Krankenkassen

Krankenkassen bleiben stur: Kein Schuldenerlass für Versicherte

Gesetzliche und private Krankenkassen setzen den Erlass zur Befreiung von Beitragsschulden nur schleppend um. Trotz Milliardeneinnahmen und Rückzahlungen an ihre zahlenden Kunden, erschweren die Kassen ihren verschuldeten Mitgliedern einen Neuanfang.

Die Krankenkassen scheren sich nicht um die Vorgaben aus dem Gesundheitsministerium: Das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung ist gescheitert. (Foto: Flickr/Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

Die Krankenkassen scheren sich nicht um die Vorgaben aus dem Gesundheitsministerium: Das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung ist gescheitert. (Foto: Flickr/Michael Panse/CC BY-ND 2.0)

Die Krankenkassen verschleppen die Bearbeitung der Anträge ihrer verschuldeten Kunden. Den Versicherten wird dadurch der Weg zurück in eine andere Krankenkasse verwehrt. „Damit wurde das Ziel des Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung, säumigen Zahlern und Nichtversicherten die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse zu erleichtern, gehörig verfehlt“, schreibt die Verbraucherzentrale-NRW in einer Mitteilung.

Menschen mit niedrigem Einkommen können sich die Beiträge zur Krankenkasse oft nicht leisten. Seit der Einführung der Versicherungspflicht bei den gesetzlichen und privaten Krankenkassen vor sieben beziehungsweise neun Jahren ist das Problem der Überschuldung einiger Mitglieder gewachsen. Mit Hilfe des Beitragserlasses sollten säumige Zahler seit dem 1. August 2013 ihren Schuldenberg bei den jeweiligen Krankenkassen erheblich abtragen können. Auch Nichtversicherte konnten ihre Rückstände bis Ende vergangenen Jahres sogar auf einen Schlag loswerden.

Die Pflicht zur Nachzahlung der säumigen Beiträge hatte dazu geführt, dass die überschuldeten Mitglieder keinerlei Chance hatten, in eine neue Krankenkasse aufgenommen zu werden. Die Verbraucherzentrale kommt zu dem Schluss, dass sich an dieser Misere auch durch den Beitragserlass nichts geändert habe: „Die Fünf-Monats-Frist war viel zu kurz. Viele Menschen ohne Krankenversicherung haben dieses befristete Angebot überhaupt nicht mitbekommen.“ Das Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung trat am 1. August in Kraft und endete am 1. Januar 2014.

Die Krankenkassen spielen auf Zeit. Sie reagieren nicht auf die Anträge der Versicherten. Diese müssen ihren Schuldenberg vor sich herschieben. Versicherte, die ihre Beiträge nicht bezahlen, haben nur noch Anspruch auf die Erstattung von dringend notwendigen Behandlungskosten. Der Verbraucherzentrale „sind auch Fälle bekannt, bei denen die Krankenkassen noch nach Inkrafttreten des Beitragserlasses ungebremst auf ihren Forderungen bestanden, ohne ihren Anspruch mit der neuen Rechtslage abzugleichen“. Das sorgt für gezielte Verunsicherung bei den Versicherten. Zu den offenen Rechnungen kämen dann noch Säumniszuschläge, deren Berechnungsgrundlage oft völlig unklar sei.

Seit 1. Januar 2014 müssen die Beiträge wieder nachgezahlt werden. Nachzügler in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen monatlich pauschal rund 43 Euro abstottern. Privatversicherte können ihre Ratenzahlung individuell anhand ihres jeweiligen Tarifs aushandeln. Wer aber die Krankenkassenbeiträge und Nachzahlungen in Raten nach wie vor nicht schultern kann, wird auch in Zukunft einen Bogen um die Krankenversicherung machen und neue Schulden anhäufen.

Die Verbraucherzentrale fordert die Krankenkassen dazu auf, „die unklare Situation für säumige Zahler schnellstmöglich zu regeln und bis dahin auf weitere Mahnungen und das Einziehen von ausstehenden Beiträgen zu verzichten. Der Gesetzgeber sollte außerdem dafür sorgen, dass Krankenversicherungen für alle Versichertengruppen bezahlbar sind. Betroffenen raten wir zu prüfen, ob sich die finanziellen Forderungen ihrer Kasse an der neuen Rechtslage orientieren und somit noch berechtigt sind. Im Zweifelsfall sollten sie von ihrer Krankenkasse eine aktuelle, nachvollziehbare Neuberechnung ihres finanziellen Rückstandes erbeten.“

Die Kassen nutzen die unklare Gesetzgebung aus und tragen den Konflikt auf dem Rücken der Versicherten aus. An Ressourcen mangelt es ihnen nicht. So betragen die Rücklagen im Gesundheitsfonds, aus dem sich die Krankenkassen bedienen, noch knapp 30 Milliarden Euro, heißt es in einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums.

