Todesfälle nach Hantavirus-Infektionen im Yosemite-Nationalpark

Nach Aufenthalten im Yosemite-Nationalpark im Sommer 2012 sind inzwischen mindestens acht US-amerikanische Besucher am sogenannten Hantavirus-induzierten Pulmonalen Syndrom (HPS) erkrankt, drei von ihnen starben. HPS wird durch eine Infektion mit Hanta…

Nach Aufenthalten im Yosemite-Nationalpark im Sommer 2012 sind inzwischen mindestens acht US-amerikanische Besucher am sogenannten Hantavirus-induzierten Pulmonalen Syndrom (HPS) erkrankt, drei von ihnen starben. HPS wird durch eine Infektion mit Hantaviren hervorgerufen, die nur auf dem nordamerikanischen Kontinent verbreitet sind. Dieser Virustyp, das Sin Nombre-Virus, ist weitaus gefährlicher als die Hantaviren, die in Deutschland vorkommen und löst auch ein anderes Krankheitsbild aus. Nachdem zunächst nur Personen auf einem bestimmten Campingplatz betroffen waren, hat die amerikanische Infektionsschutzbehörde CDC die Warnung inzwischen auf alle Personen ausgedehnt, die in den letzten Wochen den Yosemite-Nationalpark besucht haben. Die Weltgesundheitsorganisation hat den nationalen Behörden empfohlen, die Ärzteschaft über dieses Infektionsrisiko und das Krankheitsbild des HPS zu informieren.

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