Gesundheit

Ungesunde Zahnpasta: Fluorid kann ADHS verursachen

Forscher haben nun einen Zusammenhang zwischen Chemikalien und dem Auftreten bestimmter neurologischer Erkrankungen wie ADHS und Autismus entdeckt. Fluorid, das in Zahnpasta und in den USA auch teilweise im Leitungswasser enthalten ist, steht im Zentrum der aktuellen Untersuchungen.

Fluorid in Zahnpasta schützt die Zähne vor Karies. Es kann aber auch noch andere Wirkungen entfalten, die vor allem für Kinder schädlich sind. (Foto: DGN)

Fluorid in Zahnpasta schützt die Zähne vor Karies. Es kann aber auch noch andere Wirkungen entfalten, die vor allem für Kinder schädlich sind. (Foto: DGN)

Die Auswirkungen von verschiedenen Chemikalien und Pestiziden auf die Gesundheit konnten noch nicht in vollem Umfang untersucht werden. Zumal viele Unternehmen gar nicht alle gesundheitsrelevanten Inhaltsstoffe und deren Konzentration angeben. Forscher der beiden US-Hochschulen Harvard School of Public Health und Icahn School of Medicine am Mount Sinai haben sich nun intensiver mit dem umstrittenen Fluorid und den gesundheitlichen Folgen der Chemikalie auseinandergesetzt. Vor allem in den USA findet man es häufiger in öffentlichen Wasserversorgungssystemen. Aber auch in Deutschland kommt man damit in Kontakt – beispielsweise über Zahnpasta.

„Fluorid beugt Karies auf dreifache Weise vor“, schreibt der Zahnpflege- und Kosmetikkonzern Colgate-Palmolive. „Fluorid ist ein natürlicherweise in der Erdkruste vorkommendes, weitverbreitetes Mineral. Manche Lebensmittel und Wässer enthalten natürlicherweise Fluorid.“ Und auch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin spricht von der „günstigen Fluoridwirkung auf die Zahngesundheit“ bei Tageszufuhren von 30 bis 40 µg/kg Körpergewicht. Berichte über einen Zusammenhang zwischen Fluorid und „Krebs und anderen Krankheiten“ haben sich dem Bundesinstitut zufolge als „unwahr erwiesen“.

Die Studienergebnisse der Harvard School of Public Health und der Icahn School of Medicine zeigen jedoch, dass hier tatsächlich noch weitere Untersuchungen notwendig sind. 27 frühere Studien wurden von den Wissenschaftlern noch einmal zusammenhängend untersucht. Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass Fluorid tatsächlich ursächlich für das Auftreten von Autismus, Legasthenie und ADHS sein kann. „Fluorid scheint wie Blei, Quecksilber und andere chemische Stoffe dem Gehirn zu schaden“, sagte Philippe Grandjean, einer der leitenden Wissenschaftler der Untersuchung. „Die Wirkung der einzelnen Giftstoffe mag klein sein, aber der kombinierte Schaden auf die Bevölkerung kann schwerwiegend sein, vor allem, weil die Gehirnleistung der nächsten Generation für uns alle entscheidend ist.“

In den vergangenen sieben Jahren hätten sich die neurologischen Entwicklungsstörungen, die auf Chemikalien zurückgeführt werden können, verdoppelt, so die Studie. Die Forscher kritisieren in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die meisten in den Markt eingeführten Chemikalien nicht ausreichend auf ihre Gefahr für Menschen hin getestet werden, vor allem auch mit Blick auf ihre Auswirkungen auf Kinder und Babys.

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  1. Ich weiss nicht, ob das heute noch so ist, aber in den Achtzigern hat jedes Neugeborene Vitamin D und Fluortabletten b ekommen. Ich habe mich geweigert meinen völlig gesunden Kindern diese Medikamente zu geben. Das war ein Spiessrutenlauf, ich wurde als unverantwortlich hingestellt. Auf jeden Fall ein gigantisches Geschäft, zwei Jahre Medikamente für jedes Neugeborene im Land.