ZI veröffentlicht Versorgungsatlas der KV RLP

Ergebnisse aus Rheinland-Pfalz als erste auf der bundesweiten Website Versorgungsatlas

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) hat den Versorgungsatlas 2012 der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) auf seiner bundesweiten Website www.versorgungsatlas.de veröffentlicht. "Damit ist die KV RLP die erste KV, deren Ergebnisse aus der Versorgungsforschung dort publiziert werden", betont die Vorsitzende der KV RLP, Dr. Sigrid Ultes-Kaiser. www.versorgungsatlas.de
Der Versorgungsatlas ist eine öffentlich zugängliche Informationsquelle mit Studien über die medizinische Versorgung in Deutschland. In den Studien analysiert das Wissenschaftlerteam vom Versorgungsatlas regionale Unterschiede in der Patientenversorgung und deren mögliche Ursachen. "Unsere eigenen Untersuchungen sowie die Studien anderer Organisationen, die in unserem Internet-Portal veröffentlicht werden können, liefern wichtige Informationen zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung", beschreibt Dr. Sandra Mangiapane, die Leiterin des Internet-Portals, dessen Funktion. Versorgungsforschung der KV RLP
Die Sicherstellung einer guten flächendeckenden medizinischen Versorgung im Land ist eine wichtige Aufgabe der KV RLP. Um den zukünftigen Versorgungsbedarf prognostizieren zu können, müssen die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung und Veränderung der Altersstruktur sowie der Gesundheitszustand der Bevölkerung in Bezug gesetzt werden zu Arztzahlen, der Altersstruktur der Ärzte und der hier zu erwartenden künftigen Entwicklung. In den Versorgungsatlanten dokumentiert das Ressort Versorgungsforschung der KV RLP entsprechende Daten und Ergebnisse der Analysen für Rheinland-Pfalz. In Kürze erscheinen auch Versorgungsatlanten für einzelne rheinland-pfälzische Kreise. Die Atlanten werden mit Daten, Karten und Diagrammen als PDF-Dokumente auf der Website der KV RLP zur Verfügung gestellt. Versorgungsatlas 2012
Im Versorgungsatlas 2012 wird neben allgemeinen Daten zur Bevölkerung und zur Vertragsärzteschaft zunächst die Versorgungssituation in den Bereichen Psychotherapie und Urologie genauer betrachtet, die Analyse weiterer Fachgruppen soll folgen. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Anforderungen an eine möglichst wohnortnahe, qualitativ hochwertige ambulante Versorgung zukünftig steigen werden. Um die aktuelle und künftige Versorgungsqualität in einer alternden Gesellschaft aufrecht zu erhalten, wird der Bedarf an Ärzten in Zukunft eher noch steigen. Daher gelte es, den Arztberuf in Deutschland attraktiver zu machen, betont Dr. Ultes-Kaiser: "Bürokratieabbau und Wegfall des Regressrisikos sind ebenso unabdingbar wie eine solide finanzielle Ausstattung des ambulanten Sektors. Für die Versicherten müssen überall in Deutschland, entsprechend der jeweils vorliegenden Morbidität, ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden und die Ärzte müssen wieder Planungssicherheit haben." Die Versorgungsatlanten der KV RLP können hier heruntergeladen werden. Die veröffentlichten Ergebnisse des ZI finden Sie auf www.versorgungsatlas.de.

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