Fusion

Rhön-Klinikum: Neuer Vorstand soll Übernahme-Chancen steigern

Die gescheiterte Übernahme durch Fresenius hat bei Röhn-Klinikum personelle Folgen: Der Vorstand wird ausgewechselt. Damit soll der Weg für neue Übernahmemöglichkeiten freigemacht werden.

Wie der Krankenhauskonzern Rhön-Kliniken nun mitteilte, wird er sich von seinen Vorständen Wolfgang Pföhler und Erik Hamann trennen. Ab 1. November soll Jens-Peter Neumann neuer Vorstand werden.

Rhön-Gründer Eugen Münch erhofft sich durch den Wechsel größere Chancen, den Medienkonzern Fresenius übernehmen zu können. Neumann gilt als fusionswillig und wird im Finanzbereich als erfahrener Herausforderer gehandelt.

Im Sommer scheiterte Fresenius daran, den Rhön-Konzern zu übernehmen, weil er mehr als fünf Prozent eigene Anteile an den Krankenhauskonzern Asklepios verlor. Dies habe daraufhin, nach Angaben beteiligter Mitglieder, zu Unstimmigkeiten zwischen Mitgliedern, Vorstand und Aufsichtsrat geführt.

Pföhler und Hamann planten als Alternative einen Zusammenschluss mit den Sana Kliniken, Münch, der auch als Aufsichtsrat amtiert, konnte sich dies zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen.

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