Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Die für den Verkauf in Deutschland zuständige Firma hat den Saft zurückgerufen. (Foto: BLV)

Nicht gekennzeichnet

Rückruf: Gentechnik im Fruchtsaft gefunden

Mit TTIP fürchten viele Bürger den massiven Einzug von Gentechnik in unsere Nahrungsmittel. Tatsächlich findet sich diese jedoch schon jetzt in unseren Regalen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat deshalb aktuell vor einem Fruchtsaft gewarnt.

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

Die WHO fordert angesichts der Zunahme der HIV-Fälle eine verstärkte Präventionsarbeit. (Foto: Flickr/Ted Eytan/CC by sa 2.0)

38 Millionen infiziert

HIV: Zugang zu Medikamenten ist mangelhaft

In dieser Woche hat in Durban die 21. Internationale AIDS-Konferenz begonnen. Zwar ist weltweit gesehen die Zahl der Neuinfektionen seit 2005 um 0,7 Prozent zurückgegangen, in den fünf Jahren zuvor war der Rückgang aber deutlich stärker gewesen. Und in immerhin 74 Ländern ist die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Neben Ägypten und Kenia zählt auch Russland zu diesen Ländern. In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen um 57 Prozent pro Jahr gestiegen.

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

Der Golden Rice soll den Vitamin-A-Mangel vieler Menschen ausgleichen können. (Foto: Flickr/Josep Folta/CC by nc 2.0)

PR oder Hilfe?

Nobelpreisträger fordern mehr Gentechnik

Über 100 Nobelpreisträger haben das Ende einer Anti-Gentechnik-Kampagne von Greenpeace gefordert. Greenpeace mache es sich zu einfach, Gentechnik im Grundsatz zu verurteilen. Es sei antiwissenschaftlich und Gefährlich, wie die Organisation vorgehe, so die Wissenschaftler. Tatsächlich könne Gentechnik auch viele aktuelle Probleme lösen

Foto: EU-Kommission

Foto: EU-Kommission

Notlage ausgenutzt

Flüchtlinge wurden Opfer vom Organhandel

Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Und in Europa angekommen, sind ihre Lebensbedingungen aufgrund der überwältigenden Anzahl der Flüchtlinge am Anfang nicht besonders gut. Doch wie sich zeigt, machen die Schlepper nicht nur Geld mit dem Transport der Flüchtlinge. Es gibt scheinbar auch Verbindungen zum Organhandel.

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Anteil der Sterbefälle, die mit dem heutigen medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten vermeidbar gewesen wären, in den Mitgliedstaaten, 2013 (in % aller Sterbefälle in der Bevölkerung unter 75 Jahren). (Grafik: Eurostat)

Gesundheitssystem mit Lücken

Unzureichende Versorgung: Jeder dritte Sterbefall in der EU vermeidbar

Nicht nur in Entwicklungsländern herrscht ab und an eine unzureichende Gesundheitsversorgung. Ein aktueller EU-Bericht zeigt, dass auch in EU-Ländern nicht selten die Gesundheitsversorgung optimal funktioniert. So hätten mehr als 500.000 Sterbefälle hätten verhindert werden können.

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im 1. Quartal 2016 je Versicherten um 2,4 Prozent. (Foto: Flickr/Lwp Kommunikáció/CC by 2.0/Szex vészhelyzetek)

Trotz EZB

Krankenkassen erzielen Überschuss

Die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen hat sich im ersten Quartal gefestigt. Die 118 Kassen fuhren bis Ende März einen Überschuss von 406 Millionen Euro ein. Den Einnahmen von 55,82 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 55,41 Milliarden Euro gegenüber.

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Die EU-Abgeordneten stimmten einstimmig für den neuen Beschluss. (Foto: Flickr/European Parliament/CC by nc nd 2.0)

Nach Brustimplantate-Skandal

EU will Medizinprodukte stärker kontrollieren

Ab 2020 müssen sich die Hersteller von stofflichen Medizinprodukten auf höhere Kosten einstellen. Diese befinden sich nach dem neuen EU-Recht nun in höheren Risikoklassen. Entsprechend größer ist der Mehraufwand für Unternehmen, um die Produkte auf den Markt zu bringen.

aschwalbe | , 18:30 Uhr
Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Die Apotheke soll bei Erkrankungen die erste Anlaufstelle sein, das will die Krankenkasse SWICA forcieren. Dafür steht dann auch ein extra Beratungszimmer zur Verfügung. (Foto: Flickr/ Ninian Reid /CC by 2.0)

Neue Konzentration

Apotheker zieht es in die Großstadt

Die Konzentration der Apotheken im städtischen Raum hält an. Mittlerweile ist der Anteil der Apothekengründungen in den Großstädten 2015 auf 40 Prozent gestiegen.

