Molekulare Unterscheidbarkeit der zirkulierenden Hantavirus-Stämme in den verschiedenen Ausbruchsregionen Deutschlands

Die Zahl der bundesweit nach IfSG übermittelten Hantavirus-Erkrankungen variiert von Jahr zu Jahr sehr stark. Während in nichtepidemischen Jahren durchschnittlich etwa 200 Erkrankungen registriert werden, gibt es immer wieder Ausbruchsjahre mit deutl…

Die Zahl der bundesweit nach IfSG übermittelten Hantavirus-Erkrankungen variiert von Jahr zu Jahr sehr stark. Während in nichtepidemischen Jahren durchschnittlich etwa 200 Erkrankungen registriert werden, gibt es immer wieder Ausbruchsjahre mit deutlich höheren Erkrankungszahlen, zuletzt 2010, wo über 2.000 Fälle registriert wurden. 2012 ist mit einer noch höheren Fallzahl zu rechnen. In Deutschland dominiert der Virustyp Puumala, der auch überwiegend für die hohen Fallzahlen 2007 und 2010 verantwortlich war. Der Beitrag im Epidemiologischen Bulletin 25/2012 beschreibt eine 2010 gestartete Initiative zur Feindifferenzierung der Puumalavirus-Stämme aus Patienten und Rötelmäusen (molekulare "Fingerprints") und deren Zuordnung zu den verschiedenen Ausbruchsregionen in Deutschland.

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