Initiative für gerechte Versorgung

Petition hat schon 35.000 offizielle Unterstützer

Die im Rahmen der Initiative für eine gerechte Versorgung eingereichte Petition an den Deutschen Bundestag, die auch die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) unterstützt, hat keine drei Wochen nach ihrem Start bereits 35.000 Unterstützer erreicht, weitere 10.000 Unterschriften sind heute auf dem Weg in die Hauptstadt. Damit zeichnet sich neben einer starken Beteiligung von Ärzten und Patienten auch eine ebenso große Sensibilität der Mitzeichner für die Dringlichkeit des Petitionsanliegens ab. Die KV RLP fordert, dass die Berliner Politik endlich die Benachteiligung der gesetzlich Versicherten im Land und der hiesigen Ärzteschaft beseitigt.

 

Denn für die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung steht in Rheinland-Pfalz deutlich weniger Geld zur Verfügung als in anderen Bundesländern, wodurch die Zukunft der ambulanten, wohnortnahen Versorgung der Bürger zunehmend in Gefahr gerät. Das hierzulande geringe Finanzvolumen, das für die Behandlung der gesetzlich Versicherten zur Verfügung steht, schreckt Nachwuchsmediziner von einer Tätigkeit ab.

 

Deswegen fordern mehrere KVen per Petition an den Bundestag, die Angleichung des zur Verfügung stehenden Finanzvolumens auf den bundesweiten Durchschnitt. Um ihrer Forderung in Berlin weiterhin mit Nachdruck Gehör zu verschaffen, benötigen die hiesigen Ärzte obendrein die Unterstützung aller Bürgerinnen und Bürger.

 

Noch bis zum 20. Oktober 2011 ist es einfach und unkompliziert per Internet möglich, die Petition und damit die Zukunft der ambulanten Versorgung in Rheinland-Pfalz zu unterstützen. Auch per Brief oder Fax ist eine Mitzeichnung über den 20. Oktober hinaus noch jederzeit möglich. Entsprechende Unterschriftenlisten liegen hierzu in vielen Wartezimmer aus.

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