Graphen findet nun auch einen Zugang in medizinischen Anwendungen. (Foto: University of Manchester)

Graphen findet nun auch einen Zugang in medizinischen Anwendungen. (Foto: University of Manchester)

Wundermaterial

Graphen lässt Kondome dünner und reißfester werden

Wissenschaftler der University of Manchester haben an einer Verbesserung des Kondoms gefeilt. Ziel war es, die Reißfestigkeit der Kondome zu erhöhen als auch die Dicke zu minimieren. Dabei haben die Wissenschaftler auf die umfangreichen Eigenschaften von Graphen zurückgegriffen.

aschwalbe | , 11:17 Uhr
In den USA sind über 1.300 chemische Stoffe zugelassen, die in Europa verboten sind. (Foto: Flickr/Horia Varlan/CC BY 2.0)

In den USA sind über 1.300 chemische Stoffe zugelassen, die in Europa verboten sind. (Foto: Flickr/Horia Varlan/CC BY 2.0)

Freihandel mit Gefahren

BUND warnt: TTIP kann giftige Chemikalien nach Europa bringen

Die Chemieindustrie würde von der Zulassung von etlichen giftigen US-Chemikalien in Europa profitieren. Das Freihandelsabkommen TTIP könne Schutzstandards in Europa unterwandern, behaupten Umweltschützer. Der Verband der Chemischen Industrie hält dies für unmöglich.

Nicht nur in Süßigkeiten steckt Zucker. (Foto: Flickr/ Pulpolux !!!/CC by nc 2.0)

Nicht nur in Süßigkeiten steckt Zucker. (Foto: Flickr/ Pulpolux !!!/CC by nc 2.0)

Gute Lobbyarbeit

Zuckerlobby hat immensen Einfluss auf die EU-Politik

Die Diabetes-Fälle und die Zahl der Übergewichtigen steigen. Doch die EU geht keinesfalls strenger gegen die Verschleierungspolitik der Unternehmen vor, wie eine aktuelle Studie zeigt. Tatsächlich trägt die millionenschwere Lobbyarbeit der Zuckerindustrie reife Früchte.

Weltweit leiden drei Millionen Menschen unter Asthma. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.0)

Weltweit leiden drei Millionen Menschen unter Asthma. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.0)

Gen verantwortlich

Wissenschaftler kommen Asthma auf die Spur

Atemwegserkrankungen wie Asthma sind in Deutschland keine Seltenheit. Die gemeinhin als Luftnot bezeichnete Krankheit kann bedeuten, ein Leben lang Medikamente nehmen zu müssen. Britische Forscher haben nun etwas entdeckt, was die Medikation beim Asthma grundlegend verändern könnte.

Die Wissenschaftler der Universität Gent machen mit ihrem Urin-Bier dem belgischen Wahrzeichen Manneken Pis alle Ehre. (Foto: Flickr/ Arild Finne Nybø/Cc by sa 2.0)

Die Wissenschaftler der Universität Gent machen mit ihrem Urin-Bier dem belgischen Wahrzeichen Manneken Pis alle Ehre. (Foto: Flickr/ Arild Finne Nybø/Cc by sa 2.0)

Als Dünger

Forscher brauen Bier aus Urin

Ein weicher, fruchtiger Charakter, so bezeichnet eine belgische Brauerei ihr neues Bier. Die besondere Zutat: Urin. Mit rund 1.000 Liter gesammelten Urin soll letztlich aber eigentlich billigen Dünger für Entwicklungsländer hergestellt werden.

Die chemische Strukturformel des neu entdeckten Antibiotikums „Lugdunin“. Außerdem im Bild: die beiden Erstautoren Alexander Zipperer (links) und Martin Christoph Konnerth (rechts). Foto: Martin Christoph Konnerth

Die chemische Strukturformel des neu entdeckten Antibiotikums „Lugdunin“. Außerdem im Bild: die beiden Erstautoren Alexander Zipperer (links) und Martin Christoph Konnerth (rechts). Foto: Martin Christoph Konnerth

Neue Arznei

Wissenschaftler entdecken Antibiotika in der Nase

Die zunehmende Antibiotika-Resistenz hat viele Gesundheitsorganisationen zu Warnung veranlasst. Zu häufig werden Antibiotika verschrieben, die Zahl der Antibiotika-resistenten Bakterien steigt. In den kommenden Jahren kann dies zu zahlreichen Todesfällen führen.

