Amöbenenzephalitis: RKI-Ratgeber für Ärzte

Amöbenenzephalitiden können durch drei verschiedene Amöben-Gattungen verursacht werden, die unter dem Begriff „freilebende Amöben“ zusammengefasst werden – in Abgrenzung vom Erreger der klassischen Amöbiasis, Entamoeba histolytica (Verursacher der Amöbenruhr). Die Erkrankung ist sehr selten, aber hochpathogen. Weltweit sind bislang etwa 550 Amöbenenzephalitiden beschrieben; es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. Im Epidemiologischen Bulletin 32/2015 ist erstmals ein RKI-Ratgeber zu Amöbenenzephalitis veröffentlicht worden. Die Herausgabe der Ratgeber für Ärzte durch das Robert Koch-Institut erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Praktisch bedeutsame Angaben zu ausgewählten Infektionskrankheiten sollen aktuell und in konzentrierter Form der Orientierung dienen.

Amöbenenzephalitiden können durch drei verschiedene Amöben-Gattungen verursacht werden, die unter dem Begriff "freilebende Amöben" zusammengefasst werden - in Abgrenzung vom Erreger der klassischen Amöbiasis, Entamoeba histolytica (Verursacher der Amöbenruhr). Die Erkrankung ist sehr selten, aber hochpathogen. Weltweit sind bislang etwa 550 Amöbenenzephalitiden beschrieben; es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen. Im Epidemiologischen Bulletin 32/2015 ist erstmals ein RKI-Ratgeber zu Amöbenenzephalitis veröffentlicht worden. Die Herausgabe der Ratgeber für Ärzte durch das Robert Koch-Institut erfolgt auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes. Praktisch bedeutsame Angaben zu ausgewählten Infektionskrankheiten sollen aktuell und in konzentrierter Form der Orientierung dienen.

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