Ernährung

Spezial-Becher soll beim Abnehmen mit Wasser helfen

Der Konsum von Softdrinks und Fruchtsäften trägt erheblich zum Übergewicht und der steigenden Zahl der Diabetesfälle bei. Von süßen Getränken wie Cola oder Apfelsaft loszukommen, ist jedoch nicht so einfach. Eine spezielle Tasse soll dabei helfen können. Sie macht für das Gehirn aus Wasser einen Softdrink bzw. Fruchtsaft.

Mittels Aromen gaukelt der Becher dem Gehirn vor, dass es kein Wasser ist, was getrunken wird. (Foto: The Right Cup)

Mittels Aromen gaukelt der Becher dem Gehirn vor, dass es kein Wasser ist, was getrunken wird. (Foto: The Right Cup)

Cola, Fanta, Bionade und andere Fruchtsäfte bzw. Softdrinks haben oft einen sehr hohen Zuckeranteil. Gerade in Bezug auf Übergewicht gibt es zahlreiche Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Konsum und erhöhtem Körpergewicht belegt haben. Nicht nur, dass viele Menschen zu wenig trinken, sie konsumieren vor allem zu viel von den falschen Sachen. Ein neuer Becher, The Right Cup, setzt genau hier an.

Bei der Crowdfunding-Plattform Indiegogo läuft noch etwas mehr als eine Woche eine Crowdfunding-Aktion für den Spezialbecher, der bisher überaus gut ankommt. Statt der zunächst angesetzten 50.000 Dollar als Ziel sind bis dato über 358.000 Dollar eingesammelt worden. Der Becher soll in der Lage sein, das Gehirn auszutricksen.

Dabei setzen die Entwickler auf den Zusammenhang zwischen Geruch und Geschmack. Demnach ist vor allem der Geruch zu 80 Prozent entscheidend für das Geschmackserlebnis. Das Team um Isaac Lavi nutzt die Aromen, die die großen Unternehmen auch für ihre Getränke einsetzen. Die Aromen wurden direkt in den Trinkbecher integriert statt in das Getränk an sich.

Damit ist der Becher aufgrund des Geruchs in der Lage, dem Trinkenden vorzugaukeln, er trinke beispielsweise Zitronenlimonade statt Wasser. Sechs verschiedene Geschmacks- bzw. Geruchsrichtungen werden bereits angeboten: Beeren, Orange, Apfel, Zitrone, Pfirsich und Cola. Für Menschen, die nicht ausreichend Wasser trinken, könnte dies eine gute Alternative sein. Und auch der Weg weg von Softdrinks wäre geebnet, denn die Sucht nach Zucker ist bei dem Konsum von Softdrinks nicht zu unterschätzen.

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