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Health Care: Trinkwasseranlagen müssen neuesten Stand haben

Trinkwasseranlagen sind oft Krankheitsträger. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind sie sensible Hygienepunkte.

Bakterien und Keime im Trinkwasser sind in vielen Gebäuden ein großes Problem. (Foto: Flickr/spline splinson/CC BY 2.0)

Bakterien und Keime im Trinkwasser sind in vielen Gebäuden ein großes Problem. (Foto: Flickr/spline splinson/CC BY 2.0)

Die Partner für Wasser e.V. (PfW) setzten sich für eine optimale Beschaffenheit von Trinkwasseranlagen in Health-Care-Einrichtungen ein. Denn gerade hier können sie zum entscheidenden Gesundheitsfaktor werden.

In den kommenden fünf Jahren werden in Deutschland rund 430 Neubau-, sowie Ersatz- und Erweiterungsbauten im Bereich der Gesundheitseinrichtungen geplant und umgesetzt. Das ist eine große Zahl und jede einzelne Maßnahme erfordert ein besonderes Augenmerk auf die Trinkwasserhygiene.

Trinkwasser ist nicht nur das wichtigste Lebensmittel, es ist auch Trägermedium für Krankheitserreger jeglicher Art. Es ist daher wichtig, dass mit großer Sorgfalt gearbeitet wird und Trinkwasseranlagen über den neuesten Stand der Technik verfügen und das aktuelle Wissen über Zirkulation, Aufbereitung sowie Abgabe widerspiegeln.

Der PfW-Vorsitzende Joachim Stücke erklärt, dass die Vereinigung angetreten sei, im Health-Care-Sektor stärker für die Trinkwasserhygiene zu sensibilisieren. „Wir diskutieren derzeit sehr viel über Wohnraum, der bezahlbar sein muss. In den Ballungsgebieten sind Wohnungen ein immer knapperes Gut. Das ist definitiv ein Problem. Darüber hinaus dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass im Bereich der stationären und ambulanten Pflege sowohl in Krankenhäusern als auch in professionellen Pflegeinrichtungen enorm investiert wird in den nächsten Jahren. Wir reden hier über ca. 16.000 Pflegeplätze. Das ist ein großes Volumen, dem wir Augenmerk schenken sollten“, sagt Stücke bei einer Fachgruppensitzung in Berlin.

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