Die Übernahme durch Bayer würde einen weltweit führenden Agrar-Konzern hervorbringen. (Foto: Flickr/Lemon-Tea/CC BY 2.0)

Die Übernahme durch Bayer würde einen weltweit führenden Agrar-Konzern hervorbringen. (Foto: Flickr/Lemon-Tea/CC BY 2.0)

Risiken und Nebenwirkungen

Monsanto-Übernahme durch Bayer ist noch lange nicht fix

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer ist noch lange nicht gesichert: Die Vereinbarung enthält für Bayer einige gefährliche Fallen. Eine höhere Verschuldung, verstimmte Investoren und eine Herabstufung der Bonität könnten die Folgen sein. Die Wettbewerbsbehörden werden sich den Deal sehr genau ansehen, weil der neue Konzern eine fast monopolartige Marktmacht hat.

Hermann Gröhes Ministerium muss den Kassen zufolge bei der Reform noch etwas nachbessern. (Foto: Flickr/Maik Meid/CC by sa 2.0)

Hermann Gröhes Ministerium muss den Kassen zufolge bei der Reform noch etwas nachbessern. (Foto: Flickr/Maik Meid/CC by sa 2.0)

Hohe Unzufriedenheit

Kassen: Arzneimittelreform geht nicht weit genug

Das Gesundheitsministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um Preissteigerungen bei Arzneimitteln zu begrenzen. Gleichzeitig sollen dem Patienten schnell Innovationen und neue Wirkstoffe zur Verfügung gestellt werden können. Den Krankenkassen gehen die Vorschläge jedoch nicht weit genug.

Wie sehr beeinflusst Glyphosat die Qualität der Muttermilch? (Foto: Flickr/Derek Preston/CC BY-SA 2.0)

Wie sehr beeinflusst Glyphosat die Qualität der Muttermilch? (Foto: Flickr/Derek Preston/CC BY-SA 2.0)

Macht Muttermilch jetzt krank?

Pestizide im Körper: Monsanto-Gift in Muttermilch nachgewiesen

Das Pestizid Glyphosat hat nun auch seinen Weg in die Körper der Deutschen gefunden. Das legen Rückstände in Muttermilch-Stichproben nahe. Das Bundesamt hatte zuvor die Lage verharmlost. Kritiker fordern, das Pestizid aus dem Verkehr zu ziehen.

Der Sehnerv ist mit dem Auge und dem Gehirn verbunden. (Foto: Flickr/National Eye Institute/CC by 2.0)

Der Sehnerv ist mit dem Auge und dem Gehirn verbunden. (Foto: Flickr/National Eye Institute/CC by 2.0)

Neue Hoffnung

Forscher heilen Sehnerv

Ist der Sehnerv erst einmal beschädigt, lässt sich dieser nicht heilen. Aus diesem Grund wurde bisher immer versucht, den Sehnerv zu umgehen, um Patienten vielleicht wieder sehen zu lassen. Wissenschaftlern der Stanford University ist es nun aber das erste Mal gelungen, tatsächlich den Sehnerv einer Maus zu heilen.

Mit dem neuen System kann der Arzt direkt vor seinen Augen auf dem OP-Tisch Informationen aus Patientenakten oder aktuelle Vitaldaten des Patienten abrufen. (Foto: Flickr/Zdenko Zivkovic/CC by 2.0)

Mit dem neuen System kann der Arzt direkt vor seinen Augen auf dem OP-Tisch Informationen aus Patientenakten oder aktuelle Vitaldaten des Patienten abrufen. (Foto: Flickr/Zdenko Zivkovic/CC by 2.0)

Direkter Draht

Neues Projekt schafft Kommunikation zwischen OP-Geräten

Das Projekt OR.NET bietet die Möglichkeit, Krankenhaus-IT mit medizinischen Geräten zu vernetzen. Gerade bei Operationen kann das genutzt werden, um den behandelnden Arzt während einer OP direkt mit notwendigen Informationen von Akten und Gerätschaften zu informieren.

Jedes zweite Unternehmen hat Vorkehrungen für den Brexit getroffen. (Foto: Flickr/Tomek Nacho/Cc by nd 2.0)

Jedes zweite Unternehmen hat Vorkehrungen für den Brexit getroffen. (Foto: Flickr/Tomek Nacho/Cc by nd 2.0)

Unsicherheit verflogen

Pharmaunternehmen sehen Brexit gelassen

Eine aktuelle Studie von CAMELOT Management Consultants ergab, dass zwei Drittel der befragten Chemie- und Pharma-Großunternehmen bereits Vorkehrungen für den Brexit getroffen haben bzw. treffen werden. 20 Prozent von Ihnen gehen von erheblichen Folgen des Brexit für ihr Geschäft aus.

