Mittelstand

Medizintechnik im Fokus bei mittelständischen Unternehmen

Für mehr „Innovationen in der Medizintechnik“ will die Bundesregierung mittelständische Unternehmen stärker fördern. Die Medizintechnikindustrie sei in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, mit einem hohen Wachstumspotenzial, der die Exportintensität stärke.

Die Bundesregierung hat vor, medizintechnische Innovationen von mittelständischen Unternehmen stärker zu fördern. Die Fördergelder der Maßnahme „KMU-innovativ“ Medizintechnik sollen dabei ab Beginn nächsten Jahres verdoppelt werden, teilt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit. Für die Fördermaßnahme stehen derzeit noch über 320 Millionen Euro zur Verfügung.

Innovationen in der Medizintechnik können Leben retten. (Foto: Flickr\MEDICATradeFair)

Innovationen in der Medizintechnik können Leben retten. (Foto: Flickr\MEDICATradeFair)

Mit der Initiative KMU-innovativ fördert das BMBF Spitzenforschung in den Bereichen Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Nanotechnologie, Medizintechnik, Optische Technologien, Produktionstechnologie, Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Sicherheitsforschung. Außerdem soll eine Nationale Informationsplattform Medizintechnik (NIM) eingerichtet werden, die Themen von der Forschung bis zur Erstattung transparent und übersichtlich darstellen soll.

„Die Medizintechnikindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland mit einem hohen Wachstumspotenzial. Der Strategieprozess hat uns gezeigt, dass wir die Exportintensität der mittelständischen Medizintechnik-Unternehmen weiter stärken müssen“, sagt Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

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  1. Ein sehr brisantes Thema und ich freue mich über diese Notiz im DGN. Die Unterstützung des Staates mit Fördergeldern ist sinnvoll und muss die „Gesundheits-Standorte“ in Deutschland stärken. Der Einsatz von innovativer Medizintechnik in Krankenhäusern kann die über 600.000 Infektionskrankheiten mit verhindern helfen. Konnte mit Robert Schrödel (Vorstand, http://pioneer-med.de) ein sehr interessantes Gespräch über die Einführung von Überwachungsanlagen und deren Protokollierung führen. Nur durch diese logische Abhandlung der Sichheitsmassnahmen und der Unterstützung zur Einhaltung dieser, wurden die Infektionen reduziert.

    Als HealthConcierge sind wir interessiert über diese Dinge zu schreiben und unsere Gesundheits-Gäste und -Touristen zu beraten. Aber auch immer die Krankenschwester noch einmal bitten, die Hände zu waschen, ist ein simpler aber auch effektiver Tipp. Deshalb sind ja auch die Desinfektionsmittel in jedem Krankenhauszimmer am Waschbecken installiert.

    Euer HealthConcierge