Zu einer MRSA-Häufung bei Bewohnern eines Alten- und Pflegeheims in Mecklenburg-Vorpommern

Im Epidemilogischen Bulletin 7/2014 wird über eine Häufung von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) bei Bewohnern eines Alten- und Pflegeheims im Jahr 2012 in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. MRSA-Screening und -Typisierung ergaben eine bislang nicht bekannte hohe MRSA-Prävalenz (45,5%). Als wirksame Maßnahmen werden ein lückenloses MRSA-Screening von Pflegeheimbewohnern bei Aufnahme in Krankenhäuser sowie ein gutes Übergabemanagement durch die Krankenhaushygiene und durch den ÖGD vorgeschlagen. Eine Sanierung der Bewohner und Senkung der Prävalenz in den Einrichtungen ist durch eine koordinierte Dekolonisierung möglich. Die langfristige Durchbrechung des Drehtüreffektes kann allerdings nur im Rahmen eines MRE-Netzwerkes erreicht werden.

Im Epidemilogischen Bulletin 7/2014 wird über eine Häufung von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) bei Bewohnern eines Alten- und Pflegeheims im Jahr 2012 in Mecklenburg-Vorpommern berichtet. MRSA-Screening und -Typisierung ergaben eine bislang nicht bekannte hohe MRSA-Prävalenz (45,5%). Als wirksame Maßnahmen werden ein lückenloses MRSA-Screening von Pflegeheimbewohnern bei Aufnahme in Krankenhäuser sowie ein gutes Übergabemanagement durch die Krankenhaushygiene und durch den ÖGD vorgeschlagen. Eine Sanierung der Bewohner und Senkung der Prävalenz in den Einrichtungen ist durch eine koordinierte Dekolonisierung möglich. Die langfristige Durchbrechung des Drehtüreffektes kann allerdings nur im Rahmen eines MRE-Netzwerkes erreicht werden.

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