Fitnesstracker erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. (Foto: Flickr/BTNHD Production/CC by nc nd 2.0)

Fitnesstracker erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. (Foto: Flickr/BTNHD Production/CC by nc nd 2.0)

Mehr Kontrolle

Gröhe plant Datensammlung im Gesundheitswesen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) plant eine Big-Data-Offensive fürs Gesundheitswesen. Die Daten von Gesundheits- und Fitnessapps sollen besser genutzt werden. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen bereits sind diese Daten zu teilen, wenn sie eine finanzielle Beteiligung erhalten.

Für Pestizid-Hersteller ist jedes verkaufte Produkt wertvoll. Je ungiftiger die Stoffe wirken, desto besser lassen sie sich verkaufen. (Foto: Flickr/CIAT/CC BY-SA 2.0)

Für Pestizid-Hersteller ist jedes verkaufte Produkt wertvoll. Je ungiftiger die Stoffe wirken, desto besser lassen sie sich verkaufen. (Foto: Flickr/CIAT/CC BY-SA 2.0)

Schädlich für Mensch und Natur

Zahlreiche Pestizide in der EU sind gefährlich

Greenpeace hat in dieser Woche eine neue Liste zu gefährlichen Pestiziden in der Landwirtschaft veröffentlicht. Die Ergebnisse sind erschreckend. Nicht selten können die verwendeten Pestizide Krebs auslösen oder die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Glyphosat ist da nur eines von vielen.

Graphen findet nun auch einen Zugang in medizinischen Anwendungen. (Foto: University of Manchester)

Graphen findet nun auch einen Zugang in medizinischen Anwendungen. (Foto: University of Manchester)

Wundermaterial

Graphen lässt Kondome dünner und reißfester werden

Wissenschaftler der University of Manchester haben an einer Verbesserung des Kondoms gefeilt. Ziel war es, die Reißfestigkeit der Kondome zu erhöhen als auch die Dicke zu minimieren. Dabei haben die Wissenschaftler auf die umfangreichen Eigenschaften von Graphen zurückgegriffen.

aschwalbe | , 11:17 Uhr
In den USA sind über 1.300 chemische Stoffe zugelassen, die in Europa verboten sind. (Foto: Flickr/Horia Varlan/CC BY 2.0)

In den USA sind über 1.300 chemische Stoffe zugelassen, die in Europa verboten sind. (Foto: Flickr/Horia Varlan/CC BY 2.0)

Freihandel mit Gefahren

BUND warnt: TTIP kann giftige Chemikalien nach Europa bringen

Die Chemieindustrie würde von der Zulassung von etlichen giftigen US-Chemikalien in Europa profitieren. Das Freihandelsabkommen TTIP könne Schutzstandards in Europa unterwandern, behaupten Umweltschützer. Der Verband der Chemischen Industrie hält dies für unmöglich.

Nicht nur in Süßigkeiten steckt Zucker. (Foto: Flickr/ Pulpolux !!!/CC by nc 2.0)

Nicht nur in Süßigkeiten steckt Zucker. (Foto: Flickr/ Pulpolux !!!/CC by nc 2.0)

Gute Lobbyarbeit

Zuckerlobby hat immensen Einfluss auf die EU-Politik

Die Diabetes-Fälle und die Zahl der Übergewichtigen steigen. Doch die EU geht keinesfalls strenger gegen die Verschleierungspolitik der Unternehmen vor, wie eine aktuelle Studie zeigt. Tatsächlich trägt die millionenschwere Lobbyarbeit der Zuckerindustrie reife Früchte.

Weltweit leiden drei Millionen Menschen unter Asthma. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.0)

Weltweit leiden drei Millionen Menschen unter Asthma. (Foto: Flickr/ NIAID/Cc by 2.0)

Gen verantwortlich

Wissenschaftler kommen Asthma auf die Spur

Atemwegserkrankungen wie Asthma sind in Deutschland keine Seltenheit. Die gemeinhin als Luftnot bezeichnete Krankheit kann bedeuten, ein Leben lang Medikamente nehmen zu müssen. Britische Forscher haben nun etwas entdeckt, was die Medikation beim Asthma grundlegend verändern könnte.

