Hepatitis C im Jahr 2014

Im Hinblick auf den Welthepatitistag am 28. Juli wurde im Epidemiologischen Bulletin 29/2015 (20. Juli 2015) die Situation bei Hepatitis B und Hepatitis D dargestellt. In der Ausgabe 30/2015 vom 27. Juli 2015 geht es um die Situation bei Hepatitis C. Infektionen mit Hepatitis-C-Viren gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie zählen zu den bedeutendsten Ursachen von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom. Obwohl die Infektion durch Medikamente geheilt werden kann, sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich etwa 350.000 bis 500.000 Menschen an den Folgen einer Lebererkrankung durch Hepatitis C. In Deutschland wurden im Rahmen der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) bei 0,3 % der Untersuchten Antikörper gegen Hepatitis C nachgewiesen, was auf einen Kontakt mit dem Virus hinweist, etwa zwei Drittel (0,2 % der Untersuchten) hatten eine aktive Infektion mit Virus-RNA-Nachweis. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich zwar als Niedrig-Prävalenzland für Hepatitis C einzustufen. Dennoch hat Hepatitis C eine hohe Bedeutung, auch für die nationale Surveillance, denn die Prävalenz in bestimmten Risikogruppen liegt um ein Vielfaches höher. So zeigte sich beispielweise in der DRUCK-Studie des RKI eine Hepatitis-C-Prävalenz unter injizierenden Drogengebrauchenden von bis zu 75%. Da auch in Deutschland Verbesserungsbedarf bei der Datenlage viraler Hepatitiden besteht, hat das RKI das „HEP-Epi-Projekt“ begonnen, zur Bestandsaufnahme, Situationsanalyse und Bewertung der epidemiologischen Datenlage zu viralen Hepatitiden B (/D) und C in Deutschland.

Im Hinblick auf den Welthepatitistag am 28. Juli wurde im Epidemiologischen Bulletin 29/2015 (20. Juli 2015) die Situation bei Hepatitis B und Hepatitis D dargestellt. In der Ausgabe 30/2015 vom 27. Juli 2015 geht es um die Situation bei Hepatitis C. Infektionen mit Hepatitis-C-Viren gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Sie zählen zu den bedeutendsten Ursachen von Leberzirrhose und Leberzellkarzinom. Obwohl die Infektion durch Medikamente geheilt werden kann, sterben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich etwa 350.000 bis 500.000 Menschen an den Folgen einer Lebererkrankung durch Hepatitis C. In Deutschland wurden im Rahmen der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) bei 0,3 % der Untersuchten Antikörper gegen Hepatitis C nachgewiesen, was auf einen Kontakt mit dem Virus hinweist, etwa zwei Drittel (0,2 % der Untersuchten) hatten eine aktive Infektion mit Virus-RNA-Nachweis. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich zwar als Niedrig-Prävalenzland für Hepatitis C einzustufen. Dennoch hat Hepatitis C eine hohe Bedeutung, auch für die nationale Surveillance, denn die Prävalenz in bestimmten Risikogruppen liegt um ein Vielfaches höher. So zeigte sich beispielweise in der DRUCK-Studie des RKI eine Hepatitis-C-Prävalenz unter injizierenden Drogengebrauchenden von bis zu 75%. Da auch in Deutschland Verbesserungsbedarf bei der Datenlage viraler Hepatitiden besteht, hat das RKI das "HEP-Epi-Projekt" begonnen, zur Bestandsaufnahme, Situationsanalyse und Bewertung der epidemiologischen Datenlage zu viralen Hepatitiden B (/D) und C in Deutschland.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Comments are closed.