Ernährung

Studie: Genmanipulierte Pflanzen sind tödlich

Über 18 Millionen Amerikaner leiden an Krankheiten infolge einer Gluten-Intoleranz. Einer aktuellen Studie zufolge können genmanipuliertes Soja und Mais, die mit der Nahrung aufgenommen werden, Krebs auslösen. Ärzte glauben, dass es bald zu einer weltweiten Epidemie kommen wird.

Genetisch modifizierte Organismen (GMO) verbreiten sich weltweit. Die Protestbewegungen und das Wissen um die Auswirkungen von GMO auf Umwelt und Menschen kommen nicht schnell genug hinterher. (Foto: Flickr/lilyrhoads/CC BY 2.0)

Genetisch modifizierte Organismen (GMO) verbreiten sich weltweit. Die Protestbewegungen und das Wissen um die Auswirkungen von GMO auf Umwelt und Menschen kommen nicht schnell genug hinterher. (Foto: Flickr/lilyrhoads/CC BY 2.0)

Immer mehr Menschen verzichten auf Gluten bei der Ernährung – mit gutem Grund: In den USA leiden über 18 Millionen Menschen an Krankheiten, die durch genmanipulierte Lebensmittel ausgelöst werden, heißt es einer aktuellen Studie zufolge. Genmanipulierter Mais und Soja enthalten Gluten, dass bei manchen Menschen eine Unverträglichkeit hervorruft und langfristig schwere Krankheiten wie Krebs auslösen kann, so die Studie.

Die Fälle von Gluten-Intoleranz haben in den letzten zwanzig Jahren extrem zugenommen. Der Zusammenhang zwischen genmanipulierten Lebensmitteln und dem Ausbruch zahlreicher Krankheiten werde nicht mehr bestritten, sagte Irina Yermakova, Expertin für Umwelt- und Lebensmittelsicherheit und promovierte Biologin dem Magazin Voice of Russia.

Die Folgen der Verbreitung genmanipulierter Nahrungsmittel können katastrophale Ausmaße annehmen, wie Yermakova beschreibt:

„Wir können einen Ausbruch von Krebsfällen in Regionen beobachten, in denen genmanipulierte Nahrungsmittel weit verbreitet sind. Adipositas und Diabetes sind auch häufiger geworden, nachdem genmanipulierte Produkte in diesen Regionen in Umlauf gebracht wurden. Zudem steigt die Unfruchtbarkeit. Das ist schrecklich, denn es handelt sich nicht nur um die Unfruchtbarkeit von Menschen oder Säugetieren, sondern von fast allen lebenden Organismen. Das kann unsere Biosphäre zerstören, denn Insekten und nützliche Bakterien können sich auch nicht mehr vermehren. Pflanzen verschwinden. Genmanipulierte Lebensmittel sind eine tickende Zeitbombe.“

Trotzdem gibt es immer noch keine umfassende und offizielle Einschätzung der weltweiten gesundheitlichen Auswirkungen genmanipulierter Nahrungsmittel auf Umwelt und Menschen. Es gibt kein Gesetz oder Mandat  in den USA, das Konzerne wie Monsanto dazu verpflichtet, genmanipulierte Lebensmittel zu kennzeichnen. Auch der Lebensmittelmarkt in Europa kann bald mit den genetisch veränderten Mais und Sojasorten überflutet werden (mehr hier).

Was essen wir da bloß? – Das Bewusstsein für gesunde Ernährung steigt mit der Berichterstattung über genmanipulierte Nahrungsmittel (GMO). (Foto: Flickr/Newtown grafitti/CC BY 2.0)

Was essen wir da bloß? – Das Bewusstsein für gesunde Ernährung steigt mit der Berichterstattung über genmanipulierte Nahrungsmittel (GMO). (Foto: Flickr/Newtown grafitti/CC BY 2.0)

Die Gefahr geht aber nicht nur von den USA aus. In China werden Baumwolle und Papaya genetisch modifiziert. Auch die Ukraine will den Anbau von genmanipuliertem Mais erlauben. Nur in Deutschland, Österreich, Frankreich, Griechenland, Polen, Bulgarien, Luxemburg und Ungarn ist dessen Anbau untersagt. Dennoch sind die EU-Staaten darauf angewiesen, dass die Kommission den Genetik-Konzernen nicht eine Hintertür öffnet (hier).

Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet forschen und publizieren, arbeiten meist in den Diensten der Nahrungsmittelkonzerne und dessen Lobby. Sie liefern sich einen Streit über die Auswirkungen von Gen-Food mit den unabhängigen Instituten, die meist schlechter finanziert sind und deswegen weniger Mittel und Einfluss haben.