22 Kassen zahlen ihren Mitgliedern sogar Prämien für ihre Treue und für gesundheitsförderndes Verhalten aus. Im Jahr davor taten dies lediglich 9 Krankenkassen. Die Finanzsituation der Kassen hat sich also deutlich verbessert. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat ihren Mitgliedern 16,6 Millionen Euro zurückgezahlt. Die DAK-Gesundheit kündigte an, für das Jahr 2013 Prämien in Höhe von 15 Millionen Euro auszuschütten.

Dennoch dürfen die Krankenkassen ab sofort individuell Zusatzbeiträge erheben. Für 2014 haben das alle Versicherer jedoch ausgeschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat die Versicherten zum Wechsel der Krankenkasse ermuntert, sollten die Beiträge von 2015 an wieder steigen.

Die Versicherten hätten das Recht, sich nach einem günstigeren Angebot umzusehen, so Gröhe. Ein solidarisches Gesundheitssystem brauche eine gut laufende Wirtschaft.

Für überschuldete Krankenversicherte gilt das offenbar noch nicht.

Kommentare

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  1. Hallo ich habe auch das problem , das sie mir diesen erlass nicht geben. Ich bin seit 7 jahre nicht krankenversichert und nun zahlt mein freund meinen beitrag von 154,00 euro. Ich müste dringend zu einem Arzt , ich habe sehr schlechte Zäne da auch heute einer vorne abgebrochen ist, habe sehr schwere Depressionen mit Angstgefühlen , da meine Mutter vor 1,5 jahren gestorben ist. Ich weis nicht mehr weiter mir geht es sehr schlecht , und die Krankenkasse gibt den erlass einfach nicht.Danke ich hoffe es tut sich was und die bekommen ordentlich Druck.

    • Wo finde ich den Freund, der in meiner extremst Notlage zahlt? Ich wurde immerhin in den letzten Jahren ausgeraubt, überfallen, habe einen Stromdiebstahl, eine Körperverletzung, eine versuchte räuberische Erpressung, sowie sechs Paysafekartenvetrugsfälle erlitten und bin unverschuldet stark verschuldet und das vor Bezug des Bafögs, sodass ich nur den Bafög Regelsatz erhalte weil alle über einen Kamm geschert werden und besonders Überbedürftige nicht gesehen werden! Wo finde ich jemanden der für mich zahlt? Immerhin gab es welche die mir solch schlimmes zugeführt haben, was hab ich denen getan, nichts.

    • Ich habe gerade Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eine Petition über avaaz.org zugeschickt: Gleichberechtigung der Beitragsberechnung in der GKV. Dies betrifft mehrere 100.000 Menschen in Deutschland. Allein kann niemand was ändern!!! Aussage der Politik: „Es besteht kein Handlungsbedarf!“ Ja, sind die denn blind? Machst du mit? Liebe Grüße Jürgen

      https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesgesundheitsminister_Hermann_Groehe_Gleichberechtigung_der_Beitragsberechnung_in_der_GKV/?cCvuijb

  2. ich bin seit 2001 Mitglied bei der BKK mobil oil, und habe folgendes Problem: aus gesundheitlichen Gründen bin ich seit April 2008 Berufs-und Arbeitsunfähig. Was letzten Endes zur Folge hatte, das ich ALG2 beantragen musste. Seit meinem Weiterbewilligungsantrag November 2013, werde ich vom Jobcenter regelrecht gemoppt, ich bin nun im Wiederspruchsverfahren, und die Zahlen keine Krankenversicherungsbeiträge. Die BKK hat mir heute schriftlich mitgeteilt, das sie meinen Versicherungsschutz bis zum kompletten Ausgleich der Rückstände ruhen lassen.Was soll ich tun? Ich bin chronisch Krank ( Herz-OP 2008, Diabetes,chronische Gelenkserkrankungen u.s.w.). Die Rentenversicherung tritzt mich, das Jobcenter moppt mich, und nun die Krankenkasse. Meine Frau und meine Tochter werden sich eine neue Krankenkasse suchen, und das nach über 13 Jahren, wo es vorher nie Probleme gab. Den Schreiben meiner Frau werden von der BKK-mobil oil nicht beantwortet. Wer kann mir helfen. Liebe Grüße Christian

  3. hallo ich in auch schon langen nicht mehr versichert ich kann es mir einfach nicht leisten ich in selbständig habe aber nur ein kleingewerbe und mein umsatz ist nicht grade hoch ich müsste über 500€ zahlen nur wie wen ich das zahle kann ich nicht mehr sonst noch was bezahlen habe nur einen umsatz vom ca.1200€

  4. Muß derjenige, der sich erst jetzt wieder bei einer Krankenkasse meldet und vorher 10 Jahre nicht versichert war nur die Beiträge seit dem Stichtag 1.1.2014 oder für den gesamten Zeitraum nachzahlen?

      • Soweit ich weiss, werden die Schulden dir nur erlassen, wenn du dich bis zum Stichtag gemeldet hättest. Die meisten Menschen haben von der Möglichkeit leider zu spät erfahren, weil nur minimale Berichterstattungen z. B. in Regionalzeitungen darüber informierten.