Die Wissenschaftler der Universität Gent machen mit ihrem Urin-Bier dem belgischen Wahrzeichen Manneken Pis alle Ehre. (Foto: Flickr/ Arild Finne Nybø/Cc by sa 2.0)

Die Wissenschaftler der Universität Gent machen mit ihrem Urin-Bier dem belgischen Wahrzeichen Manneken Pis alle Ehre. (Foto: Flickr/ Arild Finne Nybø/Cc by sa 2.0)

Als Dünger

Forscher brauen Bier aus Urin

Ein weicher, fruchtiger Charakter, so bezeichnet eine belgische Brauerei ihr neues Bier. Die besondere Zutat: Urin. Mit rund 1.000 Liter gesammelten Urin soll letztlich aber eigentlich billigen Dünger für Entwicklungsländer hergestellt werden.

Die chemische Strukturformel des neu entdeckten Antibiotikums „Lugdunin“. Außerdem im Bild: die beiden Erstautoren Alexander Zipperer (links) und Martin Christoph Konnerth (rechts). Foto: Martin Christoph Konnerth

Die chemische Strukturformel des neu entdeckten Antibiotikums „Lugdunin“. Außerdem im Bild: die beiden Erstautoren Alexander Zipperer (links) und Martin Christoph Konnerth (rechts). Foto: Martin Christoph Konnerth

Neue Arznei

Wissenschaftler entdecken Antibiotika in der Nase

Die zunehmende Antibiotika-Resistenz hat viele Gesundheitsorganisationen zu Warnung veranlasst. Zu häufig werden Antibiotika verschrieben, die Zahl der Antibiotika-resistenten Bakterien steigt. In den kommenden Jahren kann dies zu zahlreichen Todesfällen führen.

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Warnung für Schwangere

Unruhe in Florida: Sprunghafter Anstieg der Zika-Fälle

Mittlerweile gibt es in Florida 14 Fälle, bei denen sich Menschen über Mücken mit dem Zika-Virus angesteckt haben. Die Zahl der Infizierten hat nun die amerikanische Gesundheitsbehörde alarmiert. Ein Notfallteam soll eine Eindämmung des Virus umsetzen und die Fälle untersuchen.

Blaues Licht löst bei dem Roboter Bewegungen aus, im Wasser dem Schwimmen ähneln. (Foto: Hokkaido University)

Blaues Licht löst bei dem Roboter Bewegungen aus, im Wasser dem Schwimmen ähneln. (Foto: Hokkaido University)

Schwimmende Bewegung

Licht bringt Miniroboter zur Wunde

Die präzise Gabe von Medikamenten wird immer häufiger von Ärzten versucht. Ob bei Augenkrankheiten oder Wunden im Magen, die gesteuerte Abgabe der Wirkstoffe reduziert die Risiken und hilft oft, den Wirkungsgrad zu erhöhen. Japanische Wissenschaftler haben nun einen Roboter entwickelt, der sich mit Licht kontrollieren lässt.

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Millionen eingezahlte Euro erreichten die Krankenkassen nicht einmal, damit mussten Strafzinsen beglichen werden. (Foto: Flickr/Images Money/CC by 2.0/TaxRebate.org.uk)

Krankenkassen unter Druck

Versicherte schulden Krankenkassen Milliarden

Nicht nur niedrige Zinsen und steigende Arzneimittelpreise belasten die deutschen Krankenkassen. Immer stärker steigen mittlerweile die Schulden der Versicherten bei den Kassen an. Innerhalb nur eines Jahres stiegen die Beitragsschulden noch einmal um 1,2 Milliarden Euro, so die aktuellen Zahlen des GKV-Spitzenverbandes.

Vor allem in Krankenhäusern werden weitere Ärzte gebraucht. (Foto: Flickr/ILO in Asia and the Pacific/CC by nc nd 2.0)

Vor allem in Krankenhäusern werden weitere Ärzte gebraucht. (Foto: Flickr/ILO in Asia and the Pacific/CC by nc nd 2.0)

Neue Ärzte auch aus Syrien

Ärztemangel: Brandenburg setzt auf ausländische Kräfte

Seit Ende 2010 hat sich die Zahl der Ärzte mit ausländischen Wurzeln in Brandenburg nahezu verdoppelt. Doch weiterhin herrscht Ärztemangel. Händeringend such die Landesärztekammer Brandenburg nach weiteren Ärzten. Im Bereich der Pflege sieht es nicht besser aus.

