102. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Das Forschungsvorhaben gliedert  sich in zwei Teilprojekte. Im ersten Teilprojekt soll die Rolle spezifischer Mutationen im MECP2-Gen bei der Entwicklung und Ausprägung des Rett-Syndroms untersucht werden. Dazu sollen humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) aus Patienten mit entsprechenden Mutationen hergestellt und – für Referenzzwecke – dieselben Mutationen mittels der gut etablierten CRISPR/Cas-Technologie in humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erzeugt werden. Mutationen, für die kein Zellmaterial verfügbar ist, sollen ebenfalls in hES-Zellen erzeugt und entsprechend stabile hES-Zell-Klone etabliert werden. Die Zellen sollen dann mittels etablierter Verfahren in Körnerzellen des Gyrus dentatus differenziert und diese bezüglich ihrer Morphologie und Funktion untersucht werden. Neben der Bestimmung der morphologischen, ultrastrukturellen und elektrophysiologischen Eigenschaften sollen über vergleichende Genexpressionsstudien potentielle Zielgene von MECP2 in den mutierten Zellen identifiziert werden. Weiterhin ist geplant, in den sich differenzierenden bzw. differenzierten neuronalen Zellen Komponenten des durch den Glukokortikoidrezeptor vermittelten Signalweges pharmakologisch zu hemmen oder zu stimulieren und mögliche Veränderungen morphologischer und funktioneller Parameter in den Zellen zu bestimmen. In einem zweiten Teilprojekt sollen Verfahren entwickelt werden, mit denen verschiedene Subpopulationen neuraler Vorläuferzellen, die aus pluripotenten Stammzellen des Menschen differenziert wurden, anhand spezifischer Oberflächenmarker voneinander getrennt und angereichert werden können. In diesem Zusammenhang sollen ggf. neue Oberflächenmarker auf neuralen Vorläuferzellen sowie Antikörperkombinationen identifiziert und validiert werden, auf deren Grundlage FACS-basierte Verfahren zur An- bzw.- Abreicherung entsprechender Zellpopulationen etabliert und optimiert werden sollen.

Das Forschungsvorhaben gliedert  sich in zwei Teilprojekte. Im ersten Teilprojekt soll die Rolle spezifischer Mutationen im MECP2-Gen bei der Entwicklung und Ausprägung des Rett-Syndroms untersucht werden. Dazu sollen humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) aus Patienten mit entsprechenden Mutationen hergestellt und – für Referenzzwecke – dieselben Mutationen mittels der gut etablierten CRISPR/Cas-Technologie in humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erzeugt werden. Mutationen, für die kein Zellmaterial verfügbar ist, sollen ebenfalls in hES-Zellen erzeugt und entsprechend stabile hES-Zell-Klone etabliert werden. Die Zellen sollen dann mittels etablierter Verfahren in Körnerzellen des Gyrus dentatus differenziert und diese bezüglich ihrer Morphologie und Funktion untersucht werden. Neben der Bestimmung der morphologischen, ultrastrukturellen und elektrophysiologischen Eigenschaften sollen über vergleichende Genexpressionsstudien potentielle Zielgene von MECP2 in den mutierten Zellen identifiziert werden. Weiterhin ist geplant, in den sich differenzierenden bzw. differenzierten neuronalen Zellen Komponenten des durch den Glukokortikoidrezeptor vermittelten Signalweges pharmakologisch zu hemmen oder zu stimulieren und mögliche Veränderungen morphologischer und funktioneller Parameter in den Zellen zu bestimmen. In einem zweiten Teilprojekt sollen Verfahren entwickelt werden, mit denen verschiedene Subpopulationen neuraler Vorläuferzellen, die aus pluripotenten Stammzellen des Menschen differenziert wurden, anhand spezifischer Oberflächenmarker voneinander getrennt und angereichert werden können. In diesem Zusammenhang sollen ggf. neue Oberflächenmarker auf neuralen Vorläuferzellen sowie Antikörperkombinationen identifiziert und validiert werden, auf deren Grundlage FACS-basierte Verfahren zur An- bzw.- Abreicherung entsprechender Zellpopulationen etabliert und optimiert werden sollen.

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