Neue Arzneimittel 2014-09: Invokana® (Canagliflozin)

Invokana® (Canagliflozin) ist nach Dapagliflozin der zweite zugelassene SGLT-2-Inhibitor. In den Zulassungsstudien war Canagliflozin Placebo bei der Reduktion des HbA1c, der Blutdrucksenkung und Gewichtsabnahme überlegen.
Im direkten Vergleich war die Kombination von Metformin plus 100 mg Canagliflozin der Kombination von Metformin plus Sitagliptin oder Glimepirid nicht unterlegen. Die Kombination von Metformin plus 300 mg Canagliflozin war der Kombination Metformin plus Sitagliptin oder Glimepirid in der Wirkung auf den HbA1c-Wert überlegen.
Langzeitdaten stehen aus. Ergebnisse aus den Zulassungsstudien zur Wirksamkeit von Canagliflozin auf kardiovaskuläre Endpunkte liegen bisher nicht vor. Diese klinischen Endpunkte werden erst in einer behördlich angeordneten, noch laufenden Studie (CANVAS) zur Sicherheit von Canagliflozin bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen erhoben.
Canagliflozin bewirkt eine osmotische Diurese und Glukosurie. Damit einher geht ein erhöhtes Risiko für Dehydratationen, die damit verbundenen Nebenwirkungen (wie Hypotension, Synkopen) und urogenitale Infektionen.
Die Wirksamkeit von Canagliflozin ist abhängig von der Nierenfunktion. Sie nimmt bei niereninsuffizienten Patienten ab, während die Risiken zunehmen.
Bevor das Nutzen/Risiko-Verhältnis endgültig beurteilt werden kann, erscheint der Einsatz von Canagliflozin als äußerste Reserve gerechtfertigt, und das nur bei Patienten mit normaler Nierenfunktion.

Invokana® (Canagliflozin) ist nach Dapagliflozin der zweite zugelassene SGLT-2-Inhibitor. In den Zulassungsstudien war Canagliflozin Placebo bei der Reduktion des HbA1c, der Blutdrucksenkung und Gewichtsabnahme überlegen. Im direkten Vergleich war die Kombination von Metformin plus 100 mg Canagliflozin der Kombination von Metformin plus Sitagliptin oder Glimepirid nicht unterlegen. Die Kombination von Metformin plus 300 mg Canagliflozin war der Kombination Metformin plus Sitagliptin oder Glimepirid in der Wirkung auf den HbA1c-Wert überlegen. Langzeitdaten stehen aus. Ergebnisse aus den Zulassungsstudien zur Wirksamkeit von Canagliflozin auf kardiovaskuläre Endpunkte liegen bisher nicht vor. Diese klinischen Endpunkte werden erst in einer behördlich angeordneten, noch laufenden Studie (CANVAS) zur Sicherheit von Canagliflozin bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen erhoben. Canagliflozin bewirkt eine osmotische Diurese und Glukosurie. Damit einher geht ein erhöhtes Risiko für Dehydratationen, die damit verbundenen Nebenwirkungen (wie Hypotension, Synkopen) und urogenitale Infektionen. Die Wirksamkeit von Canagliflozin ist abhängig von der Nierenfunktion. Sie nimmt bei niereninsuffizienten Patienten ab, während die Risiken zunehmen. Bevor das Nutzen/Risiko-Verhältnis endgültig beurteilt werden kann, erscheint der Einsatz von Canagliflozin als äußerste Reserve gerechtfertigt, und das nur bei Patienten mit normaler Nierenfunktion.

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