Wirtschaft

Norwegen zwingt Tabakindustrie zu einheitlichen Verpackungen

Zigaretten müssen in Norwegen bald ein einheitliches Verpackungsdesign haben, egal von welcher Marke sie sind.

Standardisierte Verpackungen sollen auf Raucher weniger attraktiv wirken. (Foto: Flickr/Susanne Nilsson/CC BY-SA 2.0)

Standardisierte Verpackungen sollen auf Raucher weniger attraktiv wirken. (Foto: Flickr/Susanne Nilsson/CC BY-SA 2.0)

Am 1. Juli trat in Norwegen ein Gesetz in Kraft, das Logos, Farben und Bilder auf Tabakwaren verbietet, berichtet die dpa. Stattdessen müssen die Verpackungen von Zigaretten, Schnupftabak und losem Tabak alle eine grünbraune Verpackung haben.

Die Tabakindustrie hat nun ein Jahr Zeit, das neue Gesetz umzusetzen. Auch das Material, der Glanzgrad, der Öffnungsmechanismus und die Größe der Schrift sind geregelt.

Die Gesundheitsbehörden wollen damit erreichen, dass weniger Kinder und Jugendliche mit dem Rauchen beginnen. Studien hätten gezeigt, dass Verbraucher standardisierte Tabakverpackungen als weniger attraktiv empfinden. Norwegen ist das vierte Land, das die Tabakindustrie zur Vereinheitlichung zwingt. Erfahrungen aus Australien hätten gezeigt, dass die Maßnahme den gewünschten Effekt habe, hieß es vom norwegischen Gesundheitsamt.

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