  5. ich war 18Monate freiberuflich tätig.ich habe keinen Cent verdient.Steuerbescheide liegen der Krankenkasse vor.Die krankenkasse verlangt von mir über 4700,-€.für die freiwillige
    Krankenversicherung.ca 10Monate haben sie sich nicht gemeldet
    und jetzt verlangen sie wieder den Beitrag.ich habe mehrmals Widerspruch eingelegt,doch die bleiben stur.Ich sehe ja nicht ein,das ich wenn ich keinen Cent verdient habe,den höchst Satz von 15o,-€bez.muß.Im Gegensatz zu Midijobber,Sozialhilfeempfänger oder
    Alg 1,da reichen schon mini Beiträge von rund 40,-e aus.Was kann ich jetzt tun.

  6. ich bin aus einer Familienversicherung ausgetreten, weil ich eine selbständige Arbeit begonnen habe.
    Das Gesetz greift auch bei meiner Krankenkasse nicht, weil selbständige nicht Pflichtversichert sind, sondern freiwillig. Das Gesetz betrifft jedoch nur die Pflichtversicherung. Bei ein Einkommen von 1200 € , 265 € Krankenkasse noch zahlen ist nicht leicht. Ich war die letzten 15 Jahre 2 mal beim Arzt und die Rechnung von 50 und 75 € Artzkosten konnte ich leichter bezahlen.
    Wie geht es hier weiter, Gesetz oder nicht Gesetz, wozu gibt es Gesetze die wir einhalten sollen und andere halt nicht ?

    mfg silvio

  7. Wo waren die großen Berichte und Diskussionen darüber in den Medien ?????
    Gab es NICHT.
    Ich habe das verpasst, so wie fast alle

    Ich habe davon gerade zum ersten mal gehört
    DABEI LESE ICH FAST JEDEN TAG IN DEN GRÖßTEN MEDIEN.

    Nicht zu glauben, ein ganzes Jahr dauert es bis man davon mitbekommt. Ich hatte gekämpft, sicher ein ganzes Jahr lang nach Möglichkeiten gegoogled es war nirgendwo nicht einmal ein Hinweis davon daß das geplant wäre.

  8. Hallo. Bin seit 6 monate nicht versichert.Die Krankenkasse weis ,das ich zur Zeit keine Arbeit habe ,und wollen drotzdem den offenen Beitrag von mir haben . Wie kann ich vor gehen?Ich draue mich schon nicht mehr zum Arzt zu gehen , was notwendig ist.???????????????????????????????????

  9. Hallo, eine Frage, mein Mann und ich sind unverschuldet 2009 mit drei Monaten in Rückstand geraten bei der DAK.Es haben sich ungefähr 3000,- Euro angesammelt.Wir haben monatlich 30,- Euro abbezahlt.Nach meiner Rechnung hätten wir noch die Hälfte zu zahlen.Ich habe die DAK angeschrieben, aber da kam nur ein Schreiben zurück,mit der Begründung wir hätten nur die Zinsen und Zinseszinsen bezahlt.Der Schuldenberg von knapp 3000,- Euro ist geblieben.So zahlen wir noch bis zum Lebensende. Kann man etwas da gegen tuen.

    • Lassen Sie sich bitte einen Kontoausdruck ab 2009 zukommen. Da sind garantiert noch Säumniszuschläge mit 5 % dabei. Die müssen die Krankenkassen erlassen. Dazu bedarf es keines Antrags, der Erlass ist zwingend anzuwenden. Manche Kassen sagen das den Versicherten nicht, weil sie schikanieren wollen. Das sieht diesen Verbrechern ähnlich. Ansonsten lesen Sie bitte meine beiden Beiträge weiter unten.

  10. Bei mir ist es am Schlimmsten:
    Ich beziehe nur den Regelsatz Bafög ohne Berücksichtigung, dass ich vor Antragsstellung ausgeraubt, überfallen, einen Einbruchsschaden erlitten habe, dabei noch verletzt wurde, sowie sechs Paysafekarten Betrugsfälle erlitten habe, und zudem noch Opfer von Stromdiebstahl wurde.

    Alles wird im Bafögsatz nicht berücksichtigt und dadurch bin ich enorm verschuldet und auch nicht krankenversichert, habe übelst Zahnschmerzen ungewaschen soll ich machen, ich habe bereits Klage beim Sozialgericht eingereicht, doch Anwalt kann ich mir auch nicht leisten. Erhalte auch wegen dem Stromdiebstahl einen Mahnbescheid, habe Widerspruch eingelegt und soll nun eine Klage erhalten, weil ich den nucht verbrauchten, gestohlenen Strom nicht bezahlen will. Ich habe Zahnschmerzen kann ich einfach ohne Krankenversicherungsschutz bzw. Ruhen einfach zum Zahnarzt habe mächtig schmerzen? Was tun??? Womit habe ich derartige Notlage unverschuldet verdient? Was nun?

