Virushepatitis B und D im Jahr 2012

Nachdem seit 2001 ein Rückgang der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen bzw. der jährlichen Inzidenz beobachtet wurde, stagnierte dieser Trend seit 2009. Im Jahr 2012 ist es erstmalig wieder zu einem deutlicheren Rückgang der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen bzw. der jährlichen Inzidenz gekommen. So lag die Zahl der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen gemäß Referenzdefinition 2012 mit 679 Fällen auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Erfassung. Dem RKI wurden aber auch 991 Fälle übermittelt, die nicht die Falldefinition für eine akute Hepatitis B erfüllt haben. Eine Anpassung der Falldefinition und Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität sind daher in Vorbereitung. Im Gegensatz zu Hepatitis B ist Hepatitis D ist in Deutschland sehr selten. Dies geht aus dem Jahresbericht für 2012 hervor, der im Epidemiologischen Bulletin 29/2013 erschienen ist. Die Darstellung der Meldedaten nach Infektionsschutzgesetz wird durch Auswertungen verschiedener Survey-Daten ergänzt. Neben der Verbreitung der Erkrankungen werden auch Aspekte der Prävention und der Therapie behandelt.

Nachdem seit 2001 ein Rückgang der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen bzw. der jährlichen Inzidenz beobachtet wurde, stagnierte dieser Trend seit 2009. Im Jahr 2012 ist es erstmalig wieder zu einem deutlicheren Rückgang der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen bzw. der jährlichen Inzidenz gekommen. So lag die Zahl der übermittelten Hepatitis-B-Erkrankungen gemäß Referenzdefinition 2012 mit 679 Fällen auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Erfassung. Dem RKI wurden aber auch 991 Fälle übermittelt, die nicht die Falldefinition für eine akute Hepatitis B erfüllt haben. Eine Anpassung der Falldefinition und Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität sind daher in Vorbereitung. Im Gegensatz zu Hepatitis B ist Hepatitis D ist in Deutschland sehr selten. Dies geht aus dem Jahresbericht für 2012 hervor, der im Epidemiologischen Bulletin 29/2013 erschienen ist. Die Darstellung der Meldedaten nach Infektionsschutzgesetz wird durch Auswertungen verschiedener Survey-Daten ergänzt. Neben der Verbreitung der Erkrankungen werden auch Aspekte der Prävention und der Therapie behandelt.

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