Wirkstoff AKTUELL Urologische Spasmolytika (Anticholinergika)

Zu den Reizsymptomen des unteren Harntrakts („Überaktive Blase (OAB)“) gehören: Blasenhypersensitivität („sensorische Urge“), Detrusorüberaktivität („motorische Urge“) und hyperbare Blase („low compliance bladder“). Die Behandlung der idiopathischen Formen folgt den Regeln einer Stufentherapie.

Nach frustraner Verhaltenstherapie und Biofeedback-Methoden können neurotrope und myotrope Spasmolytika eingesetzt werden.

In der Regel gilt für diese Medikamente eine enge Wirkung-Nebenwirkung-Korrelation. Hinsichtlich der Symptomverbesserung zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirkstoffen. Daher können und sollen primär die älteren, kostengünstigen Wirkstoffe eingesetzt werden. Da die Wirkung der zur Verfügung stehenden Anticholinergika gegenüber Placebo relativ gering ist, sollte eine Therapie über längere Zeit nur bei eindeutig positiver Wirkung erfolgen, um Patienten/innen nicht unnötigen Nebenwirkungen auszusetzen. Bei Auftreten von nicht tolerablen Nebenwirkungen (z. B. Mundtrockenheit), können als therapeutischer Versuch andere Vertreter der Wirkstoffgruppe eingesetzt
werden. Belege für eine systematische Überlegenheit der neueren Wirkstoffe fehlen jedoch.

Zu den Reizsymptomen des unteren Harntrakts ("Überaktive Blase (OAB)") gehören: Blasenhypersensitivität ("sensorische Urge"), Detrusorüberaktivität ("motorische Urge") und hyperbare Blase ("low compliance bladder"). Die Behandlung der idiopathischen Formen folgt den Regeln einer Stufentherapie. Nach frustraner Verhaltenstherapie und Biofeedback-Methoden können neurotrope und myotrope Spasmolytika eingesetzt werden. In der Regel gilt für diese Medikamente eine enge Wirkung-Nebenwirkung-Korrelation. Hinsichtlich der Symptomverbesserung zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirkstoffen. Daher können und sollen primär die älteren, kostengünstigen Wirkstoffe eingesetzt werden. Da die Wirkung der zur Verfügung stehenden Anticholinergika gegenüber Placebo relativ gering ist, sollte eine Therapie über längere Zeit nur bei eindeutig positiver Wirkung erfolgen, um Patienten/innen nicht unnötigen Nebenwirkungen auszusetzen. Bei Auftreten von nicht tolerablen Nebenwirkungen (z. B. Mundtrockenheit), können als therapeutischer Versuch andere Vertreter der Wirkstoffgruppe eingesetzt werden. Belege für eine systematische Überlegenheit der neueren Wirkstoffe fehlen jedoch.

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