente im Online-Shop auszusuchen und zuschicken zu lassen, ist bequem. Man sollte aber genau hinsehen, wem man seine Daten gibt. (Foto: Flickr/ Gustavo Montes de Oca/CC by 2.0)

Sich Medikamente im Online-Shop auszusuchen und zuschicken zu lassen, ist bequem. Man sollte aber genau hinsehen, wem man seine Daten gibt. (Foto: Flickr/ Gustavo Montes de Oca/CC by 2.0)

Aktuelle Studie

Mangelnder Datenschutz bei Versandapotheken

In Zeiten von Facebook, Google und der NSA hat sich die Aufmerksamkeit der Bevölkerung gegenüber dem privaten Datenschutz deutlich erhöht. Das heißt jedoch nicht, dass sich jeder daran hält, wie die aktuelle Sparmedo Versandapothekenstudie zeigt. Die Mehrheit der Versandapotheken bietet einen nicht ausreichenden Datenschutz.

Die Forscher arbeiten an der Nanostruktur des Pflasters. Winzige Projektile transportieren den Impfstoff in die Haut. (Foto: Screenshot)

Die Forscher arbeiten an der Nanostruktur des Pflasters. Winzige Projektile transportieren den Impfstoff in die Haut. (Foto: Screenshot)

Mit Projektilen

Impfen ohne Nadel

Neben der Schluckimpfung sind Spritzen die gängigen Hilfsmittel von Ärzten, um Impfungen bei Kindern und Erwachsenen durchzuführen. Ein neuartiges Pflaster soll jetzt den Nadeln aber Konkurrenz machen. Ein Impfpflaster könnte die Impfung vereinfachen, das Lagerungsproblem verringern und Impfschutz auch in abgelegene Regionen bringen.

Anzahl Probanden mit Messergebnis in genannten Konzentrationsbereichen. (Grafik: Urinale.de)

Anzahl Probanden mit Messergebnis in genannten Konzentrationsbereichen. (Grafik: Urinale.de)

Keine Einigung

EU-Parlament verschiebt Abstimmung über Glyphosat-Zulassung

Das EU-Parlament soll entscheiden, ob das Pflanzenschutzmittel Glyphosat in der EU eine neuerliche Zulassung für 15 Jahre erhält. Während eine EU-Behörde Glyphosat als wahrscheinlich nicht krebserregend einstuft, warnen andere Organisationen wie die WHO davor. Die Zulassung ist äußerst umstritten. Erst kürzlich zeigte eine Untersuchung der Heinrich Böll Stiftung, dass sich selbst im Urin Glyphosat nachweisen lässt, weil es über die Nahrung und das Trinkwasser in den Körper gelangt.

Der Fluoridgehalt von Zahnpasta für Erwachsene ist gefährlich hoch. (Foto: Flickr/ makelessnoise/CC by 2.0)

Der Fluoridgehalt von Zahnpasta für Erwachsene ist gefährlich hoch. (Foto: Flickr/ makelessnoise/CC by 2.0)

Keine Erwachsenen-Zahnpasta

Apothekenkammer warnt vor Zahnpasta für Kinder

Jedes Jahr gehen tausende Anrufe bei den Giftnotzentralen ein. Besorgte Eltern rufen an, um Hilfe zu suchen, wenn ihr Kind sich möglicher Weise vergiftet hat. Dabei geht es nicht nur um einen versehentlichen Schluck aus dem Haarshampoo. Auch Zahnpasta und Paracetamol können bei Kindern Vergiftungen hervorrufen, warnt die Apothekenkammer Niedersachsen.