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Warnung für Schwangere

Unruhe in Florida: Sprunghafter Anstieg der Zika-Fälle

Mittlerweile gibt es in Florida 14 Fälle, bei denen sich Menschen über Mücken mit dem Zika-Virus angesteckt haben. Die Zahl der Infizierten hat nun die amerikanische Gesundheitsbehörde alarmiert. Ein Notfallteam soll eine Eindämmung des Virus umsetzen und die Fälle untersuchen.

Blaues Licht löst bei dem Roboter Bewegungen aus, im Wasser dem Schwimmen ähneln. (Foto: Hokkaido University)

Blaues Licht löst bei dem Roboter Bewegungen aus, im Wasser dem Schwimmen ähneln. (Foto: Hokkaido University)

Schwimmende Bewegung

Licht bringt Miniroboter zur Wunde

Die präzise Gabe von Medikamenten wird immer häufiger von Ärzten versucht. Ob bei Augenkrankheiten oder Wunden im Magen, die gesteuerte Abgabe der Wirkstoffe reduziert die Risiken und hilft oft, den Wirkungsgrad zu erhöhen. Japanische Wissenschaftler haben nun einen Roboter entwickelt, der sich mit Licht kontrollieren lässt.

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Krankenkassen unter Druck

Versicherte schulden Krankenkassen Milliarden

Nicht nur niedrige Zinsen und steigende Arzneimittelpreise belasten die deutschen Krankenkassen. Immer stärker steigen mittlerweile die Schulden der Versicherten bei den Kassen an. Innerhalb nur eines Jahres stiegen die Beitragsschulden noch einmal um 1,2 Milliarden Euro, so die aktuellen Zahlen des GKV-Spitzenverbandes.

Vor allem in Krankenhäusern werden weitere Ärzte gebraucht. (Foto: Flickr/ILO in Asia and the Pacific/CC by nc nd 2.0)

Vor allem in Krankenhäusern werden weitere Ärzte gebraucht. (Foto: Flickr/ILO in Asia and the Pacific/CC by nc nd 2.0)

Neue Ärzte auch aus Syrien

Ärztemangel: Brandenburg setzt auf ausländische Kräfte

Seit Ende 2010 hat sich die Zahl der Ärzte mit ausländischen Wurzeln in Brandenburg nahezu verdoppelt. Doch weiterhin herrscht Ärztemangel. Händeringend such die Landesärztekammer Brandenburg nach weiteren Ärzten. Im Bereich der Pflege sieht es nicht besser aus.

2015 kam Galenica Sante auf einen Umsatz von 2,89 Milliarden Schweizer Franken (Foto: Galenica)

2015 kam Galenica Sante auf einen Umsatz von 2,89 Milliarden Schweizer Franken (Foto: Galenica)

Vor Aufspaltung

Schweizer Galenica übernimmt US-Biotechfirma für 1,5 Milliarden Dollar

Der vor der Aufspaltung stehende Schweizer Gesundheitskonzern Galenica greift für ein defizitäres US-Biotechunternehmen tief in die Tasche. Durch die 1,53 Milliarden Dollar teure Übernahme der kalifornische Relypsa will Galenica sein Arzneimittelgeschäft stärken, wie das Unternehmen aus Bern am Donnerstag mitteilte.

Prof. Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer Robert Bosch Stiftung; Ullrich Hipp, Geschäftsführer RBK; Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor RBK; Prof. Dr. Michael Boutros, komm. Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ; Prof. Dr. Josef Puchta, kaufmännischer Vorstand DKFZ; Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH (v.l.n.r.). (Foto: KD Busch, Bosch)

Prof. Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer Robert Bosch Stiftung; Ullrich Hipp, Geschäftsführer RBK; Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor RBK; Prof. Dr. Michael Boutros, komm. Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ; Prof. Dr. Josef Puchta, kaufmännischer Vorstand DKFZ; Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH (v.l.n.r.). (Foto: KD Busch, Bosch)

Auch für Mitarbeiter

Bosch verschreibt sich dem Kampf gegen Krebs

Krebs gehört neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen zu den häufigsten Todesursachen in der EU. Etliche Krebsfällle sind dabei auch auf die Arbeit der Erkrankten zurückzuführen. Die Pharamaindustrie hat ihre Investitionen im Bereich der Krebsforschung erhöht. Bosch will sich nun ebenfalls auf dem Gebiet engagieren.