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Seit Monaten gibt es in Deutschland immer wieder neue Demonstrationen gegen den Einsatz und die Zulassungsverlängerung. (Fotos: Moritz Richter/Campact/Flickr/CC by nc 2.0)

Glyphosat verlängert

Glyphosat-Zulassung: Scharfe Kritik für Alleingang der EU-Kommission

Die EU-Regierungschefs konnten und wollten sich nicht hinsichtlich einer Verlängerung der Glyphosat-Zulassung aussprechen. Die EU-Kommission ließ sich davon jedoch nicht abhalten und entschied selbst: 18 Monate zusätzlich.

Insgesamt beträgt die Gesamtsumme der Leistungen der 54 Unternehmen an Ärzte, Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen für das Jahr 2015 ca. 575 Mio. Euro. (Grafik: vfa)

Insgesamt beträgt die Gesamtsumme der Leistungen der 54 Unternehmen an Ärzte, Fachkreisangehörige sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen für das Jahr 2015 ca. 575 Mio. Euro. (Grafik: vfa)

Mehr Transparenz

Pharmafirmen zahlen Millionen an Ärzte und Kliniken

Die Pharmaindustrie hat im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro an Ärzte und Krankenhäuser für Studien, Fortbildungen und Sponsoring gezahlt. Die Summe betrage für das Jahr 2015 insgesamt rund 575 Millionen Euro, teilte der Verband Forscher Pharma-Unternehmen (vfa) mit.

Das Interesse an der Gentechnologie hat wieder zugenommen. (Foto: Flickr/Andy Leppard/ CC by 2.0)

Das Interesse an der Gentechnologie hat wieder zugenommen. (Foto: Flickr/Andy Leppard/ CC by 2.0)

Geheimer Plan

Forscher wollen künstliches, menschliches Genom schaffen

Auf einer geschlossenen Veranstaltung der Harvard Medical School in Boston wurde ein neues Genprojekt den 150 Teilnehmern vorgestellt: „HGP-Write. Testing Large Synthetic Genomes in Cells“. Aufbauend auf dem Humangenprojekt (HGP), das sich mit der Entschlüsselung der gesamten genetischen Information der menschlichen DNA beschäftigt, soll nun ein komplett synthetisches, menschliches Genom geschaffen werden.

Als festes Gestein soll das CO2 aus der Luft sicher und langfristig unterirdisch gelagert werden. (Foto: Flickr/emanuel balanzategui/CC by nc 2.0)/CO2)

Als festes Gestein soll das CO2 aus der Luft sicher und langfristig unterirdisch gelagert werden. (Foto: Flickr/emanuel balanzategui/CC by nc 2.0)/CO2)

Kostengünstiger und effizient

Luft Dauerspeicher für Abgase: Forscher verwandeln CO2 zu Stein

Forscher haben in einem Pilotprojekt in Island gezeigt, wie klimaschädliches Kohlendioxid sicher unterirdisch gespeichert werden kann. Das CO2 wird innerhalb kurzer Zeit zu Stein, wenn man es in Basaltböden einleitet. Die Entdeckung soll nun helfen, den Klimawandel zu bremsen.

Der Mainzer Wissenschaftler Sahin will seine Methode auch bei anderen Tumorarten anwenden. (Foto: Flickr/ "Invasive mucinous adenocarcinoma Case 1" (CC BY-SA 2.0) by Pulmonary Pathology)

Der Mainzer Wissenschaftler Sahin will seine Methode auch bei anderen Tumorarten anwenden. (Foto: Flickr/ "Invasive mucinous adenocarcinoma Case 1" (CC BY-SA 2.0) by Pulmonary Pathology)Der Mainzer Wissenschaftler Sahin will seine Methode auch bei anderen Tumorarten anwenden. (Foto: Flickr/ "Invasive mucinous adenocarcinoma Case 1" (CC BY-SA 2.0) by Pulmonary Pathology)

Nicht nur für Hautkrebs

Forscher arbeiten an einer Krebsimpfung

Ein deutsches Unternehmen hat erfolgreiche Tests für eine Immuntherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs durchgeführt. Auch bei anderen Krebsarten könnte die Therapie anschlagen. Mit den neuen Erkenntnissen soll eine Impfung entwickelt werden.

