Tularämie – eine differentialdiagnostische Herausforderung

Die Tularämie, auch Hasenpest genannt, wird durch das Bakterium Francisella tularensis hervorgerufen. Die Infektion kann durch Haut- oder Schleim­haut­kontakt mit infektiösem Tiermaterial (z.B. beim Abhäuten), durch Verzehr von nicht ausreichend erhitztem, kontaminierten Fleisch (Hasen), anderen Lebensmitteln bzw. durch Aufnahme von kontaminiertem Wasser, durch Inhalation von infektiösem Staub (aus Erde, Stroh oder Heu), Kontakt mit kontaminierten blutsaugenden Parasiten (Zecken, Mücken, Fliegen) oder beim Umgang mit den Erregern im Labor erfolgen. Das Krankheitsbild hängt unter anderem von der Eintrittspforte des Erregers ab und kann sehr verschiedenartig sein (z.B. Geschwür an der Eintrittsstelle, vergrößerte Lymphknoten, Lungenentzündung). Ohne antibiotische Behandlung kann die Sterblichkeit über 30% betragen. Die Erkrankung ist in Deutschland mit 10 bis 30 Fällen pro Jahr recht selten. Die Seltenheit und die zunächst unspezifischen Krankheits­symptome erschweren die Diagnose. Dies verdeutlicht auch der Fallbericht, der im Epidemiologischen Bulletin 46/2015 beschrieben wird.

Die Tularämie, auch Hasenpest genannt, wird durch das Bakterium Francisella tularensis hervorgerufen. Die Infektion kann durch Haut- oder Schleim­haut­kontakt mit infektiösem Tiermaterial (z.B. beim Abhäuten), durch Verzehr von nicht ausreichend erhitztem, kontaminierten Fleisch (Hasen), anderen Lebensmitteln bzw. durch Aufnahme von kontaminiertem Wasser, durch Inhalation von infektiösem Staub (aus Erde, Stroh oder Heu), Kontakt mit kontaminierten blutsaugenden Parasiten (Zecken, Mücken, Fliegen) oder beim Umgang mit den Erregern im Labor erfolgen. Das Krankheitsbild hängt unter anderem von der Eintrittspforte des Erregers ab und kann sehr verschiedenartig sein (z.B. Geschwür an der Eintrittsstelle, vergrößerte Lymphknoten, Lungenentzündung). Ohne antibiotische Behandlung kann die Sterblichkeit über 30% betragen. Die Erkrankung ist in Deutschland mit 10 bis 30 Fällen pro Jahr recht selten. Die Seltenheit und die zunächst unspezifischen Krankheits­symptome erschweren die Diagnose. Dies verdeutlicht auch der Fallbericht, der im Epidemiologischen Bulletin 46/2015 beschrieben wird.

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