Kaisersesch wird ab sofort an die Bereitschaftsdienstzentrale Mayen angeschlossen

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Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) gliedert den bisher dezentral organisierten Bereitschaftsdienstbereich Kaisersesch ab sofort an die Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) Mayen am Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen an. "Dies ist ein weiter Schritt hin zu einer einheitlichen Bereitschaftsdienststruktur in Rheinland-Pfalz", kommentiert Dr. Sigrid Ultes-Kaiser, Vorsitzende der KV RLP, die Angliederung. Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Rheinland-Pfalz wird derzeit von der KV RLP neu strukturiert. Ziel ist es, bis Ende 2013 eine flächendeckende Versorgung mit BDZ zu erreichen. Da es in Rheinland-Pfalz bis 2005 vier eigenständige KV-Regionen gab, ist auch der Bereitschaftsdienst höchst unterschiedlich organisiert. Neben BDZ in KV-Trägerschaft gibt es derzeit noch BDZ in Vereinsträgerschaft sowie dezentral organisierte ärztliche Vertretungsringe. Dieses bunte Bild droht durch den zunehmenden Ärztemangel, vor allem in den ländlichen Regionen, immer mehr Lücken aufzuweisen. Die KV RLP, die für die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung zuständig ist, hat daher ein tragfähiges Konzept für das ganze Land entwickelt. "Jeder Bürger in Rheinland-Pfalz hat Anspruch auf ärztliche Versorgung auch außerhalb der Sprechstundenzeiten der Arztpraxen", so Dr. Ultes-Kaiser weiter. Dieses Ziel kann nur mit einer einheitlichen Organisation der Bereitschaftsdienstzentralen in KV-Trägerschaft erreicht werden. Nur so können auch in strukturschwachen Regionen die Einrichtung und der Erhalt von Bereitschaftsdienstzentralen gewährleistet werden."

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