DIHK rechnet mit 70.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen

Gesundheits-Wirtschaft erschließt neue Märkte

Der demografische Wandel und neue Leistungen, die von Versicherungen nicht ersetzt werden, sollen die Gesundheitswirtschaft im kommenden Jahr wachsen lassen

Im kommenden Jahr sollen im Gesundheitssektor 70.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Steigende Exportzahlen deutscher Gesundheitsprodukte und die Erschließung neuer Märkte verstärken diesen Effekt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Deutschen Industrie und Handelskammer.

Der demografische Wandel ist einer der Hauptgründe für die ambitionierten Pläne des Gesundheitssektors. Ein Hindernis für den Ausbau von Arbeitsplätzen ist auch im Gesundheitswesen der Fachkräftemangel. 42 % der befragten Unternehmen gaben an, der Fachkräftemangel sei eines der größten Risiken für ihren Geschäftserfolg.

Neben den Exportmärkten bieten sich für Unternehmen der Gesundheitsbranche neue Möglichkeiten auf dem Markt, der nicht von Versicherungen finanziert wird. Dieser besteht aus Produkten und Zusatzleistungen, die nicht von Versicherungen gedeckt werden. Die Erträge hängen in diesem Fall davon ab, wie Versicherungen künftig ihre Ergänzungs- und Aufstockungszahlungen für solche Leistungen organisieren.

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