2015 kam Galenica Sante auf einen Umsatz von 2,89 Milliarden Schweizer Franken (Foto: Galenica)

2015 kam Galenica Sante auf einen Umsatz von 2,89 Milliarden Schweizer Franken (Foto: Galenica)

Vor Aufspaltung

Schweizer Galenica übernimmt US-Biotechfirma für 1,5 Milliarden Dollar

Der vor der Aufspaltung stehende Schweizer Gesundheitskonzern Galenica greift für ein defizitäres US-Biotechunternehmen tief in die Tasche. Durch die 1,53 Milliarden Dollar teure Übernahme der kalifornische Relypsa will Galenica sein Arzneimittelgeschäft stärken, wie das Unternehmen aus Bern am Donnerstag mitteilte.

Prof. Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer Robert Bosch Stiftung; Ullrich Hipp, Geschäftsführer RBK; Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor RBK; Prof. Dr. Michael Boutros, komm. Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ; Prof. Dr. Josef Puchta, kaufmännischer Vorstand DKFZ; Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH (v.l.n.r.). (Foto: KD Busch, Bosch)

Prof. Dr. Joachim Rogall, Geschäftsführer Robert Bosch Stiftung; Ullrich Hipp, Geschäftsführer RBK; Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor RBK; Prof. Dr. Michael Boutros, komm. Wissenschaftlicher Vorstand DKFZ; Prof. Dr. Josef Puchta, kaufmännischer Vorstand DKFZ; Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH (v.l.n.r.). (Foto: KD Busch, Bosch)

Auch für Mitarbeiter

Bosch verschreibt sich dem Kampf gegen Krebs

Krebs gehört neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen zu den häufigsten Todesursachen in der EU. Etliche Krebsfällle sind dabei auch auf die Arbeit der Erkrankten zurückzuführen. Die Pharamaindustrie hat ihre Investitionen im Bereich der Krebsforschung erhöht. Bosch will sich nun ebenfalls auf dem Gebiet engagieren.

Mit der neuen Zahnfüllung könnte Zähnen geholfen werden, sich selbst zu helfen. (Foto: Flickr/ westpark/CC by nc nd 2.0)

Mit der neuen Zahnfüllung könnte Zähnen geholfen werden, sich selbst zu helfen. (Foto: Flickr/ westpark/CC by nc nd 2.0)

Weniger Schmerzen

Bohren adé: Zahnfüllungen regenerieren sich selbst

Wissenschaftler haben eine neue Zahnfüllung entwickelt, die die Zähne dazu animiert, sich selbst zu heilen. Die Zahnfüllung erreicht dies über die Stimulierung der Stammzellen. Wurzelbehandlungen könnten damit überflüssig werden.

Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Nicht gekennzeichnet

Rückruf: Gentechnik im Fruchtsaft gefunden

Mit TTIP fürchten viele Bürger den massiven Einzug von Gentechnik in unsere Nahrungsmittel. Tatsächlich findet sich diese jedoch schon jetzt in unseren Regalen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat deshalb aktuell vor einem Fruchtsaft gewarnt.

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

38 Millionen infiziert

HIV: Zugang zu Medikamenten ist mangelhaft

In dieser Woche hat in Durban die 21. Internationale AIDS-Konferenz begonnen. Zwar ist weltweit gesehen die Zahl der Neuinfektionen seit 2005 um 0,7 Prozent zurückgegangen, in den fünf Jahren zuvor war der Rückgang aber deutlich stärker gewesen. Und in immerhin 74 Ländern ist die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Neben Ägypten und Kenia zählt auch Russland zu diesen Ländern. In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen um 57 Prozent pro Jahr gestiegen.

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

PR oder Hilfe?

Nobelpreisträger fordern mehr Gentechnik

Über 100 Nobelpreisträger haben das Ende einer Anti-Gentechnik-Kampagne von Greenpeace gefordert. Greenpeace mache es sich zu einfach, Gentechnik im Grundsatz zu verurteilen. Es sei antiwissenschaftlich und Gefährlich, wie die Organisation vorgehe, so die Wissenschaftler. Tatsächlich könne Gentechnik auch viele aktuelle Probleme lösen

Foto: EU-Kommission

Foto: EU-Kommission

Notlage ausgenutzt

Flüchtlinge wurden Opfer vom Organhandel

Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Und in Europa angekommen, sind ihre Lebensbedingungen aufgrund der überwältigenden Anzahl der Flüchtlinge am Anfang nicht besonders gut. Doch wie sich zeigt, machen die Schlepper nicht nur Geld mit dem Transport der Flüchtlinge. Es gibt scheinbar auch Verbindungen zum Organhandel.

