APW startet neues DGZ-Curriculum zur präventiven und restaurativen Zahnerhaltung im Herbst

Prof. Haak: Fortschritte in Kariesprävention und -management machen regelmäßige Auffrischung des…

Es entspricht dem Selbstverständnis der modernen Zahnmedizin, die Entstehung von Erkrankungen im Mundraum durch Prävention möglichst im Ansatz zu verhindern. Dennoch notwendige restaurative Maßnahmen sollten so substanzschonend wie möglich erfolgen. Präventive und restaurative Maßnahmen im Rahmen moderner Zahnerhaltung dürfen inzwischen als tragende Säulen in den meisten Zahnarztpraxen gelten. Dabei hat sich das Verständnis der Erkrankung Karies sowie von Kariesprävention und -management in den letzten 20 Jahren ebenso geändert wie der restaurative Ansatz. Diesen Faktoren trägt das Curriculum präventive und restaurative Zahnerhaltung Rechnung, das von der APW (Akademie Praxis und Wissenschaft) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) angeboten wird. Ein neuer Serienstart für das auf zwölf Kurstage an sechs Wochenenden angelegte Curriculum ist für den Herbst 2014 geplant.

"Eine regelmäßige Auffrischung des fachlichen Wissens im Bereich Prävention und Restauration ist schon deshalb sehr zu empfehlen, weil gerade auf diesen Gebieten große Fortschritte erzielt wurden, die wir an unsere Teilnehmer weitergeben", erläutert Prof. Dr. Rainer Haak (Uni Leipzig). "Im APW-Curriculum werden die wichtigsten Neuerungen auf dem Gebiet der präventiven und restaurativen Zahnerhaltung von erstklassigen Referenten vermittelt, wobei die Bedürfnisse der Zahnarztpraxis jeweils im Mittelpunkt stehen. Es ist so gestaltet, dass die Kenntnisse aus einer Mischung von Theorie, Praxis und kollegialem Austausch intensiv vertieft werden können."

Prof. Haak verweist darauf, dass sich heute mit präziseren Verfahren der Kariesbeurteilung und der gezielten Beeinflussung des pathogenen Biofilms der Kariesprozess häufig non- oder mikroinvasiv kontrollieren lasse. Die Erwartungen der Bevölkerung an die Zahnärzteschaft hinsichtlich ästhetisch ansprechender und gleichzeitig Substanz schonender und stabiler restaurativer Versorgungen seien außerdem kontinuierlich angestiegen, so dass die Bedeutung hochwertiger Restaurationen künftig noch mehr zunehmen werde. "Die nötigen Kenntnisse dazu vermitteln wir fächerübergreifend und kompetent", beschreibt Prof. Haak das Konzept. Der Zahnerhaltung komme in der Zukunft besonders mit Blick auf die demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft ein immer größeres Gewicht zu.

                                 

Abb.: Univ.-Prof. Dr. Rainer Haak (Universitätsklinikum Leipzig), Leiter des APW-/DGZ-Curriculums Zahnerhaltung präventiv und restaurativ

Der Kursaufbau bietet die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt die Kenntnisse der Diagnostik, Therapieplanung und Intervention von non-invasiven Maßnahmen bis zur Restauration auf Basis der neusten Erkenntnisse zu erschließen und zu erweitern. Auf Kariesdiagnostik und Falldemonstrationen folgt das non- oder minimalinvasive Kariesmanagement. Weitere Themen sind Komposit im Seitenzahnbereich - Neue Indikationen in Extremfällen, Nicht-karies bedingte Zahnhartsubstanzdefekte - von der Diagnose zur Therapie, Füllungstherapie im Frontzahnbereich und Indirekte Restaurationen (inkl. Hands-On Übungen). Zu den ausgewählten Referenten zählen neben Prof. Haak auch der Präsident der DGZ, Prof. Dr. Roland Frankenberger (Uni Marburg), Prof. Dr. Carolina Ganß oder Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle (Uni Heidelberg).

In der Regel finden die Kursmodule Freitag von 14.00 - 18.00 Uhr und Samstag von 09.00 bis 17.00 Uhr statt. Das Curriculum endet mit einer Abschlussprüfung in Form eines kollegialen Gesprächs vor einem von der APW sowie der DGZ bestimmten Kollegium. Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung ist neben der vollständigen Absolvierung des Kursprogramms die Einreichung von drei dokumentierten, selbstständig geplanten und durchgeführten komplexen Behandlungsfällen mit anspruchsvollen präventiven und restaurativen Maßnahmen. Das Zertifikat der APW erhalten die Teilnehmer nach dem Abschlusskolloquium. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.apw-online.de sowie in der APW-Geschäftsstelle, Anna Lo Bianco, Tel. 0211-669673-41.

Das Bild von Herrn Prof. Haak in druckfähiger Auflösung finden Sie zur kostenfreien Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung unter dem folgenden Link:

http://www.dgzmk.de/fileadmin/user_upload/editors/jpgs/news/Haak_Portraitfoto.jpg

Bildzeile: "Univ.-Prof. Dr. Rainer Haak (Universitätsklinikum Leipzig), Leiter des APW-/DGZ-Curriculums Zahnerhaltung präventiv und restaurativ"

 

Pressekontakt:

APW Akademie Praxis und Wissenschaft der DGZMK
Markus Brakel
- Pressesprecher der DGZMK -
Liesegangstr. 17 a
40211 Düsseldorf
Telefon: 02104 - 50 56 713
E-Mail: ma.brakel(at)gmail.com

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