Schwer verlaufende Clostridium-difficile-Infektionen (CDI): IfSG-Surveillancedaten 2011 und 2012

Im Jahr 2007 wurde die namentliche Meldepflicht nach § 6 IfSG für den Nachweis von Ribotyp-027-Infektionen sowie für die Diagnose schwerer bzw. rekurrierender C.-difficile-Infektionen (CDI) eingeführt. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 1.258 CDI übermittelt (2011: 962), von denen nach manueller Auswertung am RKI 1.009 Fälle mindestens ein Meldekriterium erfüllten (2011: 739). Einen schweren Verlauf mit Vorliegen von mindestens einem klinischen Meldekriterium wiesen 798 Fälle auf (2011: 649). Die in vielen Bundesländern deutlich ausgeprägte Zunahme der Inzidenz für schwere CDI in den Jahren 2011 und 2012 gegenüber den Vorjahren ist aufgrund von Änderungen in der Erfassung der Fälle schwierig zu interpretieren, berichtet das Epidemiologische Bulletin 25/2013.

Im Jahr 2007 wurde die namentliche Meldepflicht nach § 6 IfSG für den Nachweis von Ribotyp-027-Infektionen sowie für die Diagnose schwerer bzw. rekurrierender C.-difficile-Infektionen (CDI) eingeführt. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 1.258 CDI übermittelt (2011: 962), von denen nach manueller Auswertung am RKI 1.009 Fälle mindestens ein Meldekriterium erfüllten (2011: 739). Einen schweren Verlauf mit Vorliegen von mindestens einem klinischen Meldekriterium wiesen 798 Fälle auf (2011: 649). Die in vielen Bundesländern deutlich ausgeprägte Zunahme der Inzidenz für schwere CDI in den Jahren 2011 und 2012 gegenüber den Vorjahren ist aufgrund von Änderungen in der Erfassung der Fälle schwierig zu interpretieren, berichtet das Epidemiologische Bulletin 25/2013.

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