Nahe des Hudson Rivers soll das verseuchte Wasser ins Grundwasser gesickert sein. (Foto: Flickr/Harvey Barrison/CC b y sa 2.0)

Nahe des Hudson Rivers soll das verseuchte Wasser ins Grundwasser gesickert sein. (Foto: Flickr/Harvey Barrison/CC b y sa 2.0)

Gefährliche Umwelt-Verschmutzung

Kernkraftwerk wird zur unkalkulierbaren Gefahr

In einem Kernkraftwerk nahe New York ist Mitte Februar radioaktives Wasser ausgelaufen. Das mit Tritium verseuchte Wasser sickerte nahe dem Hudson-River ins Grundwasser: Die Radioaktivität ist zum Teil bis zu 65.000 Prozent angestiegen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Reaktor Ärger macht.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) vor Sondereinflüssen erhöhte sich 2015 um gut 18 Prozent auf ein Rekordniveau von 10,2 Milliarden Euro. (Foto: Flickr/Conan/CC by 2.0)

Der Betriebsgewinn (Ebitda) vor Sondereinflüssen erhöhte sich 2015 um gut 18 Prozent auf ein Rekordniveau von 10,2 Milliarden Euro. (Foto: Flickr/Conan/CC by 2.0)

Neue Kennzeichnung

Neuer Konflikt zwischen Bayer und den US-Behörden

Der Chemiekonzern Bayer muss sich erneut mit den US-Behörden auseinandersetzen. Nach der Androhung eines Verbots für das Insektenschutzmittel Belt will die Gesundheitsbehörde nun einen Warnhinweis für ein Verhütungsmittel des Konzerns durchsetzen. Grund sind die angeblich starken Nebenwirkungen. Bayer muss nun bei den Verpackungen nachbessern und mit einem Rückgang des Verkaufs rechnen.

Neben Nahrungsmitteln, Babybedarf und Kosmetik sollen bei dm in Österreich am liebsten auch bald Kopfschmerztabletten und Hustensäfte angeboten werden. (Foto: dm Österreich)

Neben Nahrungsmitteln, Babybedarf und Kosmetik sollen bei dm in Österreich am liebsten auch bald Kopfschmerztabletten und Hustensäfte angeboten werden. (Foto: dm Österreich)

Mehr Umsatz

Österreich: dm will rezeptfreie Medikamente verkaufen

Mit einem Individualantrag hat sich dm in diesr Woche an das österreichische Verfassungsgericht gewendet. Mit Blick auf den gebilligten Verkauf von rezeptfreien Medikamenten bei Online-Apotheken und mit einem Rechtsgutachten will die Drogeriekette vom Gericht die Zustimmung zum Verkauf erhalten.

Die Kosten für Originalpräparate stiegen zwischen 2007 und 2014 im Schnitt um 31 Prozent. (Foto: Eu-Kommission)

Die Kosten für Originalpräparate stiegen zwischen 2007 und 2014 im Schnitt um 31 Prozent. (Foto: Eu-Kommission)

Krankenkassen unter Druck

Arznei-Ausgaben auf Rekordniveau

Zwischen 2014 und 2015 sind die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel noch einmal um fünf Prozent auf etwa 35 Milliarden Euro gestiegen. Vor allem neue Medikamente gegen Hepatitis-C und Krebs seien für den neuerlichen Preissprung verantwortlich.

135 Apotheken verschwanden innerhalb nur eines Jahres in Deutschland. (Foto: Flicrk/Casey Hugelfink/CC by sa 2.0)

135 Apotheken verschwanden innerhalb nur eines Jahres in Deutschland. (Foto: Flicrk/Casey Hugelfink/CC by sa 2.0)

Gesundheitssystem

Nach Ärzteschwund: Droht ein Apothekenmangel auf dem Land?

In mehreren Bundesländer haben die Apothekerverbände mittlerweile vor einem Nachwuchsmangel gewarnt. In Thüringen etwa rechnet man damit, dass in den kommenden zehn Jahren jede zehnte Apotheke schließen könnte. Mit großzügigen Angeboten versuchen die Länder und Apotheken die jugen Menschen wieder für die Arbeit zu begeistern. Gelingt das nicht, droht auch hier ein Engpass.

