101. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Gegenstand der beantragten Forschungsarbeiten unter Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) ist es, funktionell aktive humane Leberzellen aus pluripotenten Stammzellen zu gewinnen, diese in 3D-Kultur zu Organoiden zu aggregieren und dann – nach Transplantation in geeignete Mausmodelle – bezüglich ihrer Funktionalität in vivo zu untersuchen. Zunächst sollen verschiedene Protokolle für die Differenzierung von hES-Zellen zu Leberparenchymzellen und Gallengangzellen etabliert und optimiert und die differenzierten Zellen umfassend in vitro charakterisiert werden. Insbesondere sollen die Expressionsprofile der mikro-RNAS (miRNAs) zu verschiedenen Zeitpunkten der Differenzierung hepatischer Zellen analysiert und bestimmt werden, ob und auf welche Weise bestimmte miRNAs die hepatische Differenzierung beeinflussen. Die Funktionen der miRNAs in den entsprechenden Differenzierungsprozessen sollen analysiert, beteiligte Signalwege ermittelt und ggf. (niedermolekulare) Faktoren bestimmt werden, die die Aktivität der entsprechenden Signalwege modulieren. Ggf. sollen für letzteres geeignete Hochdurchsatz-Verfahren entwickelt werden. Ferner sollen die hepatischen Zellen mit Endothelzellen und mesenchymalen Stromazellen, die ebenfalls aus hES-Zellen gewonnen werden, kombiniert und in 3D-Kultur zu Organoiden aggregiert werden, die dann umfassend charakterisiert werden sollen. Schließlich sollen aus hES-Zellen abgeleitete Leberzellen in immundefiziente Mäuse transplantiert und die Eigenschaften der transplantierten Zellen untersucht werden. Dabei sollen sowohl Suspensionen von Einzelzellen transplantiert und deren Reifung und Eigenschaften nach Integration in das Wirtsgewebe analysiert als auch Zellverbände und Organoide, ggf. in Kombination mit geeigneten Trägermaterialien, in die Versuchstiere übertragen und deren Funktion umfassend bestimmt werden. Die Fragestellung, zu deren Klärung hES-Zellen verwendet werden sollen, soll auch unter Nutzung von humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPS-Zellen) untersucht werden, wobei hES-Zellen hier ggf. als Referenzmaterial verwendet werden sollen.

Gegenstand der beantragten Forschungsarbeiten unter Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) ist es, funktionell aktive humane Leberzellen aus pluripotenten Stammzellen zu gewinnen, diese in 3D-Kultur zu Organoiden zu aggregieren und dann – nach Transplantation in geeignete Mausmodelle – bezüglich ihrer Funktionalität in vivo zu untersuchen. Zunächst sollen verschiedene Protokolle für die Differenzierung von hES-Zellen zu Leberparenchymzellen und Gallengangzellen etabliert und optimiert und die differenzierten Zellen umfassend in vitro charakterisiert werden. Insbesondere sollen die Expressionsprofile der mikro-RNAS (miRNAs) zu verschiedenen Zeitpunkten der Differenzierung hepatischer Zellen analysiert und bestimmt werden, ob und auf welche Weise bestimmte miRNAs die hepatische Differenzierung beeinflussen. Die Funktionen der miRNAs in den entsprechenden Differenzierungsprozessen sollen analysiert, beteiligte Signalwege ermittelt und ggf. (niedermolekulare) Faktoren bestimmt werden, die die Aktivität der entsprechenden Signalwege modulieren. Ggf. sollen für letzteres geeignete Hochdurchsatz-Verfahren entwickelt werden. Ferner sollen die hepatischen Zellen mit Endothelzellen und mesenchymalen Stromazellen, die ebenfalls aus hES-Zellen gewonnen werden, kombiniert und in 3D-Kultur zu Organoiden aggregiert werden, die dann umfassend charakterisiert werden sollen. Schließlich sollen aus hES-Zellen abgeleitete Leberzellen in immundefiziente Mäuse transplantiert und die Eigenschaften der transplantierten Zellen untersucht werden. Dabei sollen sowohl Suspensionen von Einzelzellen transplantiert und deren Reifung und Eigenschaften nach Integration in das Wirtsgewebe analysiert als auch Zellverbände und Organoide, ggf. in Kombination mit geeigneten Trägermaterialien, in die Versuchstiere übertragen und deren Funktion umfassend bestimmt werden. Die Fragestellung, zu deren Klärung hES-Zellen verwendet werden sollen, soll auch unter Nutzung von humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPS-Zellen) untersucht werden, wobei hES-Zellen hier ggf. als Referenzmaterial verwendet werden sollen.

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