Mit der neuen Zahnfüllung könnte Zähnen geholfen werden, sich selbst zu helfen. (Foto: Flickr/ westpark/CC by nc nd 2.0)

Mit der neuen Zahnfüllung könnte Zähnen geholfen werden, sich selbst zu helfen. (Foto: Flickr/ westpark/CC by nc nd 2.0)

Weniger Schmerzen

Bohren adé: Zahnfüllungen regenerieren sich selbst

Wissenschaftler haben eine neue Zahnfüllung entwickelt, die die Zähne dazu animiert, sich selbst zu heilen. Die Zahnfüllung erreicht dies über die Stimulierung der Stammzellen. Wurzelbehandlungen könnten damit überflüssig werden.

Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Nicht gekennzeichnet

Rückruf: Gentechnik im Fruchtsaft gefunden

Mit TTIP fürchten viele Bürger den massiven Einzug von Gentechnik in unsere Nahrungsmittel. Tatsächlich findet sich diese jedoch schon jetzt in unseren Regalen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat deshalb aktuell vor einem Fruchtsaft gewarnt.

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

38 Millionen infiziert

HIV: Zugang zu Medikamenten ist mangelhaft

In dieser Woche hat in Durban die 21. Internationale AIDS-Konferenz begonnen. Zwar ist weltweit gesehen die Zahl der Neuinfektionen seit 2005 um 0,7 Prozent zurückgegangen, in den fünf Jahren zuvor war der Rückgang aber deutlich stärker gewesen. Und in immerhin 74 Ländern ist die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Neben Ägypten und Kenia zählt auch Russland zu diesen Ländern. In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen um 57 Prozent pro Jahr gestiegen.

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

PR oder Hilfe?

Nobelpreisträger fordern mehr Gentechnik

Über 100 Nobelpreisträger haben das Ende einer Anti-Gentechnik-Kampagne von Greenpeace gefordert. Greenpeace mache es sich zu einfach, Gentechnik im Grundsatz zu verurteilen. Es sei antiwissenschaftlich und Gefährlich, wie die Organisation vorgehe, so die Wissenschaftler. Tatsächlich könne Gentechnik auch viele aktuelle Probleme lösen

Foto: EU-Kommission

Foto: EU-Kommission

Notlage ausgenutzt

Flüchtlinge wurden Opfer vom Organhandel

Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Und in Europa angekommen, sind ihre Lebensbedingungen aufgrund der überwältigenden Anzahl der Flüchtlinge am Anfang nicht besonders gut. Doch wie sich zeigt, machen die Schlepper nicht nur Geld mit dem Transport der Flüchtlinge. Es gibt scheinbar auch Verbindungen zum Organhandel.

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Gesundheitssystem mit Lücken

Unzureichende Versorgung: Jeder dritte Sterbefall in der EU vermeidbar

Nicht nur in Entwicklungsländern herrscht ab und an eine unzureichende Gesundheitsversorgung. Ein aktueller EU-Bericht zeigt, dass auch in EU-Ländern nicht selten die Gesundheitsversorgung optimal funktioniert. So hätten mehr als 500.000 Sterbefälle hätten verhindert werden können.

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Trotz EZB

Krankenkassen erzielen Überschuss

Die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im ersten Quartal gefestigt. Die 118 Kassen fuhren bis Ende März einen Überschuss von 406 Millionen Euro ein. Den Einnahmen von 55,82 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 55,41 Milliarden Euro gegenüber.

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Nach Brustimplantate-Skandal

EU will Medizinprodukte stärker kontrollieren

Ab 2020 müssen sich die Hersteller von stofflichen Medizinprodukten auf höhere Kosten einstellen. Diese befinden sich nach dem neuen EU-Recht nun in höheren Risikoklassen. Entsprechend größer ist der Mehraufwand für Unternehmen, um die Produkte auf den Markt zu bringen.

aschwalbe | , 18:30 Uhr
Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Neue Konzentration

Apotheker zieht es in die Großstadt

Die Konzentration der Apotheken im städtischen Raum hält an. Mittlerweile ist der Anteil der Apothekengründungen in den Großstädten 2015 auf 40 Prozent gestiegen.

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Glyphosat verlängert

Glyphosat-Zulassung: Scharfe Kritik für Alleingang der EU-Kommission

Die EU-Regierungschefs konnten und wollten sich nicht hinsichtlich einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung aussprechen. Die EU-Kommission ließ sich davon jedoch nicht abhalten und entschied selbst: 18 Monate zusätzlich.

