Analyse

Fast 20 Millionen Patienten wurden 2016 stationär behandelt

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 19,5 Millionen Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt worden.

Einen Anstieg gab es auch beim Krankenhauspersonal. (Foto: Flickr/VishalKapoorMD)

Einen Anstieg gab es auch beim Krankenhauspersonal. (Foto: Flickr/VishalKapoorMD)

Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um 1,4 Prozent beziehungsweise um 277 400 Behandlungsfälle, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Keine Veränderung gab es bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 7,3 Tagen, so die dpa.

In den knapp 2000 Krankenhäusern in Deutschlands standen den Angaben zufolge fast 500 000 Betten für die stationäre Behandlung zur Verfügung. Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 77,8 Prozent

Einen Anstieg gab es beim Krankenhauspersonal. So stieg die Zahl der 158 000 Vollkräfte im ärztlichen Dienst um 3600. Im nichtärztlichen Dienst gab es einen Anstieg um 22 800 auf 736 500 Menschen. Davon gehörten 325 200 Vollkräfte zum Pflegedienst. Hier wurde im Vergleich zu 2015 ein Zuwachs um 4300 Mitarbeiter verzeichnet.

Knapp zwei Millionen Patientinnen und Patienten nahmen 2016 eine stationäre Behandlung in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung in Anspruch. Das waren 13 300 mehr als im Vorjahr.

In 1148 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen standen demnach knapp 164 900 Betten zur Verfügung. Anders als bei den Krankenhäusern sind bei den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen private Träger die größten Anbieter: Hier standen fast zwei Drittel aller Betten. Einrichtungen öffentlicher Träger verfügten über 18,5 Prozent der Betten. Den geringsten Anteil hatten freigemeinnützige Einrichtungen mit 15,8 Prozent des Bettenangebots.

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 83,2 Prozent. Öffentliche Einrichtungen erreichten eine Bettenauslastung von 91,3 Prozent und freigemeinnützige Einrichtungen von 84,8 Prozent. Die Betten privater Einrichtungen waren mit 80,6 Prozent am geringsten ausgelastet.

Rund 8700 Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 83 900 Vollkräfte im nichtärztlichen Dienst – darunter 21 300 Pflegevollkräfte – versorgten 2016 die vollstationären Patientinnen und Patienten in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen.

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