Auslandseinsätze mit Hilfsorganisationen sind Thema beim Studententag

Düsseldorf / Frankfurt a.M. Der Studententag zum Deutschen Zahnärztetag im Congress Centrum…

Düsseldorf / Frankfurt a.M. Der Studententag zum Deutschen Zahnärztetag im Congress Centrum Frankfurt a.M. (12. November, ab 10 Uhr, Raum Spektrum) spricht in diesem Jahr auch gestandene Zahnmediziner/innen an. Das gilt ebenso für Zahntechniker und Assistenzpersonal. Denn mit dem Programm der diesjährigen Veranstaltung, das unter "Famulatur und Auslandseinsatz - Herausforderungen, Möglichkeiten und Realität" firmiert, bietet sich die umfassende Möglichkeit, mehr über Auslandseinsätze und zahnmedizinische Hilfsorganisationen zu erfahren. Studierende erhalten in der von BdZM, DGZMK und dem Gemeinschaftsprojekt mit dem FVDZ, young dentists (yd2), organisierten Veranstaltung wie sie ihre Famulatur mit einem Sinn spendenden Auslandseinsatz verbinden können. Aber genauso dürfen sich auch junge Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Orientierungsphase oder Senioren und Pensionäre angesprochen fühlen.

In Deutschland gibt es verschiedene Organisationen, die im Ausland zahnmedizinisch helfen. Gleich fünf dieser Vereinigungen werden sich am 12. November in Kurzvorträgen und anschließendem Dialog mit den Teilnehmern vorstellen. Außerdem kann man sich an ihren Ständen vor dem Vortragssaal über ihre Arbeit informieren. Nach der Begrüßung durch die DGZMK-Präsidentin, Prof. Dr. Bärbel Kahl-Nieke, den Vizepräsidenten der BZÄK, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, sowie Maximilian Voss vom BdZM geht es gleich ans Eingemachte. Zunächst gibt der langjährige Berliner Kammerpräsident, Dr. Wolfgang Schmiedel, in seiner Keynote Einblicke in die Grundprinzipien der Entwicklungshilfe und zu den Global Facts.

Tiefer steigt anschließend Tobias Bauer, Gründer von DIANO (Dental International Aid Networking Organisation), in die Materie ein, der davon überzeugt ist, dass die Übernahme sozialer Verantwortung ein hohes Gut des akademischen Berufsstandes Zahnarzt sei. In seinem Vortrag "Global oral care" wird es um Hintergründe und eine kritische Betrachtung des Themas gehen. Ein Übersichtsvortrag durch den ZAD führt anschließend - speziell für Studenten - in die Thematik Famulaturen ein.

Nach der Mittagspause präsentieren sich dann die beteiligten Organisationen. Den Auftakt macht "DENTAL ROOTS - racines dentaires - aktion zahnwurzel e.V.", die eine Graswurzelpartnerschaft mit Ruanda verbindet. In einer Selbsthilfe vor Ort arbeiten Zahnärzte aus Rheinland-Pfalz seit über 30 Jahren mit dem ostafrikanischen Land zusammen, der Verein "DENTAL ROOTS" wurde dann 2014 gegründet.

Als lose, eng mit der Kindernothilfe (KNH) Duisburg assoziierte Gruppe von Zahnärzten (Zahnärzte für Indien) führt der daraus entstandene Verein GDCI (German Dental Carehood International) seit Mitte der 80er Jahre dentale Hilfseinsätze in Südindien durch. Zur Zeit werden in von GDCI eingerichteten Zahnstationen in Missionskrankenhäusern der christlichen "Church of South India" ( CSI)  in Chennai, Ranipet, Neyyoor, Nazareth und Mysore Kinder und Jugendliche aus den unterprivilegiertesten Schichten, die in Heimen und Tagesstätten untergebracht sind, kostenlos zahnärztlich betreut.

Das Zahnärztliche Hilfsprogramm Bayern legt seinen Schwerpunkt auf die Arbeit in Brasilien. Als einmaliges Beispiel für eine internationale Hilfsmission stellen sich die Mercy Ships vor. Darunter die Africa Mercy, das weltgrößte schwimmende zivile Krankenhaus, das international großes Ansehen genießt, derzeit vor Tamatave, Madagaskar, liegend.

Im Anschluss an diese Präsentationen können die Vertreter dieser Hilfsorganisationen in einer moderierten Fragerunde zu weiteren Einzelheiten befragt werden. Daran schließen sich Famulatur- und Projektberichte des BdZM an, in der konkrete Auslandseinsätze auf dieser Basis vorgestellt werden.

Eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Informationen für einen Auslandseinsatz präsentiert abschließend Tobias Bauer. In den Tischpräsentationen wird sich zusätzlich die Organisation "Dentists for Africa" vorstellen.

Studierende können für die Fahrt nach Frankfurt Reisekostenzuschüsse bei der DGZMK beantragen und haben die Möglichkeit, für 15 Euro Registriergebühr den Studententag und das Programm des Deutschen Zahnärztetages zu besuchen. Infos dazu finden sich auf der Website www.dtzt.de. Weitere Informationen, auch zur für Studierende kostenfreien Mitgliedschaft in der DGZMK, finden sich auf der Homepage www.dgzmk.de.


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Bildzeile: Warteschlange vor dem Dentomobil, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Hygieneinfos im Klassensaal, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Stillleben dental, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Screening unter freiem Himmel in Trichy, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Reihenuntersuchung auf indisch, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Screening mit Beobachtern, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI

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Bildzeile: Dentomobil unterm Dorfbaum, Foto: Dr. Klaus Wöschler/GDCI


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