Invasive Meningokokken-Erkrankungen in Deutschland 2012 – 2015

Der Bericht im Epidemiologischen Bulletin 43/2016 beschreibt die Epidemiologie der invasiven Meningokokken-Erkrankungen (IME) in Deutschland seit 2001, mit Schwerpunkt auf den Zeitraum 2012 – 2015. Ausgewertet wurden die nach Infektionsschutz (IfSG) gemeldeten Erkrankungsdaten sowie die Daten des Nationalen Referenzzentrums für Meningokokken und Haemophilus influenzae (NRZMHi). Die verfügbaren Daten bilden eine gute Grundlage, um die epidemiologische Situation sorgfältig zu überwachen und Impfempfehlungen zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. Dennoch könnte die Datenqualität durch
eine Zunahme von Angaben insbesondere bei der klinischen Ausprägung, Serogruppe und zum Impfstatus weiter verbessert werden. Eine weitere Steigerung der Einsendungen von Stämmen oder Serum- oder Liquorproben von IME-Patienten an das NRZMHi sollte angestrebt werden. Der geringfügige Anstieg der Letalität könnte auch ein Hinweis auf eine mögliche Untererfassung leichterer Fälle sein.

Der Bericht im Epidemiologischen Bulletin 43/2016 beschreibt die Epidemiologie der invasiven Meningokokken-Erkrankungen (IME) in Deutschland seit 2001, mit Schwerpunkt auf den Zeitraum 2012 – 2015. Ausgewertet wurden die nach Infektionsschutz (IfSG) gemeldeten Erkrankungsdaten sowie die Daten des Nationalen Referenzzentrums für Meningokokken und Haemophilus influenzae (NRZMHi). Die verfügbaren Daten bilden eine gute Grundlage, um die epidemiologische Situation sorgfältig zu überwachen und Impfempfehlungen zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. Dennoch könnte die Datenqualität durch eine Zunahme von Angaben insbesondere bei der klinischen Ausprägung, Serogruppe und zum Impfstatus weiter verbessert werden. Eine weitere Steigerung der Einsendungen von Stämmen oder Serum- oder Liquorproben von IME-Patienten an das NRZMHi sollte angestrebt werden. Der geringfügige Anstieg der Letalität könnte auch ein Hinweis auf eine mögliche Untererfassung leichterer Fälle sein.

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