Ergebnisse der DRUCK-Studie

Ziel der DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) ist es zum einen, die Verbreitung von Hepatitis B (HBV), Hepatitis C (HCV) und HIV sowie Ko-Infektionen bei injizierenden Drogengebrauchern (IVD) in Deutschland festzustellen. Zum anderen sollen Einflussfaktoren für HBV, HCV und HIV bei den Drogengebrauchern bestimmt sowie Wissenslücken in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen festgestellt werden. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präven­tions­em­pfeh­lungen zu aktualisieren und zu fokussieren. Das RKI hat die Studie in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe von 2011 bis 2015 in acht Städten durchgeführt (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg). Dabei wurden insgesamt über 2.000 Personen befragt und labordiagnostisch untersucht. Im Epidemiologischen Bulletin 22/2015 werden ausgewählte Ergebnisse der DRUCK-Studie dargestellt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Studienstädten. Neben hohen Seroprävalenzen von aktiven HCV-Infektionen und auch teilweise nicht bekannten HIV-Infektionen zeigte sich eine teils niedrige HBV-Impfprävalenz. IVD gehören nach den Empfehlungen der STIKO zu den Indikationsgruppen für eine HBV-Impfung.
Detaillierte Ergebnisberichte der DRUCK-Studie für die einzelnen Studienstädte werden zeitnah publiziert. Neben verschiedenen weiteren Auswertungen und wissenschaftlichen Publikationen ist die Verbreitung der Ergebnisse der DRUCK-Studie in diversen Gruppen/Institutionen (insbesondere Drogenhilfe, Suchtmediziner und Substitutionsärzte, ÖGD) im Rahmen von Vorträgen und Besuch von Veranstaltungen geplant.

Ziel der DRUCK-Studie (Drogen und chronische Infektionskrankheiten in Deutschland) ist es zum einen, die Verbreitung von Hepatitis B (HBV), Hepatitis C (HCV) und HIV sowie Ko-Infektionen bei injizierenden Drogengebrauchern (IVD) in Deutschland festzustellen. Zum anderen sollen Einflussfaktoren für HBV, HCV und HIV bei den Drogengebrauchern bestimmt sowie Wissenslücken in Bezug auf Übertragung und Prävention dieser Infektionen festgestellt werden. Die Analyse des Risiko- und Präventionsverhaltens soll helfen, Präven­tions­em­pfeh­lungen zu aktualisieren und zu fokussieren. Das RKI hat die Studie in Kooperation mit Einrichtungen der Drogenhilfe von 2011 bis 2015 in acht Städten durchgeführt (Berlin, Essen, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln, Hannover, München und Hamburg). Dabei wurden insgesamt über 2.000 Personen befragt und labordiagnostisch untersucht. Im Epidemiologischen Bulletin 22/2015 werden ausgewählte Ergebnisse der DRUCK-Studie dargestellt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Studienstädten. Neben hohen Seroprävalenzen von aktiven HCV-Infektionen und auch teilweise nicht bekannten HIV-Infektionen zeigte sich eine teils niedrige HBV-Impfprävalenz. IVD gehören nach den Empfehlungen der STIKO zu den Indikationsgruppen für eine HBV-Impfung. Detaillierte Ergebnisberichte der DRUCK-Studie für die einzelnen Studienstädte werden zeitnah publiziert. Neben verschiedenen weiteren Auswertungen und wissenschaftlichen Publikationen ist die Verbreitung der Ergebnisse der DRUCK-Studie in diversen Gruppen/Institutionen (insbesondere Drogenhilfe, Suchtmediziner und Substitutionsärzte, ÖGD) im Rahmen von Vorträgen und Besuch von Veranstaltungen geplant.

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