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Ein Klick genügt: Deutsche setzen auf Gesundheits-Apps

Jeder sechste Deutsche nutzt bereits Gesundheits-Apps und jeder dritte interessiert sich dafür. Angesichts der zunehmenden Vernetzung auch im Gesundheitsbereich besitzt der Markt der Gesundheits-Apps durchaus Entwicklungspotential. Eine Zusammenarbeit mit Ärzten könnte auch dem Gesundheitssystem zugute kommen.

54 Prozent der Männer nutzen Gesundheits-Apps länger als acht Wochen, bei den Frauen sind es nur 46 Prozent.

54 Prozent der Männer nutzen Gesundheits-Apps länger als acht Wochen, bei den Frauen sind es nur 46 Prozent.

Gesundheits-Apps für das Smartphone stoßen bei deutschen Konsumenten auf steigendes Interesse. Bereits jeder Sechste (16 %) nutzt bereits Angebote dieser Art. Und immerhin 34 Prozent der deutschen Bürger interessieren sich für die speziellen Apps. Allerdings gibt es auch eine große Zahl der Deutschen, die diese Apps gar nicht nutzen wollen (42 %).

Unter den Nutzern von so genannten Gesundheits-Apps sind die Fitness-Apps zurzeit am beliebtesten, so eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos. Mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von mehr als 6 Monaten bei jedem dritten Nutzer sind die Fitness-Apps auch diejenigen, die die Konsumenten am längsten halten können. Hier spielt auch der Wettbewerb mit anderen Nutzern eine große Rolle.

Durchschnittlich ist die Nutzungsdauer der Gesundheits-Apps allerdings noch sehr gering. 54 Prozent der Männer nutzen Gesundheits-Apps länger als acht Wochen, bei den Frauen sind es nur 46 Prozent. Andere Apps, die gern genutzt werden, sind Apps zur Ernährungsberatung oder auch zur Körperanalyse.

Angesichts der zunehmenden Vernetzung auch im Gesundheitsbereich besitzt der Markt der Gesundheits-Apps durchaus Entwicklungspotential. Durch eine Beteiligung von Ärzten oder Krankenkassen zur Verbesserung bzw. Entwicklung neuer Apps dieser Art könnte das Smartphone zukünftig integraler Bestandteil der Vorbeugung von Krankheiten sein.

Immerhin ein Drittel der Smartphone-Nutzer ist einer Umfrage der Bitkom sogar bereit, seine Daten an die Krankenkasse weiterleiten zu lassen. Jeder fünfte Befragte (19 %) wünscht sich im Gegenzug für die Weiterleitung seiner Daten Versicherungsrabatte.

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