Information des RKI zu Erkrankungsfällen durch das MERS-Coronavirus

Alle bisherigen Fälle waren direkt oder über einen anderen Patienten mit der arabischen Halbinsel oder benachbarten Ländern assoziiert. Primäre Krankheitsfälle, d.h. Fälle ohne vorherige Exposition zu menschlichen Fällen, traten überwiegend in Saudi-Arabien, aber auch in Jordanien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Kuwait auf. Während von März 2012 bis März 2013 monatlich bis höchstens 5 Fälle gemeldet wurden, stieg die monatliche Anzahl seit April an und schwankte seitdem zwischen 10 und 35 pro Monat. Obwohl Mensch-zu-Mensch Übertragungen gut dokumentiert worden sind, ist bei vielen der in den letzten Monaten gemeldeten Fälle kein vorheriger Kontakt zu erkrankten Menschen bekannt. Diese werden als sporadisch (oder Primärfälle) eingestuft. Sekundäre Fälle (nach Mensch-zu-Mensch Übertragung) traten im Arbeitsumfeld, bei Familienangehörigen und vor allem bei medizinischem Personal auf. Laut WHO ereigneten sich 60 von etwa 100 sekundären Fällen in einer medizinischen Umgebung. Es gibt bisher noch keine Hinweise auf eine anhaltende Übertragung in der Allgemeinbevölkerung. Importierte Krankheitsfälle bzw. Sekundärfälle von importierten Fällen wurden aus Deutschland, Großbritannien, Tunesien, Frankreich, Italien und Spanien gemeldet. Im Rahmen der weltweit intensivierten Surveillance aufgrund der Pilgerfahrten nach Saudi-Arabien wurden zwei wahrscheinliche Fälle in Spanien identifiziert.

Alle bisherigen Fälle waren direkt oder über einen anderen Patienten mit der arabischen Halbinsel oder benachbarten Ländern assoziiert. Primäre Krankheitsfälle, d.h. Fälle ohne vorherige Exposition zu menschlichen Fällen, traten überwiegend in Saudi-Arabien, aber auch in Jordanien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Kuwait auf. Während von März 2012 bis März 2013 monatlich bis höchstens 5 Fälle gemeldet wurden, stieg die monatliche Anzahl seit April an und schwankte seitdem zwischen 10 und 35 pro Monat. Obwohl Mensch-zu-Mensch Übertragungen gut dokumentiert worden sind, ist bei vielen der in den letzten Monaten gemeldeten Fälle kein vorheriger Kontakt zu erkrankten Menschen bekannt. Diese werden als sporadisch (oder Primärfälle) eingestuft. Sekundäre Fälle (nach Mensch-zu-Mensch Übertragung) traten im Arbeitsumfeld, bei Familienangehörigen und vor allem bei medizinischem Personal auf. Laut WHO ereigneten sich 60 von etwa 100 sekundären Fällen in einer medizinischen Umgebung. Es gibt bisher noch keine Hinweise auf eine anhaltende Übertragung in der Allgemeinbevölkerung. Importierte Krankheitsfälle bzw. Sekundärfälle von importierten Fällen wurden aus Deutschland, Großbritannien, Tunesien, Frankreich, Italien und Spanien gemeldet. Im Rahmen der weltweit intensivierten Surveillance aufgrund der Pilgerfahrten nach Saudi-Arabien wurden zwei wahrscheinliche Fälle in Spanien identifiziert.

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