142.773 Unterschriften gegen Glyphosat wurden in dieser Woche an das Landwirtschaftsministerium übergeben. (Foto: Flickr/BUND Bundesverband/CC by 2.0)

142.773 Unterschriften gegen Glyphosat wurden in dieser Woche an das Landwirtschaftsministerium übergeben. (Foto: Flickr/BUND Bundesverband/CC by 2.0)

Vor Abstimmung

Glyphosat: Widerstand in der Bevölkerung wächst

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Bild einer Krebszelle: Bei der Immuntherapie wird auf die Stärkung des Immunsystems gesetzt. So sollen Abwehrzellen zum Beispiel gezielt Krebszellen angreifen. (Foto: Flickr/Pulmonary Pathology/CC BY-SA 2.0)

Bild einer Krebszelle: Bei der Immuntherapie wird auf die Stärkung des Immunsystems gesetzt. So sollen Abwehrzellen zum Beispiel gezielt Krebszellen angreifen. (Foto: Flickr/Pulmonary Pathology/CC BY-SA 2.0)

Lukratives Geschäft

Ausgaben für Krebs steigen signifikant

Derzeit gibt es etwa 70 verschiedene Arzneimittel zur Anwendung bei Krebserkrankungen und der Markt für Krebsmedikationen steigt. 2015 erreichte der Markt ein Volumen von 107 Milliarden Dollar.

Die Nachfrage nach technischer Unterstützung bei der Mobilisierung von Patienten ist gegeben. (Foto: Flickr/ "Élet 250 kiló felett" (CC BY 2.0) by lwpkommunikacio)

Die Nachfrage nach technischer Unterstützung bei der Mobilisierung von Patienten ist gegeben. (Foto: Flickr/ "Élet 250 kiló felett" (CC BY 2.0) by lwpkommunikacio)

Neue Investoren

Roboter für Intensivstation: Bayern Kapital investiert in Münchner Startup

Die deutschen Krankenhäuser klagen weiterhin über zu hohe Kosten und fehlendes Pflegepersonal. Im Zuge des demografischen Wandels droht sich die Situation noch weiter zu verschärfen. Ein Startup aus München setzt hier an und will Roboter zur Mobilisierung von Intensivpatienten entwickeln. Investoren gibt es bereits, noch in diesem Jahr soll der erste Prototyp entstehen.

Schnelles Verschreiben von Antibiotika und der immense Einsatz in der Nutztierhaltung gefährden das Gesundheitssystem. (Foto: Flickr/Kripos_NCIS/CC by nd 2.0)Schnelles Verschreiben von Antibiotika und der immense Einsatz in der Nutztierhaltung gefährden das Gesundheitssystem. (Foto: Flickr/Kripos_NCIS/CC by nd 2.0)

Schnelles Verschreiben von Antibiotika und der immense Einsatz in der Nutztierhaltung gefährden das Gesundheitssystem. (Foto: Flickr/Kripos_NCIS/CC by nd 2.0)

Großer Handlungsbedarf

Antibiotika-Resistenz kann zur weltweiten Gefahr werden

Britische Wissenschaftler haben im Auftrag der Regierung haben Untersuchungen zu den stetig ansteigenden Antibiotika-Resistenten vorgenommen. Die Ergebnisse sind beunruhigend: Bis 2050 könnte sich die Zahl der Infektionen mit Krankheitserregern, gegen die keine Medikamente helfen, verzehnfachen.

Mit der Doppelspule aus Kupfer (links) sind deutlich präzisere MRT-Bilder als bisher möglich. Ein Silikonmantel macht die Verwendung für Patienten besonders schonend. (Foto: Ludwig et al. / Scientific Reports)Mit der Doppelspule aus Kupfer (links) sind deutlich präzisere MRT-Bilder als bisher möglich. Ein Silikonmantel macht die Verwendung für Patienten besonders schonend. (Foto: Ludwig et al. / Scientific Reports)

Mit der Doppelspule aus Kupfer (links) sind deutlich präzisere MRT-Bilder als bisher möglich. Ein Silikonmantel macht die Verwendung für Patienten besonders schonend. (Foto: Ludwig et al. / Scientific Reports)

Ohne Strahlung

Freiburger Wissenschaftler machen Kernspin für Zahnmedizin möglich

Die mögliche Strahlenbelastung hat das Röntgen in Verruf gebracht. Doch bisher haben Zahnärzte keine anderen Verfahren, um sich ein Bild der Zähne und des Zahnraums zu machen. Wissenschaftler haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, ein strahlungsfreies Bildgebungsverfahren zu nutzen.

