Gesundheit

Krebs-Therapie: Tropenfrucht ist wirksamer als Chemotherapie

Krebsbehandlungen sind ein lukratives Geschäft. Doch eine Tropenfrucht könnte der Pharmaindustrie einen Strich durch die Rechnung machen. Die Stachelannone soll wirksamer als eine Chemotherapie und Arzneimittel gegen Krebs sein.

Die Stachelonnone, auch Graviola oder Soursop genannt, könnte die Krebsheilung verbessern. (Foto: Flickr/Tatters:))

Die Stachelonnone, auch Graviola oder Soursop genannt, könnte die Krebsheilung verbessern. (Foto: Flickr/Tatters:))

Die Stachelannone, auch Graviola oder Soursop genannt, wächst in tropischen Gefilden. Sie ist eine stachelige, grüne Frucht mit weißem Fruchtfleisch und wird regelmäßig von Einheimischen als natürliches Medikament eingesetzt. Graviola kommt bei Bakterien- und Pilzinfektionen genauso zum Einsatz wie bei inneren Parasiten bzw. Würmern und hohem Blutdruck. Doch die Frucht scheint noch mehr zu können.

Studien mit Menschen nicht erwünscht

Man sagt der Stachelannone nach, sie sei 10.000 Mal wirksamer als starke Chemotherapeutika und 100 Mal effektiver als eine Chemotherapie. Angesichts der zerstörenden Wirkung der Chemotherapie auch auf gesunde Zellen, wäre das eine willkommene Alternative. Aber obwohl der Frucht im Allgemeinen schon effektive Wirksamkeit gegen Erkrankungen nachgesagt wird, fehlen offizielle Studien an Menschen. So schreibt  Cancer Research UK:

„In Laborstudien konnten Extrakte der Graviola einige Arten von Leber– und Brustkrebszellen, die gegen bestimmte Chemotherapeutika resistent waren, töten. Aber es hat noch keine groß angelegten Studien mit Menschen gegeben. Insgesamt gibt es keine Beweise dafür, dass Graviola als Heilmittel für Krebs funktioniert.“

10.000 Mal wirksamer als Krebsmedikamente

Eine Studie von 2008 bestätigte ebenfalls, dass Graviola im „Reagenzglas eine Anti-Krebs-Wirkung hat, aber noch nicht an Menschen untersucht worden ist“. Und 1996 merkte eine amerikanische Studie an, dass eine“ isolierte Verbindung, die aus dem Samen der Frucht extrahiert wurde, eine 10.000 Mal höhere Wirksamkeit auf Krebszellen hatte als das Chemotherapeutikum Adriamycin“.

Schon in den 70er Jahren gab es in den USA vom National Cancer Institute (NCI) Untersuchungen diesbezüglich. „Das NCI hat einige Untersuchungen zur krebsheilenden Wirkung der Graviola durchgeführt und hat einige interessante Resultate zutage gefördert“, berichtet US Cancer Centers. „Die Studien zeigten (…), dass die Blätter und Stängel der Pflanze unglaublich erfolgreich darin waren, bestimmte Krebszellen im Körper zu zerstören.“ Die Ergebnisse wurden in einem internen Bericht vorgestellt, jedoch nicht veröffentlicht, so Psychology Today.

Kommentare

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    • Therapien und Medikamente dazu, sei so lieb und lese den bericht nochmal und gooolge ein wenig.
      es ist ein Naturprodukt daran verdient die Pharma nichts und es wird wohl schwierig sein es künstlich herzustellen und wie oben bereits geschrieben:
      Studien mit Menschen nicht erwünscht!

      darum finde ich es gut das immer mehr solche und auch andere Berichte auftauchen im netz, der Mensch ist gefordert sich selbst zu informieren oder weitermachen wie bisher.

      das bleibt jedem selbst überlassen.

      Bleib gesund!