QT-Verlängerung unter Galantamin (Aus der UAW-Datenbank)

Galantamin ist zugelassen zur symptomatischen Behandlung Erwachsener mit leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimer-Typ. Durch Hemmung der Acetylcholinesterase sowie durch Verstärkung der intrinsischen Aktivität von Acetylcholin an nicotinergen Rezeptoren führt Galantamin bei Patienten mit Alzheimer-Demenz zu einer gesteigerten Aktivität des cholinergen Systems und zu einer Verbesserung kognitiver Fähigkeiten.

Ein der AkdÄ gemeldeter Fall sowie weitere Fallberichte in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems und in der Literatur weisen darauf hin, dass im Zusammenhang mit Galantamin eine verlängerte QT-Zeit im EKG auftreten kann.

Die AkdÄ empfiehlt, bei ungeklärten Stürzen oder Synkopen unter Behandlung mit Galantamin EKG-Kontrollen durchzuführen, vor allem wenn weitere Risikofaktoren für QT-Verlängerung und Torsades-de-Pointes-Tachykardien (wie z. B. höheres Alter, weibliches Geschlecht, Hypertonie, Myokardischämie, Herzinsuffizienz, Bradykardie, Elektrolytstörungen) vorliegen. Die Kombination mit anderen QT-verlängernden Arzneimitteln sollte vermieden bzw. nur unter EKG-Kontrolle erfolgen.

Galantamin ist zugelassen zur symptomatischen Behandlung Erwachsener mit leichter bis mittelschwerer Demenz vom Alzheimer-Typ. Durch Hemmung der Acetylcholinesterase sowie durch Verstärkung der intrinsischen Aktivität von Acetylcholin an nicotinergen Rezeptoren führt Galantamin bei Patienten mit Alzheimer-Demenz zu einer gesteigerten Aktivität des cholinergen Systems und zu einer Verbesserung kognitiver Fähigkeiten. Ein der AkdÄ gemeldeter Fall sowie weitere Fallberichte in der Datenbank des deutschen Spontanmeldesystems und in der Literatur weisen darauf hin, dass im Zusammenhang mit Galantamin eine verlängerte QT-Zeit im EKG auftreten kann. Die AkdÄ empfiehlt, bei ungeklärten Stürzen oder Synkopen unter Behandlung mit Galantamin EKG-Kontrollen durchzuführen, vor allem wenn weitere Risikofaktoren für QT-Verlängerung und Torsades-de-Pointes-Tachykardien (wie z. B. höheres Alter, weibliches Geschlecht, Hypertonie, Myokardischämie, Herzinsuffizienz, Bradykardie, Elektrolytstörungen) vorliegen. Die Kombination mit anderen QT-verlängernden Arzneimitteln sollte vermieden bzw. nur unter EKG-Kontrolle erfolgen.

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