Das Interesse an der Gentechnologie hat wieder zugenommen. (Foto: Flickr/Andy Leppard/ CC by 2.0)

Das Interesse an der Gentechnologie hat wieder zugenommen. (Foto: Flickr/Andy Leppard/ CC by 2.0)

2,5 Millionen Erkrankte

Wissenschaftler entdecken Gen für Multiple Sklerose

Patienten, die unter Multipler Sklerose leiden, können oft nur versuchen, den Ausbruch der Krankheit zu verlangsamen. Wirkliche Heilungsmethoden gibt es nicht. Eine neue Entdeckung von kanadischen Wissenschaftlern macht nun Hoffnung. Sie haben eine Genmutation gefunden, auf die Multiple Sklerose in den meisten Fällen zurückgeführt werden kann.

"Pharma" (CC BY-SA 2.0) by  LordFerguson

Zu viel Eingrff

Arzneimittel-Importeure kämpfen für Importquote

Der Deutsche Apothekerverband und die AOK Baden-Württemberg fordern ein Ende der Importquote. Die tatsächlichen Einsparungen seien nur gering und die Entscheidungsfreiheit der Apotheken sei dadurch massiv eingeschränkt. Die Arzneimittelimporteure halten dagegen. Ein Abschaffen der Importquote würde die Pharmaindustrie lediglich darin unterstützen, die Märkte zur Gewinnmaximierung abzuschotten.

Kritiker fürchten einen weiteren Anstieg der „spezialisierten“ Versuchstiere für die Pharmabranche. (Foto: Flickr/"Chimp" (CC BY-NC-ND 2.0) by Hannes Granberg)

Kritiker fürchten einen weiteren Anstieg der „spezialisierten“ Versuchstiere für die Pharmabranche. (Foto: Flickr/"Chimp" (CC BY-NC-ND 2.0) by Hannes Granberg)

Neuer Streit

US-Unternehmen kämpft um Patent für gentechnisch veränderte Tiere

Die US-Firma Intrexon arbeitet seit Jahren mit gentechnisch veränderten Tieren. Seit 2012 besitzt das Unternehmen strittige Patente beim Europäischen Patentamt. Dabei geht es nicht nur um die Methodik der gentechnischen Manipulation sondern auch um die Tiere, an denen die Veränderungen vorgenommen wurden. Mehrere Sammeleinsprüche zu dem Patenten hat das Patentamt bereits abgelehnt. Nun versuchen Kritiker mit einer Beschwerde dagegen vorzugehen.

Zahl der gemeldeten Sicherstellungen von süchtig machenden Substanzen nach Land (links) sowie Anteil der wichtigsten Drogen an den Sicherstellungen (rechts) im Jahr 2011. (Grafik: Europäischer Drogenbericht 2013)

Zahl der gemeldeten Sicherstellungen von süchtig machenden Substanzen nach Land (links) sowie Anteil der wichtigsten Drogen an den Sicherstellungen (rechts) im Jahr 2011. (Grafik: Europäischer Drogenbericht 2013)

Immer mehr Erstnutzer

EU: Drogenproblem ist besorgniserregend

2014 starben etwa 6.800 Menschen an einer Überdosis. Vor allem in Großbritannien und Deutschland gibt es viele solcher Fälle. Jedes Jahr kommen zu den bereits bekannten Drogen zahlreiche neue Substanzen auf den EU-Drogenmarkt, das zeigt der aktuelle EU Drogenbericht.

Strafzinsen für die Reserven der Kassen machen Risikopuffer zunichte. (Foto: Flickr/Techniker Krankenkasse/CC by nc nd 2.0)

Strafzinsen für die Reserven der Kassen machen Risikopuffer zunichte. (Foto: Flickr/Techniker Krankenkasse/CC by nc nd 2.0)

Rücklagen in Gefahr

Krankenkassen fordern Hilfe wegen Niedrigzinsen

Die großen gesetzlichen Krankenkassen schlagen Alarm: Im Gesundheitsfonds finden sich Milliardenreserven, für die wegen der Niedrigzinspolitik der EZB Strafzahlungen fällig werden. Dagegen könnten die Kassen das Geld aus dem Fonds gut gebrauchen, um den Anstieg ihrer Zusatzbeiträge zu dämpfen.

Die EU wälzt die Verantwortung bei einer Zulassung von Glyphosat auf die nationalen Parlamente ab. (Foto: Flickr/ BI Müncheberg und Aktion Zukunft Müncheberg/CC by sa 2.0)

Die EU wälzt die Verantwortung bei einer Zulassung von Glyphosat auf die nationalen Parlamente ab. (Foto: Flickr/ BI Müncheberg und Aktion Zukunft Müncheberg/CC by sa 2.0)

Enthaltung soll vermieden werden

EU-Kommission: EU-Länder können Glyphosat verbieten

Nachdem die Abstimmung nach letzten Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und den EU-Regierungschefs verschoben wurde, hat die EU-Kommission nun einen neuen Kompromiss vorgeschlagen. Dieser soll sicherstellen, dass auch die deutsche Regierung und andere Länder, die eher eine Zulassung verneinen würden, am Ende ihr Ok geben.