    • Hallo Paul,

      eventuell kann die Caritas dir weiterhelfen. Sie kümmern sich nicht nur um die medizinische Versorgung Obdachloser, sondern auch um die Versorgung von Menschen, die sich keine Krankenversicherung leisten können.

  11. Habe auch seit Jahren das Problem mit der Krankenkasse. Bin zwar zwischenzeitlich wieder seit 2012 drin, aber wenn es darum geht eine Behandlung durchführen zu können ist Ende.
    Mache mir Gedanken eine Interessengruppe zu gründen ähnlich einem Verein der dann versucht mit anwaltlicher Hilfe auf der politischen Bühne dazu tätig zu werden um diese Mißstände zu beheben oder wenigstens einzugrenzen.
    Ein Versuch wieder auf eine normale Lebenslaufbahn zu kommen wird von den Krankenkassen generell unterdrückt.
    Wenn ich mit meinen schlechten Zähnen und Depressionen wieder voll arbeiten könnte dann würden die wieder höhere Beiträge von mir bekommen. Aber das zu kapieren dazu reicht deren Gehirn nicht und bekommen die nicht in ihren engen Dickschädel rein weil der vor lauter Paragraphenreiterei und Amtsschimmelstroh überfüllt ist.
    Eben hochstudiert aber zu nichts zu gebrauchen

    Sollte der eine oder andere Interesse zeigen an einem Verein zuzustimmen der die Amtsschimmel und sesselfurzenden Behördengesäße mal in Aufruhr bringt dann meldet Euch.

    Genauso wie früher die Aktivisten über Natur und Umweltschutz und Tierschutz aktiv waren und sind genauso sollte das endlich auf für Menschen getan werden die ein normales Leben gerne führen möchten aber aufgrund solcher Dickschädel daran gehindert werden.

    • Hallo Richard,

      ich befürworte dein Vorhaben und möchte auch endlich gerecht behandelt werden. Schulden habe ich bei der Kasse genauso. Rücksicht wegen geringen Einkommens? Fehlanzeige. Ich will auch gegen diese … Umstände vorgehen.

    • Hi ja da mach ich mit! So eine Frechheit man zahlt Jahre lang ein für nichts und die reiten auf paar Monaten rum wenn nichts gezahlt wurde. Es sollte jedem selbst über lassen sein sich zu versichern, dann wenn er hald kann aber wenn man das aufgrund Selbständigkeit etc. nicht kann ist es eine Unverschämtheit jemanden dazu zu verpflichten !!!

  12. Der Artikel beschreibt das Problem ja sehr gut, aber wo bitte bekommt man hilfe sich gegen die Wilkür der Krankenkassen durzusetzen ?

    • Hilfe von öffentlichen Stellen ist bei diesem Problem nicht zu erwarten. Da wird allenfalls eine Interessgengemeinschaft Betroffener Abhilfe schaffen können durch Klagen vor dem Verfassungsgericht.

  13. Ich habe ebenfalls erst laaaange Zeit nach dem Stichtag, von diesem Blödsinn erfahren. Auch wurde ich damals nicht über die Versicherungspflicht informiert. Man hat mich schlichtweg zappeln lassen und will nun ordentlich kassieren. Die liebe AOK möchte aktuell über 40.000 EUR Beitragsnachzahlung von mir. Ich war seit locker 10 Jahren nicht mehr beim Arzt. Lediglich der Zahnarzt hat mich mal gesehen und ein Krankenhausbesuch war mit drin (Nierenkolik). Ich habe über Jahre hinweg den Zahnarzt bar bezahlt und musste auch das Krankenhaus komplett selbst auf mich nehmen. Etwa 10 Jahre habe ich meine Wehwehchen selbst behandelt, habe immer zurückgesteckt, teilweise Wochen mit Schmerzen gelebt, um den Geldbeutel zu schonen. Und heute soll ich dafür auch noch im Nachhinein dafür bezahlen! Ich soll für Jahre der Unversorgtheit und OHNE JEGLICHE GEGENLEISTUNG mehr als stolze 40.000 EUR Beiträge nachbezahlen. Und das mit Zahlungsfristen auf den Mahnungen von lustigen 1-2 Wochen (ja ne, is klar…). Als Gewerbetreibender mit etwa durchschnittlichem bis minderen Einkommen stehe ich – mit bestem Dank der behinderten Regierung hier – theoretisch vor dem finanziellen Ruin. Und das OHNE jeglichen Grund. Das Lustigste ist ja, dass man mir weiterhin jeden beschissenen Monat die Beiträge auf den Schuldenberg knallt, ich aber weder Versicherungsschutz, noch eine Krankenkarte bekommen habe. Indirekt bezahle ich also sogar jetzt monatlich Beiträge (ja, denn irgendwann muss ich es ja schließlich blechen) und muss trotzdem meine Behandlungen selbst tragen. Das ist wie ein Telefonanschluss den man nicht nutzen kann, aber trotzdem bezahlen soll.

