Gesundheitsökonomische Evaluation der Rotavirus-Impfung in Deutschland

Rotaviren (RV) verursachen insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern unter fünf Jahren eine hoch ansteckende Gastroenteritis. Die Manifestation einer RV-Erkrankung reicht von asymptomatischen bis hin zu schweren Krankheitsverläufen mit Erbrechen, Diarrhoe, Fieber und Flüssigkeitsverlust. Obwohl laborbestätigte RV-Erkrankungen nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtig sind, geht man aufgrund des sehr häufig milden Krankheitsverlaufs (die keinen Arztkontakt notwendig machen) und aufgrund häufig nicht vom Arzt angeforderter Laboruntersuchung von einer hohen Dunkelziffer an RV-Gastroenteritiden aus. Seit 2006 sind in Europa zwei orale RV-Impfstoffe (Rotarix® und RotaTeq®) für die Impfung von Säuglingen im Alter bis zu sechs Monaten zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat bislang für Deutschland keine generelle Impfempfehlung zur RV-Impfung ausgesprochen, da die Schwere der Erkrankung in Deutschland mit nur einzelnen Todesfällen pro Jahr als gering eingestuft wird. Für eine erneute Diskussion und Beratung über eine RV-Impfempfehlung der STIKO kann eine transparente Hersteller-unabhängige Kosten-Effektivitäts-Analyse der Impfung wichtige Hintergrundinformationen liefern.

Rotaviren (RV) verursachen insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern unter fünf Jahren eine hoch ansteckende Gastroenteritis. Die Manifestation einer RV-Erkrankung reicht von asymptomatischen bis hin zu schweren Krankheitsverläufen mit Erbrechen, Diarrhoe, Fieber und Flüssigkeitsverlust. Obwohl laborbestätigte RV-Erkrankungen nach Infektionsschutzgesetz meldepflichtig sind, geht man aufgrund des sehr häufig milden Krankheitsverlaufs (die keinen Arztkontakt notwendig machen) und aufgrund häufig nicht vom Arzt angeforderter Laboruntersuchung von einer hohen Dunkelziffer an RV-Gastroenteritiden aus. Seit 2006 sind in Europa zwei orale RV-Impfstoffe (Rotarix® und RotaTeq®) für die Impfung von Säuglingen im Alter bis zu sechs Monaten zugelassen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat bislang für Deutschland keine generelle Impfempfehlung zur RV-Impfung ausgesprochen, da die Schwere der Erkrankung in Deutschland mit nur einzelnen Todesfällen pro Jahr als gering eingestuft wird. Für eine erneute Diskussion und Beratung über eine RV-Impfempfehlung der STIKO kann eine transparente Hersteller-unabhängige Kosten-Effektivitäts-Analyse der Impfung wichtige Hintergrundinformationen liefern.

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