Die Mehrkosten könnten zu erneut steigenden Beitragskosten führen. (Foto: EU-Kommission)

Die Mehrkosten könnten zu erneut steigenden Beitragskosten führen. (Foto: EU-Kommission)

Neues Gesetz

Integrationsgesetz: Krankenkassen fürchten Mehrkosten in Millionenhöhe

Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor Mehrkosten durch das geplante Integrationsgesetz der schwarz-roten Koalition. Hintergrund ist eine Regelung in dem Entwurf, wonach Migranten in den ersten drei Jahren ihres Aufenthalts bei Amtsbesuchen ebenso wie bei Arzt- oder Krankenhausterminen Anspruch auf einen bezahlten Dolmetscher bekommen sollen.

Die neue Versicherung soll verhindern, dass zu viel Zeit ins Land geht, bevor Länder finanzielle Hilfen erhalten. (Foto: Flickr/Alatele fr/CC by sa 2.0)

Die neue Versicherung soll verhindern, dass zu viel Zeit ins Land geht, bevor Länder finanzielle Hilfen erhalten. (Foto: Flickr/Alatele fr/CC by sa 2.0)

500 Millionen Euro

Nach Ebola: Weltbank startet Pandemie-Versicherung

Mit einem Umfang von 500 Millionen US-Dollar will die Weltbank in den kommenden drei Jahren eine Versicherungskomponente für drohende Pandemien zur Verfügung stellen. Ebola hat gezeigt, was passiert, wenn nicht frühzeitig und richtig reagiert wird. Noch immer seien Pandemien eine der größten Gefahren, so die Weltbank. Die neue Versicherung soll vor allem ärmeren Ländern helfen.

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Frühestens im November sollen erste Tests mit einem potentiellen Zika-Impfstoff durchgeführt werden. (Foto: Flickr/Eric Stavale/CC by nd 2.0)

Ausbreitung geht weiter

Impfung erst im November: Zika-Virus in Afrika entdeckt

Das erste Mal hat sich ein Mensch auch in Afrika mit dem Zika-Virus infiziert. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Virus aus Brasilien eingeschleppt worden ist. Über 7.000 Verdachtsfälle gibt es in Kap Verde. Eine Impfung soll aber frühestens im November in Brasilien getestet werden.

Das Einkommen von Ärzten ist von der Art des Facharztes unterschiedlich. (Foto: Flickr/ Bratislavská župa/CC BY 2.0)

Das Einkommen von Ärzten ist von der Art des Facharztes unterschiedlich. (Foto: Flickr/ Bratislavská župa/CC BY 2.0)

Bundesrat unschlüssig

Gesetz zur Korruption in der Gesundheitsbranche unzureichend

Nach jahrelangen politischen Diskussionen billigte der Bundesrat am Freitag ein Gesetz, mit dem Bestechung und Bestechlichkeit von Ärzten und in anderen Heilberufen künftig mit Freiheitsstrafen von mehreren Jahren bestraft werden können. Grundsätzlich sollen diese mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

Verwaltungsmitarbeiter/Verwaltungsmitarbeiterin

Angebot: befristet, Vollzeit, je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 6 TVöD Aufgabe: Unterstützung der Sachbearbeitung nationaler drittmittelfinanzierter Forschungsvorhaben Wir suchen (w/m): Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung als Verwaltungsfachangestellte/-r, Fachangestellte/-r für Bürokommunikation oder einer vergleichbaren qualifizierenden Berufsausbildung Bewerbungsfrist: 09.08.2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Angebot: unbefristet, Vollzeit, je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD Aufgabe: Mitarbeit in Projekten zur molekularen Surveillance von HIV-Neudiagnosen unter Einsatz von Next Generation Sequencing (NGS) Wir suchen (w/m): Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium (Master/Uni-Diplom) der Biochemie, Biologie oder einer verwandten Naturwissenschaft mit Promotion Bewerbungsfrist: 24.08.2016

Bericht über meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland (20.7.2016)

Dieser monatliche Bericht beschreibt die Verteilung von Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden pro Kalenderwoche, die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) gemeldet und danach entsprechend den Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) an das RKI übermittelt wurden. Zum Vergleich sind auch die Fallzahlen der Gesamtbevölkerung für 2016 dargestellt. Das RKI sieht derzeit weiterhin keine erhöhte Infektionsgefährdung der Allgemeinbevölkerung durch Asylsuchende.