Screening von Asylsuchenden auf Multiresistente Erreger (MRE)

Die vorhandene Literatur gibt keine klaren Hinweise darauf, dass die Prävalenz von resistenten Erregern, insbesondere den carbapenemresistenten gramnegativen, in der gesunden Bevölkerung der Herkunftsländer wesentlich höher ist als in der deutschen Bevölkerung. Ein generelles MRE-Screening bei Aufnahme in einer Unterkunft ist derzeit nicht angezeigt. Ein MRE-Screening bei Aufnahme in ein Krankenhaus ist geboten bei Patienten aus Hochendemiegebieten, die Kontakt zum Gesundheitssystem in ihrem Heimatland oder im Verlauf ihrer Flucht hatten. Ein Screening sollte nur MRSA und carbapenemresistente Erreger umfassen.
Diese Stellungnahme beruht auf den wenigen aktuell verfügbaren Daten und ist einem sich entwickelnden Kenntnisstand anzupassen.

Die vorhandene Literatur gibt keine klaren Hinweise darauf, dass die Prävalenz von resistenten Erregern, insbesondere den carbapenemresistenten gramnegativen, in der gesunden Bevölkerung der Herkunftsländer wesentlich höher ist als in der deutschen Bevölkerung. Ein generelles MRE-Screening bei Aufnahme in einer Unterkunft ist derzeit nicht angezeigt. Ein MRE-Screening bei Aufnahme in ein Krankenhaus ist geboten bei Patienten aus Hochendemiegebieten, die Kontakt zum Gesundheitssystem in ihrem Heimatland oder im Verlauf ihrer Flucht hatten. Ein Screening sollte nur MRSA und carbapenemresistente Erreger umfassen. Diese Stellungnahme beruht auf den wenigen aktuell verfügbaren Daten und ist einem sich entwickelnden Kenntnisstand anzupassen.

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