Klinik

Millionenförderung für Öko-Krankenhaus

Der ökologische Bauplan eines Krankenhaus-Komplexes trägt zum Klimaschutz bei und wird mit 23 Millionen Euro gefördert. Bei der neuen Bauweise kann mithilfe der in den Boden eingelassenen Pfähle geothermische Energie gewonnen und gespeichert werden.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt einen Kredit in Höhe von 23 Millionen Euro für den Neubau der Nordenhamer Wesermarsch-Klinik in Niedersachsen zur Verfügung. Die Wesermarsch-Klinik gehört zum Rhön-Klinikum, einem der größten privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland.

Markus Scheer ist Geschäftsführer der KfW. (Foto: kfw-ipex-bank.de)

Markus Scheer ist Geschäftsführer der KfW. (Foto: kfw-ipex-bank.de)

Grund für die Förderung durch die KfW sei das effiziente Energiekonzept, das die Kriterien des KfW-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms erfülle. Der dreigeschossige Gebäudekomplex mit 153 Betten erziele „eine Primärenergieeinsparung über 30 % gegenüber einem entsprechenden Referenzgebäude“, so die KfW.

So werden in der Bauausführung beispielsweise die besonderen Bodenverhältnisse genutzt, indem durch in den Boden eingelassene Pfähle geothermische Energie gewonnen und gespeichert wird. Auf diese Weise werde zur Beheizung des Gebäudekomplexes beigetragen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Finanzierung sowohl einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region, als auch zur Energieeffizienz leisten können“, sagte Markus Scheer, der Geschäftsführer der KfW IPEX-Bank, die innerhalb der KfW-Bankengruppe für internationale Projekte, aber auch für Finanzierungen im Umwelt- und Klimaschutz zuständig ist.

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