Unklare Epidemiologie der Tularämie beim Menschen in Deutschland

Während sich die jährlichen Meldezahlen für die humane Tularämie vor 2005 meist unter 5 pro Jahr bewegten, ist danach
ein vermeintlicher Anstieg der Fallzahlen mit einem Maximum von 34 in 2015 zu verzeichnen. Seroepidemiologische
Studien lassen allerdings auf eine erhebliche Dunkelziffer schließen, heißt es im Epidemiologischen Bulletin 41/2016. Mit einer erhöhten Aufmerksamkeit und differentialdiagnostischen Erwägung der Tularämie durch medizinisches Personal und Diagnostiklabore könnten mehr Einblicke in die tatsächliche Verbreitung der Tularämie in Deutschland, aber auch die im Ausland erworbenen und importierten Fälle erzielt werden. Das Konsiliarlabor für Tularämie ist am RKI angesiedelt.

Während sich die jährlichen Meldezahlen für die humane Tularämie vor 2005 meist unter 5 pro Jahr bewegten, ist danach ein vermeintlicher Anstieg der Fallzahlen mit einem Maximum von 34 in 2015 zu verzeichnen. Seroepidemiologische Studien lassen allerdings auf eine erhebliche Dunkelziffer schließen, heißt es im Epidemiologischen Bulletin 41/2016. Mit einer erhöhten Aufmerksamkeit und differentialdiagnostischen Erwägung der Tularämie durch medizinisches Personal und Diagnostiklabore könnten mehr Einblicke in die tatsächliche Verbreitung der Tularämie in Deutschland, aber auch die im Ausland erworbenen und importierten Fälle erzielt werden. Das Konsiliarlabor für Tularämie ist am RKI angesiedelt.

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