Erforschung neuer Erreger: 775.000 Euro für DFG-Projekt mit Elfenbeinküste

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Rahmen der „Deutsch-Afrikanischen Kooperationsprojekte in der Infektiologie“ eine Zusammenarbeit zwischen dem Robert Koch-Institut und dem Laboratoire National d’Appui au Développement Agricole/L…

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert im Rahmen der "Deutsch-Afrikanischen Kooperationsprojekte in der Infektiologie" eine Zusammenarbeit zwischen dem Robert Koch-Institut und dem Laboratoire National d’Appui au Développement Agricole/Laboratoire Central de Pathologie Animale (LANADA/LCPA), Elfenbeinküste. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden insgesamt 775.000 Euro für das Forschungsprojekt "Epidemiologie und Ökologie von Bacillus cereus biovar anthracis: Ein Projekt zur Etablierung von Methoden für Diagnostik und Untersuchung neuartiger Pathogene" zur Verfügung gestellt. Durch die Globalisierung können sich Krankheitserreger heute schnell ausbreiten. Zu den Zielen des Projektes gehört es daher, in Gebieten, in denen neue Erreger mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten, die Voraussetzungen für eine schnelle und verlässliche Erregerdiagnostik zu schaffen, die Ausbreitung der Erreger zu verstehen und Risikofaktoren für die Übertragung zu identifizieren. Dies trägt zum Schutz der Bevölkerung weltweit und damit auch in Deutschland bei.

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