Eine kleine OP am Auge verbunden mit einem Strandurlaub - für viele Deutsche klingt das mittlerweile nach einem guten Plan. (Foto: Flickr/Raúl González/CC by 2.0)

Eine kleine OP am Auge verbunden mit einem Strandurlaub - für viele Deutsche klingt das mittlerweile nach einem guten Plan. (Foto: Flickr/Raúl González/CC by 2.0)

Neuer Trend

Immer mehr Deutsche erwägen Behandlung im Ausland

Jeder zweite Deutsche kann sich inzwischen vorstellen, sich auch im Ausland behandeln zu lassen. Günstigere Kosten und die Verbindung einer Behandlung mit einem Urlaub scheinen dabei besonders attraktiv.

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Dank Strafzinsen

Niedrigzinsen belasten deutschen Gesundheitsfonds

Im vergangenen Jahr musste der Gesundheitsfonds erstmals Strafzinsen an seine Banken zahlen. 1,8 Millionen Euro machten die Strafzinsen für den 200 Milliarden Euro schwerden Fonds aus. Beiträge der Arbeitgeber und Beschäftigten, die nie zur Vesorgung der Kranken zum Einsatz kommen werden.

Der stellvertretende Direktor des IAEA, Aldo Malavasi (Mitte) kündigt die Unterstützung Brasiliens im Kampf gegen den Zika-Virus an. (Foto: IAEA, J. Inácio/Brazil)

Der stellvertretende Direktor des IAEA, Aldo Malavasi (Mitte) kündigt die Unterstützung Brasiliens im Kampf gegen den Zika-Virus an. (Foto: IAEA, J. Inácio/Brazil)

Zur Eindämmung

Brasilien will Gammastrahlung zur Zika-Bekämpfung nutzen

Noch ist kein Impfstoff gefunden. Doch das Geschäft mit dem Zika-Virus läuft: Aktienkurse von Pharmaunternehmen steigen, Wirkstoffe zur Abwehr von Mücken sind gefragt. Allerdings gehen die Zahl der Touristen in den südamerikanischen Ländern zurück. Brasilien greift nun zu einer radikalen Lösung. Mittels atomarer Strahlung sollen die Mücken sterilisiert werden.

Auf dem Handy sieht der Nutzer, ob das Spektrum der untersuchten Tablette dem des Originalpräparats entspricht. (Foto: Stratio)

Auf dem Handy sieht der Nutzer, ob das Spektrum der untersuchten Tablette dem des Originalpräparats entspricht. (Foto: Stratio)

Tablette auflegen

Handys sollen zukünftig gefälschte Medikamente erkennen

Ein US-Unternehmen verspricht, jedes Handy zum Detektiv in Sachen gefälschter Medikamente zu machen. Ein mobiles Spektrometer hilft dabei. Dabei werden die Infrarotstrahlen und das Licht aus dem sichtbaren Wellenlängenbereich gemessen.

Die US-Umweltbehörde geht davon aus, dass das Insektizid für wirbellose Tiere in an Felder angrenzenden Gewässern giftig ist. (Foto: Flickr/Agrascope/Cc by nd 2.0)

Die US-Umweltbehörde geht davon aus, dass das Insektizid für wirbellose Tiere in an Felder angrenzenden Gewässern giftig ist. (Foto: Flickr/Agrascope/Cc by nd 2.0)

Bayer wehrt sich

US-Umweltbehörde will Bayer-Insektizid verbieten

Nach jahrelangem Verkauf in den USA, droht dem Insektenschutzmittel Belt von Bayer in den USA das Aus. Es gefährde wirbellose Tiere und somit auch Fische, warnt die US-Umweltbehörde. Bayer widerspricht jedoch und kritisierte die Urteilskraft der Behörde. Der Ausgang des Streits kann auch für die EU-Bürger von großer Bedeutung werden. 2016 ist die EInführung von Belt in EU-Ländern geplant.