    Eigentlich sollte ja dieses bescheuerte Gesetz genau vor einer solchen Verschuldung schützen und die Staatskassen entlasten. Stattdessen treibt man damit die sparsamen Unternehmer in den Ruin und damit in die Hände der ARGE. Es ist einfach nur noch lächerlich was in diesem Land passiert. Und die Mafia in der Lobby lacht sich eins dabei.

    • Ich bin auch in einer solchen Situation, habe 30 Jahre in die Gemeinschaft einbezahlt und nur sehr wenig Gegenleistung erfahren. Als es nicht mehr ging, habe ich den Fehler gemacht, es falsch zu lösen, anstatt dieses System auszunutzen. Ausnutzen tut nicht der kleine Mann (Frau) dieses System, eher die Verwaltung. Es ist nicht denen ihr Geld, es gehört den Beitragzahlern.
      Ein Beispiel: https://www.krankenkassen.de/ref/vorstandsgehaelter-2009-grundverdgehalt/
      macht Euch gedanken über solche Kosten

  14. Hallo zusammen, ich habe im April 2013 aus der Arbeitslosigkeit heraus angefangen freiberuflich an einer privaten Berufsschule zu unterrichten alle sagten: da verdienst Du richtig gut, Du kommst in die KSK und musst kaum Steuern zahlen. Ich hatte mich mit dem Thema vorher nicht beschäftigt mich selbständig zu machen. Und so gung die Scheiße los. Die ksk lehnte mich als lehrtätige ab, die rentenkasse berechnete mir aber gerade aufgrund der Lehrtätigkeit fast 300€ monatlich, die Aok bei der ich mich freiwillig gesetzlich versichern wollte hingegen schrieb immer nur meine Auftraggeber an und mir ständig dass ich nicht bei ihnen versichert sei. Ich wollte daraufhin zur tk wechseln aber die aok verweigerte mir über 1,5 Jahre die Kündigungsbestätigung. Erst im September 2014 bekam ich ein schreiben in dem wörtlich steht: wir können keine kündigungsbestätigung schicken weil sie nicht mehr bei uns versichert sind. Mit dem schreiben nahm mich die tk auf und nun zahle ich die aktuellen beiträge an die tk, aber gleichzeitig behauptet die aok nun ich sei auch bei ihr versichert und verlangt beiträge über 400€ monatlich und rückwirkend fast 8000€. Die verlangt nun aber auch die tk… Ich hab mich in meoner Not an den VdK gewandt ubd zur Antwort bekommen: wir sehen kein Fehlverhalten im Vorgehen der Krankenkasse!!!!! Gehts noch??? Ich bin mit einem Gebrochenen Bein rumgelaufen und habe eine Trombose weil ich mich nicht getraut habe zum Arzt zu gehen!!! Ich bin mit den nerven am ende.

  15. Die gesetzlichen Bestimmungen für die freiwilligen Beitragszahler der unteren Einkommensgruppen sind nach wie vor ein Unding ohnegleichen. Während gesetzlich Versicherte die Krankversicherung bereits ab rund 80 Euro pro Monat (Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil addiert) erhalten, und für diesen Betrag bereits Familien mit x-Köpfen günstig familienversichern können, schröpft der Gesetzgeber die Niedrigverdiener unter den Selbständigen nach wie vor gnadenlos. Und sorgt nachhaltig dafür, dass sie der amtlich betriebenen Hartz-IV-Zucht ausgeliefert sind. Ein menschenunwürdiger und verfassungswidriger Prozess, der in Europa wohl seinesgleichen sucht. Zudem neigen die Mitarbeiter mancher Krankenkassen mittlerweile dazu, freiwillig Versicherte bei jeder nur möglichen Gelegenheit spüren zu lassen, dass die in ihren Augen nur Menschen allenfalls dritter Klasse sind.

  16. Ich bin derzeit am Überlegen, ob eine Klägergemeinschaft vor dem Verfassungsgericht Erfolg haben könnte. Verfassungswidrig ist meines Erachtens der Zustand, dass viele der Kleingewerbetreibenden mit Krankenversicherungsbeiträgen und der Umsatzsteuer-Zahllast mit aller Gewalt ins Hartz-IV getrieben werden. Jeder Arbeitnehmer mit gleichem Brutto-Einkommen ist steuerlich und sozialversicherungsrechtlich besser gestellt, und hat ein höhreres Nettoeinkommen zur Verfüung. Und genau das ist meines Erachtens verfassungswidrig. Mitglieder einer Klägergemenschaft sollten die Eidesstattliche Versicherung abgegeben haben, weil sie dann Anspruch auf Prozeßkostenhilfe haben. Wenn das Gericht meiner Auffassung folgt, fallen ohnehin keine Prozeßkosten an. Taugt das Urteil nichts, dann bleiben die Kosten auch bei den Verursachern. Interessenten wollen sich bitte unter ha.pe.kraemer@t-online melden.

