RKI-Ratgeber für Ärzte: Kryptosporidiose

Das Robert Koch-Institut hat seinen Kryptosporidiose-Ratgeber aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 25/2014 veröffentlicht. Die Herausgabe der Ratgeber für Ärzte durch das Robert Koch-Institut erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Praktisch bedeutsame Angaben zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und in konzentrierter Form der Orientierung dienen.
Kryptosporidiose ist eine parasitäre Durchfallerkrankung, die weltweit vorkommt. In Industriestaaten können die Erreger – je nach Nachweismethode – bei 2 – 4 % von Patienten mit Durchfällen im Stuhl nachgewiesen werden. In sogenannten Entwicklungsländern liegt die Prävalenz der Kryptosporidiose deutlich höher als in Industriestaaten. Auch gesunde, asymptomatische Individuen können mit Kryptosporidien infiziert sein und diese mit dem Stuhl ausscheiden. Beim immunkompetenten Menschen sistieren die Symptome nach 1 – 2 Wochen, während der Durchfall bei Säuglingen und immunsupprimierten Patienten, insbesondere bei von AIDS Betroffenen, lange anhalten und zu erheblichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten führen kann. Die Infektion erfolgt überwiegend durch die Aufnahme von kontaminiertem Wasser (z. B. Trinkwasser, Eiswürfel, Badewasser). Aber auch fäkal-orale Übertragungen von Mensch zu Mensch, Tier zu Mensch oder Infektionen durch kontaminierte Lebensmittel (z. B. mit Oozysten kontaminiertes Fleisch) sind möglich.

Das Robert Koch-Institut hat seinen Kryptosporidiose-Ratgeber aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 25/2014 veröffentlicht. Die Herausgabe der Ratgeber für Ärzte durch das Robert Koch-Institut erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Praktisch bedeutsame Angaben zu wichtigen Infektionskrankheiten sollen aktuell und in konzentrierter Form der Orientierung dienen. Kryptosporidiose ist eine parasitäre Durchfallerkrankung, die weltweit vorkommt. In Industriestaaten können die Erreger - je nach Nachweismethode - bei 2 – 4 % von Patienten mit Durchfällen im Stuhl nachgewiesen werden. In sogenannten Entwicklungsländern liegt die Prävalenz der Kryptosporidiose deutlich höher als in Industriestaaten. Auch gesunde, asymptomatische Individuen können mit Kryptosporidien infiziert sein und diese mit dem Stuhl ausscheiden. Beim immunkompetenten Menschen sistieren die Symptome nach 1 – 2 Wochen, während der Durchfall bei Säuglingen und immunsupprimierten Patienten, insbesondere bei von AIDS Betroffenen, lange anhalten und zu erheblichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten führen kann. Die Infektion erfolgt überwiegend durch die Aufnahme von kontaminiertem Wasser (z. B. Trinkwasser, Eiswürfel, Badewasser). Aber auch fäkal-orale Übertragungen von Mensch zu Mensch, Tier zu Mensch oder Infektionen durch kontaminierte Lebensmittel (z. B. mit Oozysten kontaminiertes Fleisch) sind möglich.

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