2 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Angebot: Befristet bis 31. August 2017 bzw. 31. August 2019, Vollzeit bis Entgeltgruppe 14 TVöD Aufgabe: u.a. Durchführung von Literaturrecherchen und systematischen Überprüfungen von dokumentierten Fällen von Übertragungen von Infektions­krank­heiten in Bezug auf den Luft­ver­kehr in natio­nalen und inter­na­tio­nalen Ver­öf­fent­li­chungen in Fach­zeit­schriften und grauer Literatur Wir suchen (w/m): Personen mit einem ab­ge­schlos­senem Hoch­schul­studium (Uni/Master/Diplom/Staats­examen) der Human­medizin oder eines ver­wandten Fach­gebiets Bewerbungsfrist: 18.09.2016

63. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Die genehmigten Forschungsarbeiten erfolgen im Rahmen der Durchführung eines Projektes, das sich in zwei Teile gliedert. Gegenstand des ersten Projektteils ist die Etablierung und Optimierung von Protokollen für die Gewinnung kortikospinaler Motoneuronen (corticospinal motor neurons, CSMNs). Ziel der Arbeiten ist die Bereitstellung eines auf humanen Zellen basierenden Modellsystems, anhand dessen degenerative Motoneuronenerkrankungen, wie beispielsweise die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder die heriditäre spastische Spinalparalyse (HSP), untersucht werden können. Hierzu soll ein Protokoll für die effiziente Differenzierung von humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) in CSMNs erarbeitet und die gewonnenen Zellen bezüglich ihrer biochemischen, molekularen und funktionellen Eigenschaften umfassend in vitro charakterisiert werden. Im Anschluß daran sollen (mutierte) Gene, die eine Rolle bei der Pathogenese degenerativer Motoneuronenerkrankungen spielen, in den aus hES-Zellen gewonnenen Neuronen überexprimiert und damit ein Modell bereitgestellt werden, an dem ggf. die Pathogenese der jeweiligen Erkrankung untersucht werden kann. Schwerpunkt des zweiten Projektteiles ist die Untersuchung der Fragestellung, ob und inwieweit sich hES- Zellen und hiPS-Zellen bezüglich ihres Differenzierungspotentials in spezifische Typen neuraler Zellen gleichen bzw. unterscheiden. Dazu sollen hES-Zellen und humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPS-Zellen) parallel in verschiedene neurale Zelltypen, wie beispielsweise dopaminerge oder cholinerge Neuronen oder Astrozyten, differenziert und die entstehenden Zellpopulationen charakterisiert werden. Für die vergleichenden Untersuchungen sollen sowohl hiPS-Zellen aus gesunden als auch aus von Motoneuronenerkrankungen betroffenen Patienten genutzt werden.

Vergabe eines Auftrags eines automatischen Magnetaufreinigungssystems

Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung Ausschreibungsweite: National Kennzeichen: 2.08.040169#0054 Angebotsfrist: 13.09.2016 Uhr, 23:58

Drug Safety Mail 2016-28

Rote-Hand-Brief zu Zydelig® (Idelalisib): Aktualisierte Empfehlungen nach Abschluss der Überprüfung der Sicherheitsdaten.

Die unsachgemäße Einnahme von Medikamenten kann fatale Folgen haben. (Foto: Flickr/Procsilas Moscas/Cc by 2.0)

Bund will unsachgemäße Einnahme von Medikamenten eindämmen

Die Bundesregierung will die unsachgemäße Einnahme von Medikamenten eindämmen: Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland.

Stellungnahme der Bundesärztekammer und der AkdÄ zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz – AM-VSG) vom 12.08.2016