    • Meine bkk24 will rd. 36.000 € Nachzahlung von mir als Selbständiger mit geringem Einkommen haben, und dann bieten sie mir, nachdem ich mich nackt ausgezogen habe, auch noch eine Beitragsentlastung an, die ich aber auch nicht bezahlen kann. Jeder Geringverdiener wird mit Familie zu einem Pippibeitrag versichert! Wie kommt der Gesetzegeber darauf, daß jeder Selbständige mind. € 2.126,25 monatliches Bruttoeinkommen hat? Was tun? EV abgeben und abwarten?

  17. Hier noch wer aktiv?
    Ich werde nun gerichtlich dagegen vorgehen….aok will 12000 Euro, 760 pro Monat obwohl ich nur 400 im Monat verdiene und keine Leistungen vom Staat beziehe…

    • Ich habe seit Juli letzten Jahres keine Versicherung mehr und die AOK verlangt von mir jetzt über 1000€. Dabei habe ich seit Juli KEINEN einzigen Cent verdient und beziehe auch nichts von der Arbeitsagentur.
      Da fragt man sich wirklich WOHER man das Geld nehmen soll!?

  18. Ich habe gerade Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe eine Petition über avaaz.org zugeschickt: Gleichberechtigung der Beitragsberechnung in der GKV. Dies betrifft mehrere 100.000 Menschen in Deutschland. Allein kann niemand was ändern!!! Aussage der Politik: „Es besteht kein Handlungsbedarf!“ Ja, sind die denn blind? Machst du mit? Liebe Grüße Jürgen

    https://secure.avaaz.org/de/petition/Bundesgesundheitsminister_Hermann_Groehe_Gleichberechtigung_der_Beitragsberechnung_in_der_GKV/?cCvuijb

  19. Hallo ,Alle miteinander
    jetzt hab ich heute zum 1.mal diese Seite gefunden und mir hauts doch glatt den Vogel raus.
    War selber Jahrzehnte selbstständig , hab geblutet mit Abgaben jeglicher Coleur, und das im voraus bevor überhaubt feststand anhand von Zahlen,Daten,Fakten was am Ende des Jahres übrig bleibt, also als Einkommen berechnet wird. Ich könnt ein Buch schreiben.
    Wenigstens habe ich es geschafft bei meiner KK GEK zeitig den Antrag zu stellen.Die haben aber nur die Säumnisszuschläge rausgenommen,das war fast die Hälfte der geforderten Summe!!!!
    Heute bin chronisch krank,(Hätte ja früher zum Arzt gehen sollen,Aber welcher „Kleinunternehmer“ hat mit 10-14 Arbeitsstunden tägl. da noch Zeit an seine „Zipperlein“ zu denken,Zumal ja jede erdenkliche Institution ( HWK,IHK,Finanzamt Umsatzsteuervorauszahlung,Krankenkassen usw.) den Briefkasten belagert und das Nervenkostüm aufs äußerste strapaziert. Heute bin fast 60 Jahre alt und ärgere mich maßlos über meine Arbeits , Kindererziehungsjahre,Lehrlingsausbildungsverschwendungszeiten.
    Hätte ich früher all die Infos gehabt wie heute,!!!

    • Hallo ich habe auch das Problem.
      ab September 2014 bin ich Rentnerin. Ich bekomme keine Renten. Ich wurde von Gesetzliche Rentenversicherung ungerechtsmäßig befreit, obwohl meine Einkommen zu niedrig waren. Nun habe ich nur eine Betriebsrente von 422 Euro brutto monatlich als Einkommen. Jetzt musste ich ab September 2014 monatlich mit 170 Euro ( über 40% von 422 Euro) als Freiwillig versichert sein. Das leider kann ich nicht leisten. Deshalb ab September 2014 bin ich nicht mehr Kranken versichert.

  20. Hallo ich habe auch das Problem.
    ab September 2014 bin ich Rentnerin. Ich bekomme keine Renten. Ich wurde von Gesetzliche Rentenversicherung ungerechtsmäßig befreit, obwohl meine Einkommen zu niedrig waren. Nun habe ich nur eine Betriebsrente von 422 Euro brutto monatlich als Einkommen. Jetzt musste ich ab September 2014 monatlich mit 170 Euro ( über 40% von 422 Euro) als Freiwillig versichert sein. Das leider kann ich nicht leisten. Deshalb ab September 2014 bin ich nicht mehr Kranken versichert.

  21. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich stelle meinen Antrag auf Schuldenerlass bei der gesetzliche Krankenkasse atlas BKK Ahlmann.

    ich habe eine Beitragsschulden von Euro 1673,00 bei meiner Krankenkasse.

    ab 01.09.2014 als Rentnerin verdiene ich nur Euro 422,00 Betriebsrente monatlich. Deswegen ab September 2014 bis heute konnte ich den monatliche Krankenkassenbeitrag von Euro 167,91 nicht zahlen.