Doch damit soll es bald vorbei sein. Spezialisten aus Frankreich, den USA und Großbritannien haben sich im Sommer in der russischen Vereinigung für Genetische Sicherheit zu einer Expertengruppe zusammengeschlossen und wollen binnen eines Jahres erste valide Ergebnisse produzieren.

„Ich glaube dieses Experiment wird eine weltweite Sensation“, sagte Elena Sharoykina, Direktorin bei der russischen Behörde. „In den 20 Jahren der kommerziellen Nutzung von genmanipulierten Lebensmitteln hat es noch niemand geschafft, Wissenschaftler aus aller Welt und aus verschiedenen Disziplinen zu vereinigen, um die Auswirkungen (von GMO = genmanipulierte Organismen, Red.) mit absoluter Sicherheit voraussagen zu können“, so Sharoykina.

Bis es zu den ersten Ergebnissen kommt, werden sich die genetisch veränderten Lebensmittel weltweit weiter verbreiten. Es bleibt zu hoffen, dass ihren negativen Auswirkungen dann noch Einhalt geboten werden kann.

Kommentare

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  1. Eine journalistische Meisterleistung wäre ein Link zu dieser Studie gewesen. Oder zumindest die Nennung ihres Namens, damit man sich ein Bild machen kann, was da konkrtet drin steht und was untersucht wurde.

  2. Ein schlecht geschriebener Artikel, der außerdem weder sachlich noch fundiert berichtet:
    -Weder wird erklärt, was an genmanipuliertem Gluten gefährlicher ist als an normalem, noch erfährt man, warum vor Produktion von GMOs ebenfalls Gluten-Unverträglichkeit vorkam.
    -Unklar bleibt, wieso nur russische Wissenschaftler zitiert werden – und zwar aus Interviews mit Voice of Russia. Folgt man dem Link zu Voice of Russia, fällt auf, daß der deutsche Artikel auf http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/ lediglich eine ungeschickte Übersetzung des englischen Artikels auf Voice of Russia ist.
    Dazu passt, daß sich internationale Experten „in einer russischen Expertengruppe zusammenschließen“. Die Gruppe wird wenig später als „russische Behörde“ bezeichnet.
    Wenn wir schon bei Verschwörungstheorien sind (nämlich, daß die Gen-Industrie das Leben wie wir es kennen auf der Erde vernichten will), könnte man auch auf den Gedanken kommen, daß da eine russische Interessengruppe einen Guerilla-Angriff auf amerikanische Wirtschaftsinteressen startet…

  3. Genveränderte Landwirtschaft hat überhaupt keine Zukunft. Sie dient ausschließlich der Bereicherung von Genkonzernen,
    Die Nachteile sind offensichtlich.
    1.) Weniger Ernteertrag.
    2.) Viel mehr Gift in der Nahrung
    3.) Die Vergiftung des Bodenlebens macht die Böden unfruchtbar.
    4.) Dreimal so hoher Energieaufwand für die Produktion von 1 kg Getreide.
    Wenn die Genkozerne haften müssten oder die EU 2 -jährige Fütterungsstudien verlangen würden (sie verlangen nur Dreimonatsstudien) dann könnte man die Krankheiten die nach drei Monaten auftreten nicht mehr wegleugnen und die Gentechnik wäre am Ende.
    Ich produziere seit 40 Jahren Lebensmittel und kenne ich aus. V.Helldorff DI.

  4. Die DNS besteht aus einer Reihe von Basenpaaren, die durch ihre Anordnung verschiedene Amino-Säuren produzieren. Dabei zählen immer 3 Basenpaare (sog. Codon) für eine Aminosäure. Bei gemmanipuliertem essen wird ein Codon entfernt und ein neues eingesetzt, dadurch wird eine Aminosäure verändert. Also produziert die Pflanze ein anderes protein, das die Eigenschsften der Pflanze verbessern soll. Darin besteht absolut keine gefahr

    • Genmanipulation führt zur Eliminierung des Menschen -.

      Ergo, wer genmanipulierte „Lebensmittel“ (die ja Anti-Lebensmittel sind)
      zu sich nimmt, sorgt für die eigene beschleunigte Entsorgung in Form von Krankheit.

      Genmanipulation sorgt für die Eliminierung des Menschen.

    • Es gibt auch infektiöse Proteine (Prione) die Krankheiten hervorrufen können, Creutzfeldt-Jakob zum Beispiel. Die Funktion von Proteinen würde ich nicht verharmlosen, man weiß einfach zu wenig darüber.