HIV-Nennerstudie – eine Befragung von Laboren zur aktuellen HIV-Diagnostik in Deutschland

HIV-Neudiagnosen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz nichtnamentlich an das RKI gemeldet werden. Das Verfahren zur Diagnostik von HIV-Infektionen ist in Deutschland durch DIN-Normen und Empfehlungen von Fachgesellschaften geregelt. Die Diagnostik einer HIV-Infektion stützt sich auf den Nachweis spezifischer Antikörper und erfolgt in zwei Schritten: in einem Antikörper-Suchtest und bei positiver Reaktion in diesem Test mit einem nachfolgenden Bestätigungstest. Seit 1989 führt das RKI in größeren Abständen freiwillige Befragungen bei Laboren in Deutschland durch, ergänzend zu den Meldedaten. Dabei geht es vor allem um folgende Fragestellungen: Welche HIV-Testverfahren kommen zum Einsatz? Wie viele Tests werden insgesamt durchgeführt und wie hoch ist der Anteil der positiven Befunde? Die Ergebnisse der jüngsten Laborbefragung „HIV-Nennerstudie“ für das Jahr 2011 sind im Epidemiologischen Bulletin 7/2015 erschienen. Demnach wird von den deutschen Fachgesellschaften bislang geforderte serologische Stufendiagnostik zum Nachweis einer HIV-Infektion bis auf wenige Ausnahmen konsequent befolgt. Von der Anzahl der durchgeführten Tests kann allerdings kein Rückschluss auf die Anzahl der negativ getesteten Personen gezogen werden, da Personen sich auch mehrfach und in verschiedenen Laboren testen lassen können. HIV-Neudiagnosen dürfen nicht mit HIV-Neuinfektionen verwechselt werden, da zwischen Infektion und HIV-Test (unterschiedlich) viel Zeit vergehen kann.

HIV-Neudiagnosen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz nichtnamentlich an das RKI gemeldet werden. Das Verfahren zur Diagnostik von HIV-Infektionen ist in Deutschland durch DIN-Normen und Empfehlungen von Fachgesellschaften geregelt. Die Diagnostik einer HIV-Infektion stützt sich auf den Nachweis spezifischer Antikörper und erfolgt in zwei Schritten: in einem Antikörper-Suchtest und bei positiver Reaktion in diesem Test mit einem nachfolgenden Bestätigungstest. Seit 1989 führt das RKI in größeren Abständen freiwillige Befragungen bei Laboren in Deutschland durch, ergänzend zu den Meldedaten. Dabei geht es vor allem um folgende Fragestellungen: Welche HIV-Testverfahren kommen zum Einsatz? Wie viele Tests werden insgesamt durchgeführt und wie hoch ist der Anteil der positiven Befunde? Die Ergebnisse der jüngsten Laborbefragung "HIV-Nennerstudie" für das Jahr 2011 sind im Epidemiologischen Bulletin 7/2015 erschienen. Demnach wird von den deutschen Fachgesellschaften bislang geforderte serologische Stufendiagnostik zum Nachweis einer HIV-Infektion bis auf wenige Ausnahmen konsequent befolgt. Von der Anzahl der durchgeführten Tests kann allerdings kein Rückschluss auf die Anzahl der negativ getesteten Personen gezogen werden, da Personen sich auch mehrfach und in verschiedenen Laboren testen lassen können. HIV-Neudiagnosen dürfen nicht mit HIV-Neuinfektionen verwechselt werden, da zwischen Infektion und HIV-Test (unterschiedlich) viel Zeit vergehen kann.

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