100. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Ziel der Forschungsarbeiten unter Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) ist es, ein humanes Nierenzellmodell zu entwickeln, an dem zum einen die Zilienbildung in Nierenepithelzellen untersucht und zum anderen molekulare und zellbiologische Vorgänge analysiert werden können, die der polyzystischen Nierenerkrankung (polycystic kidney diease, PKD) zugrunde liegen. Dabei sollen zunächst geeignete Differenzierungsprotokolle für die Gewinnung von Zellen des intermediären Mesoderms (IM-Zellen) aus hES-Zellen etabliert und optimiert und die IM-Zellen dann weiter zu den wesentlichen Zelltypen der Niere (insbes. tubuläre Nierenepithelzellen) differenziert werden. Diese sollen dann u. a. bezüglich ihrer Fähigkeit zur Zilienbildung und hinsichtlich ihres Genexpressionsmusters untersucht werden. Die entwickelten Differenzierungsmethoden sollen dann auf humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) angewandt werden, die aus Patienten mit PKD gewonnen wurden und die (ggf. noch näher zu charakterisierende) für PKD ursächliche Mutationen aufweisen. Das Differenzierungsvermögen der hiPS-Zellen soll mit jenem von isogenen Zellen aus denselben Patienten sowie von hES-Zellen verglichen werden. Um den Einfluss spezifischer PKD-Mutationen auf die Zilienbildung untersuchen zu können, sollen in hES-Zellen zudem Mutationen in den PKD-Genen erzeugt und ihre Relevanz für den Phänotyp der aus diesen Zellen differenzierten Nierenepithelzellen bestimmt werden.

Ziel der Forschungsarbeiten unter Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) ist es, ein humanes Nierenzellmodell zu entwickeln, an dem zum einen die Zilienbildung in Nierenepithelzellen untersucht und zum anderen molekulare und zellbiologische Vorgänge analysiert werden können, die der polyzystischen Nierenerkrankung (polycystic kidney diease, PKD) zugrunde liegen. Dabei sollen zunächst geeignete Differenzierungsprotokolle für die Gewinnung von Zellen des intermediären Mesoderms (IM-Zellen) aus hES-Zellen etabliert und optimiert und die IM-Zellen dann weiter zu den wesentlichen Zelltypen der Niere (insbes. tubuläre Nierenepithelzellen) differenziert werden. Diese sollen dann u. a. bezüglich ihrer Fähigkeit zur Zilienbildung und hinsichtlich ihres Genexpressionsmusters untersucht werden. Die entwickelten Differenzierungsmethoden sollen dann auf humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) angewandt werden, die aus Patienten mit PKD gewonnen wurden und die (ggf. noch näher zu charakterisierende) für PKD ursächliche Mutationen aufweisen. Das Differenzierungsvermögen der hiPS-Zellen soll mit jenem von isogenen Zellen aus denselben Patienten sowie von hES-Zellen verglichen werden. Um den Einfluss spezifischer PKD-Mutationen auf die Zilienbildung untersuchen zu können, sollen in hES-Zellen zudem Mutationen in den PKD-Genen erzeugt und ihre Relevanz für den Phänotyp der aus diesen Zellen differenzierten Nierenepithelzellen bestimmt werden.

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