    Deshalb bitte ich Sie um gesamte Schulden von Euro 1673,00 erlassen.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Elsy Varghese Manjali

  22. Meine allerbeste Freundinn ist immer für mich da wenn ich sie dringend brauche. Sie lässt alles stehen und liegen um mir zur Seite zu stehen in den schwierigsten Situationen und zwar ohne wenn und aber. Letztens hat sie ihr gesamtes freies Wochenende geopfert um bei mir zu sein als ich spontan ins Krankenhaus musste um operiert zu werden.
    Naja und eben diese Freundinn hat ein gewaltiges Problem.
    Sie war die erste in Ihrer Familie die studieren konnte. Im Laufe ihres Studiums, das sie komplett selbst finanzieren musste, zogen ihre Eltern ins Ausland und keiner hat ihr gesagt, dass es jetzt zu Problemen mit ihrer Krankenkasse kommen könnte.
    Bis festgestellt wurde, dass sie nicht mehr versichert war vergingen etliche Monate und sie hat dementsprechend etliche Schulden bei der Krankenkasse angehäuft. Da studieren ohne Krankenversicherungsnachweis in Deutschland nicht möglich ist wurde sie exmatrikuliert. Zwischenzeitlich wurde außerdem von Diplom auf Bachelor umgestellt. Sie arbeitet seitdem Vollzeit als ungelernte Pflegekraft in der Behindertenhilfe und gibt sich wirklich alle Mühe die Schulden abzubezahlen. Aber sie kommt einfach nicht auf einen grünen Zweig. Dabei wird sie von Tag zu Tag körperlich kränker und müsste eigentlich dringend zu den verschiedensten Ärzten, was aber nicht möglich ist, solange ihre Schulden nicht bezahlt sind. Aufgrund der verzwickten Situation rutscht ihr Traum ihr Studium wieder aufzunehmen und zu beenden und damit der Traum von einer besseren Zukunft als der ihrer Eltern immer weiter in die Ferne. Dabei hätte sie durchaus das Potential und es auch menschlich wirklich verdient.
    Wer also, könnte ihre Schulden bei der Krankenkasse (ca.1200€) übernehmen und ihr so den Neustart in eine bessere berufliche und gesundheitliche Zukunft ermöglichen?

  23. Ich finde das Gesetz wiederlich und Verbrecherisch das nach §5 geht ist meiner meinung nach Menschenrecht feindlich, von mir wollen die über 700 Euronen.
    Ich werde dafür sorgen das die Krankenkasse das über den GV garnicht nicht bekommt und habe alles dafür Vorbereitet das die Kasse leer bleibt. Ich bleib dran am Ball und werde die Krankenkasse dazu erwingen und die Kündigung auf ihren Strin Brennen. Es wird in zukunft so bleiben das ich mich nie wieder Krankenversichere, auch wenn es Gesetzlich vorgeschrieben wird. Auch wenn ich damit mein Leben verliere wenn ich Krank bin verweigere ich mich mit alller Härte gegen die Krankenkasse.

    Ich habs mir schon gedacht das im Jahr 2000 einige Gesetze sich gegen das Volk richtet, da kann man sich von den Kirchhof Brüder bedanken und Hoffen das sie unehrenhaft entlassen werden.

  24. ich zahle für 3 Renten Krankenkassenbeiträge, bekomme von der AOK aber nur das Nötigste, weil ich die KK-Beiträge für die Auszahlung der Direktversicherung meines Mannes nicht zahlen kann. Mein Mann hatte einen Schlaganfall, wurde dort mit MRSA Keimen infiziert, starb nach multiplen Organversagen mit nur 62 Jahren. Mein Mann war Selbstzahler, trotzdem wurde der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer der Direktversicherung..eingetragen. Ich habe nur das eingezahlte Geld bekommen, soll davon auch noch Krankenkassenbeiträge an die AOK zahlen. Und die verteilt Millionen der eingenommenen Beiträge für Werbung und als Sponsorengelder für die Deutschen Handballer z.B. Ich bin selber chronisch schmerzkrank, habe schwere Depressionen und die AOK schickt mir auch noch den Gerichtsvollzieher.

  25. Ich soll über 4500€ an die IKK zahlen weil ich ein halbes Jahr weder gearbeitet noch bei der Agentur war. Ich bekomme schon zum zweiten mal Post vom Gerichtsvollzieher in 2 Jahren, das letzte mal eidesstattliche Versicherung gemacht, was nur ein Jahr hielt wie es scheint. Wie soll man so was bitte bezahlen? Ich bin momentan Leiharbeiter, verdiene 1200€ im Monat etwa, was gerade so reicht mit Auto, Wohnung und allem. Ich kann mir echt nicht vorstellen das die das überhaupt dürfen mit den Zahlungen da ich auch in dem halben Jahr ohne Arbeit und alles nicht einmal beim Arzt war WEIL ich dachte ich wäre ohne Arbeit auch bei keiner krankenversicherung