Mit HIV infizierte T-Zelle (Foto: Flickr/ NIAID/CC by 2.0)

Mit HIV infizierte T-Zelle (Foto: Flickr/ NIAID/CC by 2.0)

Einfach rausgeschnitten

Deutschen Forschern gelingt Durchbruch in der Aids-Forschung

Im Kampf gegen Aids könnte sich bald eines ändern. Mittels eines Gentherapie-Ansatzes ist es deutschen Forschern gelungen, die HIV-Infektion nicht nur zu unterdrücken, sondern auch den Erreger selbst unwirksam zu machen. Damit könnte ein Heilungsansatz gefunden worden sein, so die Wissenschaftler.

Christos Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, und Winnie Byanyiama, Oxfam International. (Foto: Flickr/European Commission DG ECHO/Cc by nd 2.0)

Christos Stylianides, Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, und Winnie Byanyiama, Oxfam International. (Foto: Flickr/European Commission DG ECHO/Cc by nd 2.0)

Für Notfälle

EU ruft Europäisches Medizinische Korps ins Leben

Um schneller in Notfällen gemeinsam agieren zu können, hat die Europäische Union nun eine medizinische Spezialeinheit geschaffen. Man müsse die Lehren aus der Ebola-Krise ziehen, so die EU-Kommission.

In den privaten Krankenhäusern ist die Bettenauslastung schlechter als in den öffentlichen. (Foto: Flickr/Dennis Skley/CC by nd 2.0)

In den privaten Krankenhäusern ist die Bettenauslastung schlechter als in den öffentlichen. (Foto: Flickr/Dennis Skley/CC by nd 2.0)

Schlechte Hygiene

Studie: Patienten-Gefährdung in OP-Sälen gestiegen

Defizite bei der Hygiene, viele Ausfälle und mangelhafte Organisation werden immer gefährlicher für den Patienten. Das aktuelle OP-Barometer zeigt, dass fast jeder zweite Mitarbeiter aus der OP-Pflege und Anästhesie-Pflege denkt, das Risiko für Patienten hätte zugenommen.

Die Digitalisierung bietet auch neue Angriffsflächen für die Kliniken. (Foto: Flickr/ jfcherry/CC by sa 2.0)

Die Digitalisierung bietet auch neue Angriffsflächen für die Kliniken. (Foto: Flickr/ jfcherry/CC by sa 2.0)

OPs abgesagt

Cyberattacken treffen Krankenhäuser in NRW

In Nordrhein-Westfalen sind zwei Krankenhäuser Ziele von Hackerangriffen geworden. Das Landeskriminalamt warnt vor E-Mails mit Schadsoftware, die in das System der Krankenhäuser eindringen könnte. Selbst aktuelle Anti-Virenprogramme könnten keinen umfassenden Schutz für Attacken von außen bedeuten.

Um CT oder MRT-Bilder interpretieren zu können, benötigt man viel Erfahrung. Die Software Avicenna soll hierbei helfen. (Foto: Flickr/University of Michigan MSIS/CC by 2.0)

Um CT oder MRT-Bilder interpretieren zu können, benötigt man viel Erfahrung. Die Software Avicenna soll hierbei helfen. (Foto: Flickr/University of Michigan MSIS/CC by 2.0)

Clevere Software

IBM entwickelt Diagnose-Software für Radiologen

Die Interpretation von Röntgen- und MRT-Bildern ist nicht immer einfach und meist auch zeitintensiv. IBM will das mit seiner Software Avicenna ändern. Diese soll mit automatischen Analysen von Text- und Bilddateien bei der Diagnose helfen.

Gefälschte Medikamente bringen nicht nur einen wirtschaftlichen Schaden mit sich, sie können auch die Sicherheit der Patienten erheblich gefährden. (Foto: Flickr/Procsilas Moscas/Cc by 2.0)

Gefälschte Medikamente bringen nicht nur einen wirtschaftlichen Schaden mit sich, sie können auch die Sicherheit der Patienten erheblich gefährden. (Foto: Flickr/Procsilas Moscas/Cc by 2.0)

Hohe Kosten erwartet

Industrie muss Arzneimittel-Verpackungen anpassen

In den kommenden Jahren müssen die Pharmaunternehmen ihre Verpackungen für Medikamente, die in der EU erhältlich sein sollen, überarbeiten. Um die Fälschungssicherheit zu erhöhen wurden neue Sicherheitsmerkmale eingeführt.

