Eigenschaften, Häufigkeit und Verbreitung Vancomycin-resistenter Enterokokken (VRE) in Deutschland – Update 2013/2014

Enterokokken gehören zur normalen Darmflora von Mensch und Tier, können aber eine Reihe von Infektionen verursachen, z.B. Harnwegsinfektionen oder Wundinfektionen, aber auch schwere Infektionen wie Septikämien und Endokarditiden. Von den mittlerweile über 35 bekannten Enterokokkenspezies haben Enterococcus (E.) faecalis und E. faecium die größte klinische Bedeutung. In den Jahren 2013 und 2014 wurden dem Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Salmonellen und Enterokokken im Robert Koch-Institut fast 2.000 Enterokokken-Isolate zugesandt. Dabei haben sowohl die Anzahl der Einsendungen an das NRZ als auch der Bedarf an analytischer Tiefe (Genotypisierung bei Verdacht auf einen Ausbruch) und Spezialuntersuchungen (Resistenzen gegen Reserveantibiotika) zugenommen. Das rechtzeitige Erkennen von Resistenz-Trends gegen Reserveantibiotika ist eine wichtige Aufgabe eines NRZ (Frühwarnfunktion). Im Epidemiologischen Bulletin 40/2015 ist eine detaillierte Auswertung der molekularen Untersuchungen der eingesandten Isolate erschienen (u.a. Spektrum der klinischen Materialien, Speziesverteilung, Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika, Genotypisierungen).

Enterokokken gehören zur normalen Darmflora von Mensch und Tier, können aber eine Reihe von Infektionen verursachen, z.B. Harnwegsinfektionen oder Wundinfektionen, aber auch schwere Infektionen wie Septikämien und Endokarditiden. Von den mittlerweile über 35 bekannten Enterokokkenspezies haben Enterococcus (E.) faecalis und E. faecium die größte klinische Bedeutung. In den Jahren 2013 und 2014 wurden dem Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Salmonellen und Enterokokken im Robert Koch-Institut fast 2.000 Enterokokken-Isolate zugesandt. Dabei haben sowohl die Anzahl der Einsendungen an das NRZ als auch der Bedarf an analytischer Tiefe (Genotypisierung bei Verdacht auf einen Ausbruch) und Spezialuntersuchungen (Resistenzen gegen Reserveantibiotika) zugenommen. Das rechtzeitige Erkennen von Resistenz-Trends gegen Reserveantibiotika ist eine wichtige Aufgabe eines NRZ (Frühwarnfunktion). Im Epidemiologischen Bulletin 40/2015 ist eine detaillierte Auswertung der molekularen Untersuchungen der eingesandten Isolate erschienen (u.a. Spektrum der klinischen Materialien, Speziesverteilung, Resistenzen gegen verschiedene Antibiotika, Genotypisierungen).

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