Petition zur Beseitigung der Schieflage in der ärztlichen Versorgung in Deutschland hat schon über 100.000 offizielle Unterstützer

Klares Signal an die Politik

Rund sechs Wochen nach ihrem Start hat die im Rahmen der Initiative für eine gerechte Versorgung eingereichte Petition an den Deutschen Bundestag, die auch die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) mitträgt, über 100.000 Unterstützer erreicht. Damit wurden die Erwartungen aller an der Petition Beteiligen um ein Vielfaches übertroffen. Gleichzeitig verdeutlicht die große Zahl an Unterstützern binnen dieser kurzen Zeitspanne, wie dringlich und akut das Petitionsanliegen sowohl für die Versicherten als auch die Vertragsärzte ist. Die offizielle Mitzeichnungsfrist der Petition endet am Donnerstag, den 20. Oktober 2011. "Mehr als 100.000 Stimmen, die eine Beseitigung der Schieflage in der medizinische Versorgung fordern sind ein klares Signal an die Politik", so die Vorsitzende der KV RLP Dr. Sigrid Ultes-Kaiser. Gleichzeitig bedankt sich der Vorstand der KV RLP bei allen Unterstützern, die die Petition in den vergangenen Wochen mittels Internet, Brief oder Fax unterstützt haben. Gemeinsam mit sieben weiteren Kassenärztlichen Vereinigungen, die sich in der Arbeitsgemeinschaft "LAVA – Länderübergreifender Angemessener Versorgungsanspruch" zusammengeschlossen haben, fordert die KV RLP, dass die Berliner Politik die Benachteiligung der gesetzlich Versicherten im Land und der hiesigen Ärzteschaft beseitigt. Denn für die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung steht in Rheinland-Pfalz deutlich weniger Geld zur Verfügung als in anderen Bundesländern. Dadurch gerät die Zukunft der ambulanten, wohnortnahen Versorgung der Bürger zunehmend in Gefahr. Mit 50.000 Unterstützern Ende September wurde das sogenannte Quorum – also die für eine öffentliche Verhandlung der Petition im Petitionsausschuss des Bundestages notwendige Unterstützeranzahl – bereits erreicht. Das Quorum garantiert, dass der Petent zu den Beratungen der Ausschusssitzung eingeladen wird und ein ausführliches Rederecht erhält. Auch auf diesem Weg wird das Thema somit auf den Aufgabentisch der Berliner Politik gelangen.

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