In Deutschland wie in anderen europäischen Ländern gehört der Verkauf von Liquids zum E-Zigarettenkonsum dazu. (Foto: Flickr/Mikemo zart/CC by 2.0)

In Deutschland wie in anderen europäischen Ländern gehört der Verkauf von Liquids zum E-Zigarettenkonsum dazu. (Foto: Flickr/Mikemo zart/CC by 2.0)

Urteil ohne Wirkung?

Trotz BGH-Urteil: Nikotinhaltige Liquids werden weiter verkauft

Mitte der Woche hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil den Verkauf der meisten „Liquids“ für Strafbar erklärt. Die Händler sind jedoch nicht beunruhigt. Schon in 90 Tagen ist das BGH-Urteil wertlos. Dann nämlich tritt eine EU-Richtlinie in Kraft.

Allein die Zahl der Medizintouristen aus den Golfstaaten stieg 2014 um 30 Prozent an. (Flickr/FuFu Wolf/CC by 2.0)

Allein die Zahl der Medizintouristen aus den Golfstaaten stieg 2014 um 30 Prozent an. (Flickr/FuFu Wolf/CC by 2.0)

Lukratives Geschäft

Mehr ausländische Patienten lassen sich in Deutschland behandeln

Der Medizintourismus hat an neuen Schwung genommen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 2014 über vier Prozent mehr Menschen aus dem Ausland nach Deutschland kamen, um sich hier behandeln zu lassen. Vor allem Patienten aus Russland kommen in deutsche Kliniken. Die Ärzte genießen einen sehr guten Ruf.

Aufbau des Bioreaktors mit Mikrofluidik (im Bild oben). Mikropartikel (Oxygen Probes) mit den Zellen im Hintergrund (im Bild unten). (Foto: Fraunhofer IZI)

Aufbau des Bioreaktors mit Mikrofluidik (im Bild oben). Mikropartikel (Oxygen Probes) mit den Zellen im Hintergrund (im Bild unten). (Foto: Fraunhofer IZI)

Saubere Sache

Keine Tierversuche mehr: Forscher entwickeln Mikro-Reaktor

Ein Team aus europäischen Wissenschaftlern hat einen Mikro-Reaktor entwickelt, der Tierversuche für Medikamententest etc. zukünftig überflüssig machen kann. Außerdem bietet der Reaktor die Möglichkeit, live zu sehen, wie das ausgesuchte Gewebe auf die entsprechend hinzugefügte Substanz reagiert.

Die neuen Insulin produzierenden Zellen könnten Patienten bis zu fünf Jahre vom täglichen Spritzen befreien. (Foto: Flickr/Melissa Johnson/CC by 2.0)

Die neuen Insulin produzierenden Zellen könnten Patienten bis zu fünf Jahre vom täglichen Spritzen befreien. (Foto: Flickr/Melissa Johnson/CC by 2.0)

Dank Stammzellen

Diabetes: Stammzellen könnten tägliches Spritzen überflüssig machen

Wer an Typ-1-Diabetes leidet muss sich jeden Tag Insulin spritzen – wahrscheinlich sein Leben lang. US-Forscher vom MIT ist es nun aber gelungen, mittels Stammzellen Mäuse ein halbes Jahr lang von Diabetes zu befreien. Ihnen wurden Insulin produzierende Zellen injiziert.

