Wirtschaft

Ärzte verdienen am meisten

Fachkräfte aus der Medizintechnik, der Chemie sowie bei Banken und Pharmaunternehmen verdienen durchschnittlich am besten. Unter den einzelnen Berufen liegen jedoch die Ärzte weit vorn. Das zeigt der aktuelle Gehaltsreport.

Ärzte verdienen immer noch deutlich mehr als Ärztinnen, (Grafik: Gehaltseport)

Ärzte verdienen immer noch deutlich mehr als Ärztinnen, (Grafik: Gehaltseport)

Mit einem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt von 64.100 Euro gehören Ärzte in Deutschland noch immer zu den Spitzenverdienern. Auf dem zweiten Platz hinter den Ärzten stehen die Juristen. Gefolgt von Ingenieuren und IT-Fachkräften, wie der aktuelle StepStone Gehaltsreport 2016 zeigt. Das Durchschnittsgehalt einer Fachkraft liegt bei 52.000 Euro. Bei den Ärzten klafft allerdings eine große Lücke zwischen dem Gehalt bei Frauen und Männern. Während das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bei Männern bei 73.858 Euro liegt, verdienen Frauen durchschnittlich 56.143 Euro.

Unterschiede zeigen sich auch zwischen den jeweiligen Regionen. Ärzte in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg beispielsweise verdienen sehr gut, Ärzte in Berlin, Brandenburg und Thüringen zählen gehaltstechnisch zu den Schlusslichtern. Generell zeigt der Gehaltsreport darüber hinaus, dass es als Arzt lukrativer ist, in Kliniken zu arbeiten als sich niederzulassen. Das Gehalt in Kliniken ist im Schnitt 27 Prozent höher als das von niedergelassenen Ärzten und Medizinern.

Auch in Hinblick auf die lukrativsten Branchen ist die Gesundheitsbranche vorn mit dabei. Neben Banken und Finanzdienstleistern zählt auch die Pharmaindustrie zu den Top-Branchen. Hier sind die Gehälter für Fachkräfte im vergangenen Jahr um etwa drei Prozent gestiegen. Mit am wenigsten verdienen die Fachkräfte im Handwerk und der Gastronomie bzw. Hotelbranche. Hier liegen die Gehälter bei etwas mehr als 34.000 Euro.

Noch geringer fallen die Gehälter jedoch in der Pflege und Therapie aus. Durchschnittlich werden hier lediglich 33.446 Euro von Fachkräften verdient. In der Psychotherapie sowie in der Altenpflege sind die Gehälter höher als beispielsweise in der Physiotherapie. Auch hier spielt die Größe der Unternehmen, in denen die Fachkräfte arbeiten, eine entscheidende Rolle.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *