Unternehmen

Nachfrage nach Naturkosmetik verhilft Weleda zu Gewinnplus

Weleda setzt im vergangenen Geschäftsjahr mehr Naturkosmetik um. Das Arzneimittelgeschäft stagniert jedoch.

Nach Steuern verdiente Weleda trotz höherer Rohstoffpreise und Investitionen mit 11,5 Millionen Euro 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der in Schwäbisch Gmünd und im schweizerischen Arlesheim ansässige Konzern mitteilte.

Die gestiegenen Kosten für Rohstoffe sowie die Investitionen in die Internationalisierung und in Forschung und Entwicklung belasteten hingegen das operative Ergebnis, berichtet die dpa. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 32,9 Millionen auf 23,9 Millionen Euro. Der Umsatz blieb mit 389,5 Millionen Euro nahezu gleich.

Maßgeblich trug eine gestiegene Nachfrage nach Naturkosmetik zum Gesamtergebnis bei. Die Umsätze mit Arzneimitteln entwickelten sich hingegen negativ. Sie gingen um 4,8 Prozent auf 109 Millionen Euro zurück. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen den Wegfall des Vertriebs des Mistelmedikaments Iscador zur Krebstherapie in Deutschland, nach Streitigkeiten mit dem Schweizer Hersteller.

2017 wendet Weleda den Angaben zufolge erhebliche Mittel für eine Neustrukturierung auf. Der Konzern soll damit in ein „forschendes Pharma- und Naturkosmetik-Unternehmen“ weiterentwickelt werden.

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