Hepatitis B und D

Informationen zu Infektionsweg, Symptomatik, Therapie und Prävention von Infektionen mit Hepatitis B und Hepatitis D

Untersucher/in / Study Nurse

Angebot: befristet, Vollzeit, bis Entgeltgruppe Kr 7a TVöD Aufgabe: Befragungen und Untersuchungen von zufällig ausgewählten jungen Studienteilnehmer/innen im Rahmen Ihrer permanenten deutschlandweiten Reisetätigkeit Wir suchen (w/m): Personen mit abgeschlossener medizinischer, pflegerischer oder medizinisch-technischer Berufsausbildung möglichst mit pädiatrischer Erfahrung Bewerbungsfrist: 12.06.2016

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Angebot: Befristet bis zum 31.12.2018, Vollzeit (39 Wochenstunden), Entgeltgruppe 13 TVöD Aufgabe: Mitarbeit bei der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zur Erfassung und Einschätzung der psychischen Gesundheit und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität in der Bevölkerung / der Entwicklung und Adaptierung von Methoden und Instrumenten zur Erfassung spezifischer psychischer Störungen und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität in den Gesundheitssurveys des Robert Koch-Institutes Wir suchen (w/m): Personen mit abgeschlossenen Hochschulstudium (Master/Magister/Uni-Diplom) in Psychologie, Soziologie oder Epidemiologie mit nachgewiesener Expertise im Bereich der psychischen Gesundheit und Epidemiologie, Promotion erwünscht Bewerbungsfrist: 20.06.2016

Wenn Du nicht brav bist, gehen wir zum Zahnarzt

Wenn Du nicht brav bist, gehen wir zum Zahnarzt Ein bisschen Herzklopfen auf dem Weg ins Behandlungszimmer haben viele Menschen. Ist die Angst vor dem Zahnarzt aber so groß, dass selbst bei Schmerzen der Besuch in der Praxis vermieden wird, braucht der Patient Hilfe. Zahnmediziner sind heute darauf eingestellt, die Behandlung so stressfrei wie möglich zu gestalten. Wichtig ist in einem ersten Schritt eine sensible und gründliche Aufklärung in einem Kennenlerngespräch. Heute helfen moderne Narkoseverfahren, eine schmerzfreie Behandlung zu ermöglichen. Der Zahnarzt entscheidet individuell welche Art der Betäubung in Frage kommt: Eine Sedierung für einen kurzen, kontrollierten Tiefschlaf, eine Vollnarkose bei längeren Eingriffen wie Implantaten und Kronen oder eine Kurznarkose bei zügig durchzuführenden Therapien. Erleichtert sind viele Patienten auch schon, wenn sie die modernen, sehr kleinen Instrumente sehen, die heute bei der Zahnbehandlung zum Einsatz kommen. Viele schaffen dann den Schritt hin zu gesunden Zähnen, gestärkt durch eine vertrauensvolle Aufklärung und positive Eindrücke in der Praxis.

Professionelle Zahnreinigung lohnt sich

Professionelle Zahnreinigung lohnt sich Bei guter und gezielter Zahnpflege können Zähne bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Aber um Erkrankungen wie Karies und Parodontitis schon früh wirksam entgegenzutreten, reichen eine gute Mundhygiene und gesunde Ernährung leider nicht aus. Ablagerungen und bakterielle Beläge lagern sich an schwer zugänglichen Zahnoberflächen an. Diese Beläge können durch Zähneputzen nicht entfernt werden und erfordern dann eine professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis. Die Zähne werden dabei intensiv gereinigt: krankmachende und kosmetisch störende Beläge werden entfernt. Karies und Plaque können so frühzeitig beseitigt und das Aussehen der Zähne verbessert werden. Nebenbei unterstützt die Bakterienreduktion im Mundraum die Vorbeugung und Behandlung von anderen Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Lungenerkrankungen, Magen-Darm Erkrankungen, bis hin zur Vermeidung von Frühgeburten. Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt eine professionelle Zahnreinigung jährlich bzw. halbjährlich durchzuführen, je nach individueller Belagssituation und Erkrankungsrisiko an Karies und Parodontitis. Die Kosten der Zahnreinigung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Reformvorhaben im Blick

„Das wird kein gemütlicher Termin“, schreibt Dr. Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, im Leitartikel der Mai-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes mit Blick auf die Tagesordnung des 119. Deutschen Ärztetages, da große sozial- und gesundheitspolitische Themen auf der Agenda stünden.