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IBM verarbeitet die Gesundheitsdaten der Apple-Nutzer

IBM arbeitet mit Apple bei der Nutzung von Gesundheitsdaten zusammen. IBM werde die gesammelten Informationen aus den Fitness-Apps auswerten und an die Gesundheitsanbieter weitergeben. Die Daten würden dazu „sicher in der Cloud“ gespeichert, so IBM.

IBM hilft Apple künftig, die Gesundheitsdaten zu verarbeiten, die die Nutzer über Apps sammeln. (Foto: Flickr/Jason Howle/CC BY 2.0)

IBM hilft Apple künftig, die Gesundheitsdaten zu verarbeiten, die die Nutzer über Apps sammeln. (Foto: Flickr/Jason Howle/CC BY 2.0)

Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM vertieft seine Partnerschaft mit Apple bei der Nutzung von Gesundheitsinformationen. Dazu werde eine eigene Firma ins Leben gerufen, die Informationen rund um das Wohlbefinden auf Millionen von Apple-Geräten auswertet und diese dann Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich wie Johnson & Johnson und Medtronic anbietet, wie IBM am Montag mitteilte.

Die neue Firma werde ihren Hauptsitz in Boston haben und 2000 Mitarbeiter beschäftigen. Zudem habe IBM mit Explorys und Phytel zwei Gesellschaften gekauft, die ihre Fähigkeiten bei der Analyse von Gesundheitsdaten einbringen werden. IBM arbeitet mit Apple bereits bei zahlreichen Unternehmens-Anwendungen zusammen.

Die Daten sollen dabei sicher gelagert werden. Die Geschäftseinheit wird an IBMs frisch gegründete Watson Health Unit angedockt, hieß es, um auch „Cognitive Computing“-Algorithmen zur Verfügung zu stellen. Auf die so verarbeiteten Daten in der IBM Cloud sollen dann Forscher sowie Entwickler von Fitness- und Gesundheits-Apps zugreifen können.

Neue Software gibt Apple-Nutzern die Möglichkeit, ihre Daten aus Gesundheits-Apps direkt für medizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Die gesammelten Daten werden aus verschiedenen Apps zusammengeführt, die zum Beispiel Schritte oder Kalorien zählen, aber auch auf Wunsch Zugriff auf externe Hardware wie Blutzuckermessgeräte haben. ResearchKit gibt Wissenschaftlern wiederum die Möglichkeit, anonymisierte Informationen für Forschungszwecke bereitzustellen.

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