125. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Im Rahmen der genehmigten Forschungsarbeiten soll die Rolle des humanen endogenen Retrovirus H (HERV-H) für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz humaner embryonaler Stammzellen untersucht werden. Auf Grundlage von in der Vergangenheit durchgeführten Transkriptom-Vergleichen soll in einem ersten Projektteil die Funktion der Produkte von spezifischen Genen, die bei An- und Abwesenheit von HERV-H in pluripotenten Stammzellen des Menschen unterschiedlich exprimiert werden, für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz menschlicher Zellen bestimmt werden. Die entsprechenden Gene sollen in hES-Zellen überexprimiert bzw. ihre Expression vermindert oder ausgeschaltet und die jeweiligen Effekte auf die Eigenschaften von hES-Zellen bestimmt werden. Zudem sollen Wechselwirkungspartner der entsprechenden Genprodukte in hES-Zellen identifiziert sowie ihre Eigenschaften, beispielsweise die Funktion für den Metabolismus humaner ES-Zellen, im Hochdurchsatzverfahren untersucht werden.
In einem zweiten Projektteil soll dann geklärt werden, welche Effekte die induzierte Überexpression des Gens für den Transkriptionsfaktor LBP9 bei gleichzeitigem knock out bzw. knockdown des endogenen LBP9-Gens u. a. auf das Transkriptom der Zellen hat. Für LBP9 wird eine Funktion in der Aufrechterhaltung naiver (ursprünglicher) Pluripotenz menschlicher Stammzellen vermutet. In diesem Zusammenhang soll gleichfalls bestimmt werden, welche Konsequenzen die (ggf. partielle) Ausschaltung des (mit LBP9 verwandten) Transkriptionsfaktors TFCP2 für die Eigenschaften von hES-Zellen hat. Für TFCP2 wird eine Funktion bei der Aufrechterhaltung geprägter (primed) Pluripotenz von hES-Zellen angenommen. Hier sollen entsprechende knock out-Zellinien hergestellt, die für Pluripotenz maßgeblichen Eigenschaften der genetisch veränderten Zellen untersucht und ihr Differenzierungsverhalten bewertet werden. Zudem sollen die DNA-Bindungsstellen von TFCP2 im hES-Zell-Genom identifiziert werden.

Im Rahmen der genehmigten Forschungsarbeiten soll die Rolle des humanen endogenen Retrovirus H (HERV-H) für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz humaner embryonaler Stammzellen untersucht werden. Auf Grundlage von in der Vergangenheit durchgeführten Transkriptom-Vergleichen soll in einem ersten Projektteil die Funktion der Produkte von spezifischen Genen, die bei An- und Abwesenheit von HERV-H in pluripotenten Stammzellen des Menschen unterschiedlich exprimiert werden, für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz menschlicher Zellen bestimmt werden. Die entsprechenden Gene sollen in hES-Zellen überexprimiert bzw. ihre Expression vermindert oder ausgeschaltet und die jeweiligen Effekte auf die Eigenschaften von hES-Zellen bestimmt werden. Zudem sollen Wechselwirkungspartner der entsprechenden Genprodukte in hES-Zellen identifiziert sowie ihre Eigenschaften, beispielsweise die Funktion für den Metabolismus humaner ES-Zellen, im Hochdurchsatzverfahren untersucht werden. In einem zweiten Projektteil soll dann geklärt werden, welche Effekte die induzierte Überexpression des Gens für den Transkriptionsfaktor LBP9 bei gleichzeitigem knock out bzw. knockdown des endogenen LBP9-Gens u. a. auf das Transkriptom der Zellen hat. Für LBP9 wird eine Funktion in der Aufrechterhaltung naiver (ursprünglicher) Pluripotenz menschlicher Stammzellen vermutet. In diesem Zusammenhang soll gleichfalls bestimmt werden, welche Konsequenzen die (ggf. partielle) Ausschaltung des (mit LBP9 verwandten) Transkriptionsfaktors TFCP2 für die Eigenschaften von hES-Zellen hat. Für TFCP2 wird eine Funktion bei der Aufrechterhaltung geprägter (primed) Pluripotenz von hES-Zellen angenommen. Hier sollen entsprechende knock out-Zellinien hergestellt, die für Pluripotenz maßgeblichen Eigenschaften der genetisch veränderten Zellen untersucht und ihr Differenzierungsverhalten bewertet werden. Zudem sollen die DNA-Bindungsstellen von TFCP2 im hES-Zell-Genom identifiziert werden.

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