Die Bundesärztekammer (BÄK) und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben die im Referentenentwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung“ (GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz) vorgesehenen Änderungen zur Nutzenbewertung nach § 35a SGB V kritisiert. Insbesondere die angestrebte Flexibilisierung des Erstattungsbetrags lehnen BÄK und AkdÄ ab. „Neue Arzneimittel ohne einen belegten patientenrelevanten Zusatznutzen dürfen keine höheren Kosten, auch nicht in einzelnen Ausnahmefällen, als die zweckmäßige Vergleichstherapie verursachen“, heißt es in ihrer gemeinsamen Stellungnahme. Stattdessen solle die momentan gültige Regelung beibehalten werden. Dagegen begrüßen BÄK und AkdÄ das Ansinnen, die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V so aufzubereiten, dass sie der Ärzteschaft über die Praxissoftware zur Verfügung stehen. Voraussetzung sei jedoch, dass es sich hierbei um unabhängige Informationen handelt. Eine mitgestaltende Rolle der pharmazeutischen Industrie lehnen BÄK und AkdÄ ab. Darüber hinaus fordern sie eine reguläre Nutzenbewertung nach § 35a SGB V für Arzneimittel für seltene Krankheiten (Orphan Drugs). Ein weiterer Schwerpunkt des Arzneimittelgesetzes betrifft die Preisgestaltung. Hier ist vorgesehen, den zwischen Unternehmen und Krankenkassen vereinbarten Erstattungsbetrag geheim zu halten. BÄK und AkdÄ lehnen diese Regelung ab, da sie dem Transparenzgebot in einem solidarisch finanzierten Gesundheitssystem entgegenstehe. Ähnlich kritisch bewerten sie die im Gesetzentwurf vorgesehene Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro. Die höchsten Umsätze würden in den meisten Fällen erst im zweiten und dritten Jahr nach Markteinführung erzielt. „Daher ist der Umsatz im ersten Jahr in keiner Weise für den durchschnittlichen jährlichen Umsatz eines Arzneimittels repräsentativ, insbesondere wenn es bei chronischen Erkrankungen eingesetzt wird“, kritisieren BÄK und AkdÄ. Der Erstattungsbetrag müsse ab dem ersten Tag des Inverkehrbringens gelten. Um gegen die zunehmenden Antibiotikaresistenzen vorzugehen, sieht der Gesetzentwurf den Einsatz schneller diagnostischer Tests vor. BÄK und AkdÄ begrüßen diese Tests grundsätzlich. Allerdings sollten sie eine hohe Spezifität und Sensitivität aufweisen, um schnelle ärztliche Entscheidungen zu unterstützen, die nachweislich die Patientenversorgung verbessern. Insbesondere sollten vermehrt diagnostische Tests angewendet werden, deren klinische Relevanz für die Patientenversorgung in geeigneten klinischen Studien bereits validiert wurde. Bei neuen Antibiotika lehnen BÄK und AkdÄ jegliche Konzepte ab, die einen allein durch die Zulassung belegten Zusatznutzen vorsehen oder eine Umgehung der Nutzenbewertung nach § 35a SGB V ermöglichen. Notwendig seien gesetzliche Regelungen, die eine fortlaufende Überprüfung des patientenrelevanten Zusatznutzens ermöglichen und Automatismen bei der Nutzenbewertung neuer Antibiotika verhindern.

Terror, Amoklauf und die ärztliche Schweigepflicht

„Die bislang bekannt gewordenen Hintergründe der schrecklichen Bluttaten von Würzburg, München und Ansbach dürfen nicht zu vorschnellen rechtlichen Entscheidungen verleiten, wie etwa einer möglichen Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht.'

Wundbotulismus bei Drogenkonsumenten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat erneut auf Grund eines aktuellen Falles von Wundbotulismus bei einem Drogenkonsumenten darauf hingewiesen, dass klinische Verdachtsfälle unverzüglich nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz an das örtlich zuständige Gesundheitsamt zu melden sind. Weitere Informationen finden Sie im "Meine BLÄK"-Portal > Aktuelle Meldungen

Aktionstag „Patientensicherheit“ am Freitag, 9. September 2016 im Ärztehaus Bayern

Fehler vermeiden, rechtzeitig erkennen – daraus lernen! Diese Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Freitag, 9. Spetember 2016, von 13.30 bis 17.30 Uhr im Ärztehaus Bayern, Mühlbaurstraße 16, 81677 München, statt. Die Themen dieses Aktionstages sind "Patientensicherheit durch Value based Healthcare", "Wirksames Identifizieren der zehn häufigsten Risiken in Klinik und Praxis", Workshops zur Risiko-Identifizierung", "Fragen und Antworten zum Arzthaftungsrecht: Was mache ich wie?". Weitere Informationen finden Sie im Fortbildungskalender bzw. über Anneliese Konzack unter Tel. 089 4147-499. Schriftliche Anmeldung bitte über das Anmeldeformular. » Programm » Anmeldeformular