Häufung von reiseassoziierten Legionellen-Erkrankungen in Dubai

Das RKI berichtet im Epidemiologischen Bulletin 3/2017 über eine Häufung von Legionellen-Erkrankungen bei Reiserückkehrern aus Dubai. Zwischen dem 1.10.2016 und dem 10.1.2017 wurden dem europäischen Netzwerk zur Überwachung reiseassoziierter Legionärskrankheit (ELDSNet) insgesamt 31 Fälle bei Reisenden aus 7 EU-Mitgliedsstaaten gemeldet, darunter 16 Fälle aus England und ein Fall aus Deutschland. Die Erkrankten hatten in verschiedenen, zum Teil weit verstreuten Hotels oder privaten Unterkünften in Dubai übernachtet. Da die Infektionsquelle bislang noch nicht ermittelt werden konnte, besteht möglicherweise weiterhin ein Expositionsrisiko für Personen, die Dubai besuchen. Daher sollten Reiserückkehrer, die mit respiratorischen Symptomen ihren Arzt aufsuchen und bei denen der Verdacht auf eine atypische Pneumonie besteht, gezielt auf Legionellen untersucht werden. Ferner sollte eine ausführliche Reiseanamnese für die 10 Tage vor Erkrankungsbeginn erfolgen. Das Robert Koch-Institut stellt den betroffenen Gesundheitsämtern und Landesstellen einen standardisierten, von ELDSNet entwickelten Fragebogen zur Verfügung.

Das RKI berichtet im Epidemiologischen Bulletin 3/2017 über eine Häufung von Legionellen-Erkrankungen bei Reiserückkehrern aus Dubai. Zwischen dem 1.10.2016 und dem 10.1.2017 wurden dem europäischen Netzwerk zur Überwachung reiseassoziierter Legionärskrankheit (ELDSNet) insgesamt 31 Fälle bei Reisenden aus 7 EU-Mitgliedsstaaten gemeldet, darunter 16 Fälle aus England und ein Fall aus Deutschland. Die Erkrankten hatten in verschiedenen, zum Teil weit verstreuten Hotels oder privaten Unterkünften in Dubai übernachtet. Da die Infektionsquelle bislang noch nicht ermittelt werden konnte, besteht möglicherweise weiterhin ein Expositionsrisiko für Personen, die Dubai besuchen. Daher sollten Reiserückkehrer, die mit respiratorischen Symptomen ihren Arzt aufsuchen und bei denen der Verdacht auf eine atypische Pneumonie besteht, gezielt auf Legionellen untersucht werden. Ferner sollte eine ausführliche Reiseanamnese für die 10 Tage vor Erkrankungsbeginn erfolgen. Das Robert Koch-Institut stellt den betroffenen Gesundheitsämtern und Landesstellen einen standardisierten, von ELDSNet entwickelten Fragebogen zur Verfügung.

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