Ratgeber

Raus aus der Stressfalle

Jeder zehnte leidet psychisch oder körperlich an den Folgen von Stress. Doch was tun, wenn Job und Alltag überfordern.

Einfache Maßnahmen können helfen, den Stress zu reduzieren. (Foto: Flickr/Jim Pennucci/CC BY 2.0)

Einfache Maßnahmen können helfen, den Stress zu reduzieren. (Foto: Flickr/Jim Pennucci/CC BY 2.0)

In unserer schnelllebigen Zeit wird so viel kommuniziert wie nie, prasselt ständig Neues auf uns ein, wird immer mehr erwartet: Die Notfallsysteme fahren hoch, Stress entsteht. Stress ist laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK der Grund für knapp jeden zehnten Krankheitstag in Deutschland. Wird er chronisch, drohen letztlich auch körperliche Beschwerden. Stichwort Burn-out-Syndrom: Der Punkt, an dem schlicht gar nichts mehr geht. Und wer einmal in der Stressfalle sitzt, findet schlecht wieder heraus.

In der neuen Ausgabe des Versichertenmagazins „impuls – die Zeitung für alle Beschäftigten“ thematisiert die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), wie schnell es dazu kommen und wie man sich schützen kann. „Stress entsteht, wenn wir das Gefühl haben, einer Situation nicht mehr gewachsen zu sein. Das ist meist der Fall, wenn die externen und internen Ressourcen nicht mehr ausreichen, um die Anforderungen, die das Leben stellt, bewältigen zu können“, so die BG ETEM.

Ganz vermeiden lassen wird Stress sich nie. Ob er jedoch chronisch wird und sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, hängt maßgeblich von den individuellen Voraussetzungen ab. Zudem sind erlernte mentale Werkzeuge wichtig, die man im Bedarfsfall abrufen kann. Manchen Menschen ist einfach dadurch geholfen, dass sie sich mehr Zeit zum Abschalten und zur Erholung nehmen. Einfache Maßnahmen sind etwa das zeitweise Ausstöpseln von Internet, Handy und Telefon. Das ist auch zu empfehlen, um sich ausschließlich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren zu können.

Gut ist es auch, wenn man gelernt hat, nicht alles immer anzunehmen. Einfach mal „Nein, das geht leider nicht“ sagen oder Aufgaben abgeben – viele können das nicht aus dem Stegreif, müssen sich solche Verhaltensweisen erst antrainieren. Auch persönliche Rücksichtsorte seien laut der BG ETEM sehr wichtig, um die Balance wieder herstellen zu können.

Die Ausgaben von „impuls“ können über die Website www.bgetem.de als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Zeitung informiert sechsmal im Jahr alle Versicherten über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

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