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Gesundheitssystem mit Lücken

Unzureichende Versorgung: Jeder dritte Sterbefall in der EU vermeidbar

Nicht nur in Entwicklungsländern herrscht ab und an eine unzureichende Gesundheitsversorgung. Ein aktueller EU-Bericht zeigt, dass auch in EU-Ländern nicht selten die Gesundheitsversorgung optimal funktioniert. So hätten mehr als 500.000 Sterbefälle hätten verhindert werden können.

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Trotz EZB

Krankenkassen erzielen Überschuss

Die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im ersten Quartal gefestigt. Die 118 Kassen fuhren bis Ende März einen Überschuss von 406 Millionen Euro ein. Den Einnahmen von 55,82 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 55,41 Milliarden Euro gegenüber.

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Nach Brustimplantate-Skandal

EU will Medizinprodukte stärker kontrollieren

Ab 2020 müssen sich die Hersteller von stofflichen Medizinprodukten auf höhere Kosten einstellen. Diese befinden sich nach dem neuen EU-Recht nun in höheren Risikoklassen. Entsprechend größer ist der Mehraufwand für Unternehmen, um die Produkte auf den Markt zu bringen.

aschwalbe | , 18:30 Uhr
Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Neue Konzentration

Apotheker zieht es in die Großstadt

Die Konzentration der Apotheken im städtischen Raum hält an. Mittlerweile ist der Anteil der Apothekengründungen in den Großstädten 2015 auf 40 Prozent gestiegen.

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Glyphosat verlängert

Glyphosat-Zulassung: Scharfe Kritik für Alleingang der EU-Kommission

Die EU-Regierungschefs konnten und wollten sich nicht hinsichtlich einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung aussprechen. Die EU-Kommission ließ sich davon jedoch nicht abhalten und entschied selbst: 18 Monate zusätzlich.

Rund 75 Prozent aller Befragten besitzen bereits ein Smartphone. (Foto: Flickr/Solución Individual/CC BY-ND 2.0)

Smart Health: Digitale Gesundheitsangebote kommen an

Viele Deutsche interessieren sich für digitale Hilfestellungen. Die technische Basis ist mit Smartphones längst gegeben.

Ärzte und Apotheker werben für Kooperation bei Umsetzung des Medikationsplans

Ziel sei eine einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern im Sinne der Patienten, sagte Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein. Foto: Jochen Rolfes Düsseldorf, 23.9.2016. Für eine gute ...

Aufräumen mit den Zahnputz-Mythen

Aufräumen mit den Zahnputz-Mythen „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen!“ ist das diesjährige Motto des Tages der Zahngesundheit, der seit über 25 Jahren immer am 25. September stattfindet. 2016 geht es darum, mit Zahnputz-Mythen aufzuräumen. Hierzu gehören zum Beispiel „Ein Apfel ersetzt die Zahnbürste“ oder „Mehr Schrubben bringt auch mehr“. Wie der implantologische Fachverband Deutsches Zentrum für orale Implantologie e. V. (DZOI) betont, würden sich solche falschen Weisheiten hartnäckig halten. Hier sei noch Aufklärungsarbeit notwendig. Natürlich ist es gesund, einen Apfel zu essen. Aber Zähneputzen ist trotzdem oder gerade deshalb notwendig, denn Äpfel und andere Obstsorten enthalten Fruchtsäuren und -zucker, die den Zahnschmelz schädigen können. Richtig Putzen heißt dann aber keinesfalls, ordentlich zu schrubben, denn dann leidet häufig das Zahnfleisch. Besser ist es, in Ruhe und vorsichtig vorzugehen. Die Mitarbeiter der Zahnarztpraxen zeigen gerne die richtige Putztechnik. Empfehlenswert ist auch eine Professionelle Zahnreinigungen, die PZR, zweimal im Jahr. Und was ist mit dem bekannten Spruch „Gleich nach dem Essen Zähne putzen“? Hiervon ist abzuraten. Es ist besser eine halbe Stunde zu warten, bis der Speichel die beim Essen aufgenommenen Säuren im Mund neutralisiert hat. Mehr zum Tag der Zahngesundheit hier.