  26. Ich war von Juli 2007 bis Juli 2012 selbständig habe mich dann freiwillig bei einer KK versichert zuerst war ich zwar überfordert und von den ganzen Kosten erschlagen . Ich habe bis 2009 alles bezahlt dann ging das Dilemma los meine Erträge gingen immer weiter zurück ich hatte nur noch Kosten ich habe immer wieder versucht mit der KK zu sprechen habe alle Unterlagen die gebraucht wurden abgegeben aber ich würde immer wieder hoch eingestuft es hat sich eine Summe von 33000 € angesammelt das meiste davon sind säumniszuschläge. Ich stehe zur Zeit mit dem Rücken zur Wand da die KK von meiner Rente 50% einziehen will

  27. Hallo,
    Mein Freund soll fast 6000 € für 8 Monate, krankenkasse zahlen, in der zeit war er arbeitslos, jedoch nicht beim amt gemeldet, hatte kein einkommen und hat von ersparten gelebt.
    Diese 6000 € sind doch nicht rechtens?! Wie kann er das umgehen?

    • Hallo Franz,

      habe momentan den selben Fall in meinem Bekanntenkreis.
      Was hat dein Freund dagegen unternommen? Ist er aus den Beitragsschulden wieder rausgekommen?

  28. Martina

    Hier ein wichtiger Hinweis zur medizinischen Versorgung auch ohne Krankenkasse bzw. in Notlagen in Berlin (anderswo muß es soetwas auch geben von Hilfsorganisationen)
    Ambulanz für Wohnungslose am Bahnhof Zoo (auch für nicht Krankenversicherte bzw. Menschen in Notlagen) Jebensstr. 3
    (nicht verwechseln mit der Mission ??), wenn ihr aus Richtung Alexanderplatz mit der S-Bahn kommt, könnt ihr die Aufschrift schon an dem Gebäude unten lesen), Tel. 31808785, Mo – Do 10 – 15 h, Fr 10 – 13 Uhr
    Dies ist eine Praxis für Allgemeinmedizin, an bestimmten Tagen sind auch Fachärzte da, bitte erfragen (z. B Hautarzt …)
    keine Frauenärzte, hier zu den Maltesern gehen, auch Brillen, Medikamente kann man bekommen, so vorhanden (sie werden gespendet von Apotheken …)

    Malteser Migranten, Medizin, Aachener Str. 12 (1. Etage), U-Bahn Heidelberger Platz, Sprechzeiten: Di, Mi, Fr 9 – 15 Uhr (bitte vorher prüfen, ob noch aktuell)
    Hier befindet sich eine ganz normale Praxis für Allgemeinmedizin, Frauenarzt an bestimmten Tagen (telefonisch einen Termin geben lassen), Zahnarzt ist nicht vorhanden, doch bei akuten Schmerzen wird ein Vertragsarzt genannt, bei dem man einen Termin vereinbaren kann.

    Ich habe jahrelang einen Prozess gegen meine Krankenversicherung führen müssen und habe beides genutzt.

    Bitte informiert euch auch im Internet dazu. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, wie schnell Menschen in Notsituationen kommen können. Es gibt auch noch andere Einrichtungen, deren Adressen ich aber nicht mehr habe. Eure Gesundheit ist das Wichtigste!

    Noch ein Hinweis:
    In jedem Bürgeramt in Berlin gibt es an bestimmten Tagen kosten- freie Rechtsberatungen. Bewährt hat sich bei mir, das ich das Internet hoch und runter zu einem bestimmten Thema durchforstet habe und so gut vorbereitet schon zu den Terminen kam. So konnte ich viel gezielter Fragen stellen bzw. habe manches viel schneller dadurch verstanden.

  29. Hallo, ich bin so verzweifelt. Damals war ich Familienversichert und dass endete dann damals iwann, zu der Zeit hatte ich kein Einkommen 0,00€ somit konnte ich nicht meine Beiträge zahlen, hätte ich damals wählen können, dann hätte ich lieber auf eine Versicherung verzichtet, aber konnte ich mir leider nicht aussuchen nun habe ein ein riesen Berg voll schulden über 13,000€. Was ist das für ein Staat der seine Mitbürger sowas zulässt? Es kann dich echt nicht wahr sein oder? Ich kann einfach nicht mehr, ich muss diesen riesen Berg an schulden jeden Tag mit mir einschleppen. Wie weit soll es noch gehen, niemand berichtet von sowas, bin ich denn die einzige der es so ergeht? Glaube ich wohl kaum.!

  30. Mein erwachsener Sohn war voriges Jahr 4 Monate arbeitslos und hat sich nicht im Arbeitsamt gemeldet und keine Krankenversicherung bezahlt. Jetzt fordert die Krankenkasse mit Säumniszuschlag knapp 3500,00 Euro. Mit seinem derzeitigem Einkommen nicht bezahlbar, gibt es eine Möglichkeit diese Summe zu mindern. Er hat ja in dieser Zeit kein Einkommen gehabt und keine Leistungen in Anspruch genommen.